Donnerstag, 5. November 2026

GüterslohChatbot erweitert Service

[22.06.2026] Die Stadt Gütersloh hat ihr Serviceangebot für Bürgerinnen und Bürger um einen Chatbot erweitert. Der digitale Assistent gibt in mehr als 100 Sprachen barrierefrei Auskunft. Ein Avatar im Rathausfoyer soll den Service künftig erweitern.
Drei Männer vor einem Bildschirm_KI-Chatbot in Gütersloh vorgestellt

Präsentieren den neuen Chatbot auf der Homepage der Stadt Gütersloh:

v.l.: Jan Niklas Cinar, Fachbereich Digitalisierung und Geoinformation, Digitalisierungsdezernent Carsten Schlepphorst und Erster Beigeordneter Henning Matthes.

(Bildquelle: Stadt Gütersloh)

Mit einem Chatbot auf der städtischen Homepage erweitert die Stadt Gütersloh ihr Service- und Informationsangebot für die Bürgerinnen und Bürger. Der virtuelle Assistent beantwortet seit 17. Juni 2026 Fragen zu allen Dienstleistungen und Angeboten der Stadtverwaltung, zu Veranstaltungen und vielem mehr – rund um die Uhr, in mehr als 100 Sprachen und barrierefrei.

Wie die Stadt Gütersloh mitteilt, kann man sein Anliegen schriftlich eingeben oder die Audiofunktion nutzen. Die KI durchforste sämtliche Informationen, die auf der städtischen Internetseite zur Verfügung stehen. Formulare und Online-Dienstleistungen würden in der Auskunft verlinkt, sodass sie direkt angeklickt und geöffnet werden können. Das System hinter dem Chatbot berücksichtige die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

„Mit dem Chatbot verbessern wir unser umfangreiches Service- und Informationsangebot für die Gütersloherinnen und Gütersloher deutlich“, sagt der Erste Beigeordnete der Stadt Gütersloh, Henning Matthes. „Der Chatbot gibt Informationen zu Verfahren, benötigten Unterlagen, Zuständigkeiten und vielem mehr unabhängig von der Erreichbarkeit von Verwaltungsmitarbeitenden schnell und gebündelt aus.“ Carsten Schlepphorst, Beigeordneter für Digitalisierung, IT, Personal, Organisation und Feuerwehr, hält fest: „Mit immer mehr Online-Angeboten ermöglichen wir einen niedrigschwelligen Zugang zur Stadtverwaltung und machen es den Bürgerinnen und Bürgern leichter, ihre Behördenangelegenheiten zu erledigen. Der Chatbot ist ein weiterer wichtiger Baustein der fortschreitenden Digitalisierung unserer Verwaltung.“

Fremdsprachen und Avatar

Eine wichtige Erleichterung für alle Personen, die der deutschen Sprache noch nicht ausreichend mächtig sind, stellt die Fremdsprachenkompetenz des Chatbots dar. „Der Chatbot wurde mit mehr als 100 Sprachen programmiert und antwortet automatisch in der Sprache, in der er angeschrieben oder angesprochen wird“, hebt Sozialdezernent Henning Matthes hervor. Auch in Leichter Sprache sei die Kommunikation möglich.

Erweitert wird der neue Service im Laufe des Jahres nach Angaben der Stadt Gütersloh noch durch einen Monitor im Rathausfoyer. An dieser Stele können Bürgerinnen und Bürger mit einer computeranimierten Person, einem Avatar, per Sprache kommunizieren, um die gewünschten Informationen zu erhalten.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Frau in einem hellen Büro starrt mit genervtem Gesichtsausdruck auf einen Computerbildschirm

Bitkom-Umfrage: Mehr Zuspruch für KI im Amt

[05.11.2026] Elf Prozent der Erwachsenen haben laut einer Bitkom-Umfrage bereits KI bei Behördenangelegenheiten genutzt. Gut die Hälfte würde lieber mit einem KI-Assistenten als mit einem Menschen sprechen, wenn sie dafür Warte- oder Öffnungszeiten vermeiden könnte. mehr...

Visualisierung eines fotorealistischen Avatars, im Hintergrund ein Büro mit Aktenordnern und einem Schreibtisch
bericht

Bürgerservice: Der Avatar als Bürgerberater

[04.11.2026] Wie muss ein Avatar gestaltet sein, um vom menschlichen Gegenüber positiv wahrgenommen zu werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Frankfurt University of Applied Sciences. Zusammen mit einem Start-up werden zudem fotorealistische digitale Avatare entwickelt, die künftig etwa als Bürgerberater zum Einsatz kommen könnten. mehr...

bericht

AKDB-Kommunalforum: Bürgermeister setzen auf KI

[02.11.2026] Eine neue Studie der Universität Bremen und der KGSt zeigt: Künstliche Intelligenz ist in den Führungsetagen der Kommunalverwaltungen angekommen. 89 Prozent der Bürgermeister und Landräte in Deutschland unterstützen den KI-Einsatz, 44 Prozent nutzen die Technologie täglich. Allerdings fehlen vielerorts klare Zuständigkeiten für das Datenmanagement. mehr...

Roboterhand auf einer Tastatur

Kreis Bergstraße: EMMA entlastet die Verwaltung

[29.10.2026] Der Kreis Bergstraße setzt auf Robotic Process Automation (RPA) und die Software EMMA, um wiederkehrende Verwaltungsaufgaben zu automatisieren. Allein im Gesundheitsamt wurden rund 100 Prozesse auf ihr Automatisierungspotenzial untersucht. mehr...

Blick über die Müritz auf die St.-Marien-Kirche in der Stadt Röbel, Deutschland

Mecklenburgische Seenplatte: KI unterstützt beim Bauantrag

[22.10.2026] Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte setzt bei der digitalen Baugenehmigung auf Künstliche Intelligenz. Ein neuer KI-Assistent soll Antragstellende durch das Verfahren führen, Fragen beantworten und die Vollständigkeit der Anträge verbessern. mehr...

Symbolfoto: KI-Assistent Metti in Gestalt eines jungen Mammuts mit einem handy in der Hand vor einer Stadtansicht von Mettmann

Mettmann: Metti gibt Auskunft

[21.10.2026] Die Stadt Mettmann setzt auf einen KI-basierten Bürgerassistenten, der rund um die Uhr Fragen beantwortet und Informationen in mehr als zehn Sprachen bereitstellt. Die Einführung verlief nach Angaben der Stadt unkompliziert und mit geringem technischem Aufwand. mehr...

Karsten Wildberger auf einer Bühne, im Hintergrund großer Monitor mit Aufschrift "Agentic AI Hub"

BMDS: Neue Runde für KI-Agenten

[21.10.2026] Agentische KI kann Verwaltungen bei internen Abläufen, der Antragsbearbeitung und im Bürgerservice entlasten. Im Agentic AI Hub des BMDS erproben Kommunen und Start-ups entsprechende Anwendungen. Das Vorhaben geht nach einem vielversprechenden Start nun in die zweite Runde. mehr...

interview

Interview: Viel mehr als ein Chatbot

[20.10.2026] Künstliche Intelligenz kann nicht nur Bürgeranfragen automatisiert beantworten. Welche Potenziale KI-Agenten für Kommunen und Stadtwerke bieten, erläutert Carolin Edler-Mende, Geschäftsführerin von Aristech, im Interview mit Kommune21 auf der Smart Country Convention 2026. mehr...

Blick auf Schreibtisch: Laptop, Hände, gefüllte Kaffeetasse

Rheingau-Taunus-Kreis: Eigene KI für den Verwaltungsalltag

[19.10.2026] Texte entwerfen und zusammenfassen, Informationen schneller recherchieren oder Besprechungen automatisch dokumentieren: KI kann Beschäftigte in Verwaltungen bei vielen Aufgaben unterstützen. Der Rheingau-Taunus-Kreis will dafür ein eigenes KI-Sprachmodell aufbauen – Nachnutzung inklusive. mehr...

auf einem kleinen Fußballfeld an einem öffentlichen Platz spielen Kinder

Wiesbaden: Stadtentwicklung mit KI erleben

[14.10.2026] Wie könnten öffentliche Räume künftig gestaltet werden? Mit dem neuen KI-Tool „Stadtvisionen Wiesbaden“ können Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Zukunftsszenarien für reale Orte in der Stadt entwerfen. Die Anwendung soll zum Nachdenken über Stadtgestaltung anregen. mehr...

Ein laptop steht aufgeklappt auf einem Schreibtisch, auf dem Monitor ist die Anwendung KAI zu sehen

AKDB: Weitere Kommunen können KAI nutzen

[13.10.2026] Nach einer dreimonatigen Pilotphase mit knapp 30 Kommunen stellt die AKDB ihren KI-Assistenten KAI nun weiteren Verwaltungen zur Verfügung. Die Anwendung soll Beschäftigte bei der Recherche, Texterstellung und Nutzung von Verwaltungswissen unterstützen. mehr...

Advertorial: KI im Posteingang der Verwaltung: was sie abnimmt und wo die Grenze liegt

[12.10.2026] Wenn KI Anträge, Rechnungen und Anfragen vorsortiert, bleibt in der Verwaltung mehr Zeit für die eigentliche Fallarbeit. Wie weit die Automatisierung des Posteingangs gehen kann – und warum die letzte Entscheidung beim Menschen bleiben sollte. mehr...

Eher dunkler, blau-violett-beleuchteter Saal mit vielen Menschen, im Hintergrund eine Bühne.

Bitkom: Ja zur Behörden-KI

[08.10.2026] Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt wachsende Zustimmung zu KI bei Behördenanträgen. Meist soll ein Mensch an der Entscheidung beteiligt sein. Gefragt sind auch Behörden, die von sich aus aktiv werden, und mehr Tempo bei der kommunalen Digitalisierung. mehr...

Arnsberg: Bürger können Arni fragen

[07.10.2026] Bürger der Stadt Arnsberg müssen nun nicht mehr auf Öffnungszeiten achten, wenn sie eine Frage an die Stadtverwaltung haben, sondern können sich damit ab sofort an den KI-gestützten Chatbot Arni wenden. mehr...

Frau am Schreibtisch mit Overlay aus Ordnericons und Dokumentenicons

deAI Labs: Marktstart für KI-Plattform daeo

[07.10.2026] Mit daeo bringt das deutsche KI-Start-up deAI Labs eine Plattform für Mittelstand und Verwaltung auf den Markt. Sie soll verstreute Daten für unterschiedliche KI-Anwendungen aufbereiten. Der kommunale Software-Anbieter komuna nutzt sie bereits in seinem Support. mehr...