Kreis HöxterDigitalisierung neu ausgerichtet

Die Digitalisierung im Kreis Höxter liegt in kompetenten Händen.
v.l.: Landrat Friedhelm Spieker; Gerhard Handermann, Leiter des Fachbereichs Verwaltungsinterne Dienste beim Kreis Höxter; Manuel Pawlik, Leiter der Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation
(Bildquelle: Kreis Höxter)
Neu ausgerichtet hat der Kreis Höxter seine Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, verändert sich die öffentliche Verwaltung im digitalen Zeitalter zunehmend, die beiden Verwaltungsbereiche der IT und der Organisationsentwicklung werden dadurch immer mehr verbunden. Die neue Abteilung habe daher eine Schlüsselfunktion. Die Leitung übernimmt Manuel Pawlik, der seit dem Jahr 2011 beim Kreis tätig ist und sich im nebenberuflichen Studium zum Master of Public Administration unter anderem mit den Schwerpunktthemen E-Government und Verwaltungsorganisation befasst hat. Auch habe er bereits in zahlreichen Digitalisierungsprojekten mitgearbeitet, etwa zur Einführung einer flächendeckenden elektronischen Akte und der vollständig digitalen Rechnungsbearbeitung. Federführend koordiniere er außerdem das kreisweite Projekt einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie von Kreisen und Städten. Immer mehr Verwaltungsleistungen will der Kreis Höxter laut eigenen Angaben digital anbieten. „Wir werden mit IT-gestützten Lösungen schrittweise Mehrwehrte für die Verwaltungskunden und die Kollegen entwickeln und müssen zugleich weiterhin die Daten- und IT-Sicherheit gewährleisten“, kündigt Pawlik an. Vorherrschendes Thema der neuen Abteilung waren laut Kreisangaben aber zunächst Maßnahmen rund um die Corona-Pandemie. Innerhalb von zwei Wochen seien Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten eingerichtet worden. Auch mussten zügig neue Formen der Kommunikation und Kooperation mithilfe von Videokonferenzen geschaffen werden. Das Ergebnis: „Die Kreisverwaltung hat trotz der Kontakteinschränkungen ihre Verwaltungsleistungen für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin durchgehend erbracht und auch Kundenbesuche nach Terminvereinbarung und unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln ermöglicht“, berichtet der Leiter des Fachbereichs Verwaltungsinterne Dienste beim Kreis Höxter, Gerhard Handermann.
„Bei allem technischen Fortschritt, der unser Alltags- und Arbeitsleben in den nächsten Jahren wesentlich beeinflussen wird, bleibt weiterhin der Mensch und damit auch der persönliche Umgang das Wichtigste“, erläutert Manuel Pawlik seine Devise. „Denn Technik, egal welcher Art, soll dem Menschen helfen und nicht umgekehrt.“
Thüringen: Wichtige Online-Dienste für alle Kommunen
[11.06.2026] Thüringen und der Bund wollen fünf Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027 landesweit digital verfügbar machen. govdigital und KIV Thüringen sollen die Online-Dienste in den Thüringer Kommunen bis zur vollständigen Betriebsfähigkeit integrieren. mehr...
Niedersachsen: Im Maschinenraum der Verwaltungsdigitalisierung
[28.05.2026] Seit April unterstützt eine Taskforce niedersächsische Kommunen dabei, wichtige Verwaltungsleistungen online anzubinden. Die Beteiligten arbeiten eng zusammen, um technische, organisatorische und finanzielle Hürden für den Einsatz der Online-Dienste aus dem Weg zu räumen – mit Erfolg. mehr...
re:publica26: Vom Ankündigen zum Liefern
[21.05.2026] Auf der Digitalkonferenz re:publica26 zieht Bundesdigitalminister Karsten Wildberger eine Jahresbilanz und spricht sich resolut für mehr digitale Souveränität und Open Source aus. mehr...
Komm.ONE: Landesregierung strebt engere Zusammenarbeit an
[18.05.2026] Die neue Landesregierung in Baden-Württemberg will Landes-IT und kommunale IT künftig enger zusammenführen und ein gemeinsames Rechenzentrum aufbauen. Komm.ONE unterstützt die Pläne und sieht darin eine wichtige Grundlage für die weitere Digitalisierung der Verwaltung. mehr...
Ein Jahr BMDS: Gute Ansätze – zu wenig Verbindlichkeit
[07.05.2026] Ein Jahr nach dem Start des Digitalministeriums ziehen weitere Branchenverbände Bilanz. Die Open Source Business Alliance fordert mehr Verbindlichkeit bei Open Source und digitaler Souveränität, der BREKO verlässliche Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau. mehr...
DStGB: Umsteuern zur rein digitalen Verwaltung
[30.04.2026] Wie digitale Lösungen, Automatisierung und Künstliche Intelligenz zur Modernisierung des Staates beitragen und so für die dringend nötige Entlastung der Kommunen sorgen können, diskutierte der Ausschuss für Digitalisierung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds auf seiner Frühjahrstagung. mehr...
Vitako: Impulse für die Digitalisierung
[29.04.2026] Auf der Vitako-Mitgliederversammlung haben Deutschlands kommunale IT-Dienstleister zentrale Weichen für die Verwaltungsdigitalisierung gestellt. Im Fokus standen der Deutschland-Stack, die interföderale Marktentwicklung, das Zukunftsbild der kommunalen IT sowie Fragen der digitalen Souveränität. mehr...
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: Schub für die Registermodernisierung
[21.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat bis zu 150 Millionen Euro für Registermodernisierung und Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit freigegeben. Land und Kommunen betonen die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit bei der Verwaltungsdigitalisierung. mehr...
IT-Planungsrat: Kommunen scheuen EfA-Kosten
[17.04.2026] Eine neue Studie des IT-Planungsrats zeigt, warum Online-Dienste von Bürgern zu wenig genutzt und von Kommunen kaum nachgenutzt werden. Sie schlägt eine föderale Antragsplattform mit kommunalen Marken, Ende-zu-Ende-Digitalisierung und einer Cloud-Infrastruktur vor. mehr...
BMDS/Niedersachsen: Fokusleistungen in alle Kommunen
[16.04.2026] Mit einem neuen Ansatz will das BMDS digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen. Kernstück ist die Beauftragung eines Generalunternehmers, der die Ende-zu-Ende-Verantwortung für den Roll-out in den Kommunen übernimmt. Nach Bayern und Hessen hat nun Niedersachsen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. mehr...
Interview: Wir sitzen im gleichen Boot
[02.04.2026] Im Märkischen Kreis haben sich mehrere Kommunen zum Netzwerk Digitalisierung und E-Government zusammengeschlossen. Welchen Mehrwert der interkommunale Austausch bringt, beschreibt Jasmin Grünschläger, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Menden. mehr...
Schleswig-Holstein: Digitalstrategie 2026 vorgestellt
[19.03.2026] Schleswig-Holstein hat seine neue Digitalstrategie beschlossen. Erstmalig waren zentrale Partner aus Kommunen und Zivilgesellschaft systematisch in den Strategieprozess eingebunden, um einen breiten gesellschaftlichen Ansatz zu ermöglichen. mehr...
Baden-Württemberg: Gemeinsam schneller digital
[18.03.2026] In Baden-Württemberg haben Land und Kommunen eine neue – die inzwischen dritte – E-Government-Vereinbarung unterzeichnet. Das Land will den Roll-out von Verwaltungsleistungen in den Kommunen mit weiteren zehn Millionen Euro finanzieren. mehr...
Thüringen: Land unterstützt Kommunen intensiv
[17.03.2026] Ein neuer Prüfbericht des Thüringer Rechnungshofs sieht beträchtliche Defizite bei der OZG-Umsetzung und der Digitalisierung der kommunalen Verwaltung. In einer Stellungnahme erläutert das Digitalministerium, wie das Land Kommunen unterstützt. mehr...




















