Dienstag, 19. Mai 2026

GrevenbroichAufbau eines LoRaWAN

[12.11.2025] Grevenbroich soll ein flächendeckendes Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) erhalten. Die Stadt wird das geschlossen und datenschutzkonform betriebene Netz gemeinsam mit dem Grundversorger NEW aufbauen. Als Smart-City-Reallabor fungiert die Innenstadt, in der die neue Technik erprobt werden soll.
Ein Mann installiert einen Smart-City-Sensor an einer Straßenlaterne in Grevenbroich.

In Grevenbroich sind 52 potenzielle Gateway-Standorte identifiziert worden, deren Machbarkeit jetzt geprüft wird.

(Bildquelle: Stadt Grevenbroich)

Die Stadt Grevenbroich hat gemeinsam mit dem Grundversorger NEW Niederrhein Energie und Wasser den Ausbau eines flächendeckenden Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) gestartet. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, wurden in einer gemeinsamen Besichtigungstour 52 potenzielle Standorte für Gateways identifiziert, deren Machbarkeit aktuell geprüft werde. Das entstehende Netz werde geschlossen und datenschutzkonform betrieben und stehe ausschließlich der Stadtverwaltung, ihren Tochtergesellschaften sowie der NEW zur Verfügung. Dadurch können laut Grevenbroich kommunale Anwendungen sicher, zuverlässig und datenschutzgerecht umgesetzt werden, etwa zur effizienten Bewässerung von Grünflächen, zur Überwachung von Pegelständen oder zur Optimierung der städtischen Infrastruktur.

Ein besonderer Fokus liege dabei auf der Innenstadt, die künftig als Smart-City-Reallabor dienen soll. Hier werde die neue Technik erprobt, um konkrete Einsatzmöglichkeiten von Sensorik über LoRaWAN zu identifizieren und in der Praxis zu testen. Ziel sei es, Erfahrungen zu sammeln, Synergien zu erkennen und langfristig weitere Anwendungen in den Bereichen Umwelt, Verkehr, Sicherheit und Stadtentwicklung zu erschließen.

„Mit dem Aufbau des LoRaWAN schaffen wir eine zentrale Grundlage für die digitale Stadt der Zukunft“, sagt Christian Henicke, Smart-City-Manager der Stadt Grevenbroich. „Durch die Kooperation mit der NEW verbinden wir kommunale Verantwortung mit technischer Versorgungskompetenz. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen und intelligent vernetzten Stadt.“





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