LübeckDigitalbeirat nimmt Arbeit auf

Der neue Beirat Lübeck Digital hat sich auf der ersten Sitzung im Rathaus konstituiert.
(Bildquelle: Hansestadt Lübeck)
Der Beirat Lübeck Digital ist konstituiert. Wie die Hansestadt in Schleswig-Holstein mitteilt, gehören ihm 24 Mitglieder an. Sie vertreten Bürgerinnen und Bürger aus unterschiedlichen Stadtteilen, besondere Bürgergruppen sowie Interessengruppen etwa aus Wirtschaft, Wissenschaft oder Kultur. „Ich freue mich, dass der Beirat Lübeck Digital jetzt losgelegt hat“, sagt Bürgermeister Jan Lindenau. „Er ist ein wichtiges Gremium, um die Bedürfnisse an eine Smart City aus dem Blickwinkel der Menschen aufzunehmen und diese bei der Umsetzung zu berücksichtigen. Wir wollen nicht nur digitalisieren, weil es alle tun, wir wollen es richtig und gemeinsam machen, aber natürlich nicht die analogen Zugänge gänzlich abschaffen.“
„Der Beirat ist ein Querschnitt gesellschaftlicher Gruppen und der Bevölkerung und kein IT-Fachgremium“, ergänzt Chief Digital Officer Stefan Ivens. „Die Mitglieder diskutieren über konkrete digitale Projekte aus ihrer Sicht und Lebensrealität. Die Ergebnisse werden wir transparent veröffentlichen.“ Im Rahmen der ersten Sitzung wurde der Beirat über die Ziele, Maßnahmen und Kommunikation auf dem Weg zur Smart City Region Lübeck informiert. Auch Eckpunkte für gute Beteiligung wurden vorgestellt und diskutiert. Die Mitglieder konnten außerdem eigene Ideen und Themen einbringen, die in der kommenden Sitzung im September 2022 beraten werden sollen.
Die aktive Beteiligung aller Akteure ist nach Angeben der Stadt Grundlage des Lübecker Rahmenkonzepts zur digitalen Strategie. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen die Planungen und Entscheidungen auf dem Weg zur Smart City nachvollziehen und beeinflussen können. Der neue Beirat werde hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Digitale Projekte sollen künftig schon in der Planungsphase dem Beirat zugespielt und dort diskutiert werden. Die Mitglieder des Beirats bewerten die Chancen und Risiken der geplanten Vorhaben aus unterschiedlichen Blickwinkeln oder bringen Projektideen ein. Eine einheitliche Empfehlung müssen sie nicht geben. Stattdessen werden die unterschiedlichen Positionen dargestellt und fließen nach Angaben der Stadt in die jeweiligen Beschlussvorlagen für die politische Entscheidung ein. Die Ergebnisse werden auch über das städtische Ratsinformationssystem der Öffentlichkeit transparent zur Verfügung gestellt.
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