E-Government-WettbewerbEndrunde eingeläutet
Die Finalisten des diesjährigen E-Government-Wettbewerbs haben im Bundeshaus in Berlin ihre Projekte und Konzepte vorgestellt. Wie die Veranstalter Cisco und BearingPoint mitteilen, wurden die zehn Finalisten aus über 40 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt. In der Kategorie „Bester Lösungsbeitrag für ein gesellschaftliches Problem“ sind der Energie-Atlas Bayern, die Initiative Mehr Breitband für Hessen, das Jobcenter des Kreises Lippe, die interaktive E-Government-Lösung Little Bird für Suche, Vergabe und Verwaltung von Kinderbetreuungsangeboten, ein deutsch-polnisches Telemedizinprojekt sowie die Telematik in der Intensivmedizin des Universitätsklinikums Aachen nominiert worden. In die Kategorie „Innovativstes E-Government-Projekt 2012“ wurden die Nationale Prozessbibliothek vom Bundesinnenministerium, die Transparenzdatenbank vom österreichischen Bundesfinanzministerium, das Finanzministerium Schleswig-Holstein und die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Landesverbände Schleswig-Holstein mit dem Projekt Bauleitplanung-Online-Beteiligung sowie das hessische Umweltministerium mit eLISA als Finalisten ausgewählt. „Die eingereichten Projekte zeigen, dass Verwaltungen und Unternehmen gesellschaftliche Herausforderungen wie die Energiewende, den demografischen Wandel, die Digitalisierung, ökologische und soziale Nachhaltigkeit oder die Gesundheitsversorgung mithilfe innovativer E-Government-Lösungen in Angriff nehmen“, sagt Jon Abele, Partner und Leiter Öffentliche Auftraggeber bei BearingPoint. Laut der Pressemeldung wird nun die Jury, bestehend aus Experten der Bereiche Verwaltungswissenschaften, IT und Gesellschaftsentwicklung, darüber entscheiden, welche der nominierten Vorschläge prämiert werden. Die Auszeichnung der Gewinner sei für den 7. September 2012 anlässlich des Ministerialkongresses in Berlin geplant. Das Projekt für den Publikumspreis können die Bürger vom 23. Juli bis 15. August online bestimmen.
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