Sonntag, 16. August 2026

UlmEine von 100 intelligenten Städten

[31.07.2020] Die Smart City Ulm ist nun Mitglied eines europaweiten Netzwerks, das 100 Städte umfasst. Gemeinsam sollen sie neue Technologien entwickeln, um Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Wirtschaft voranzubringen.
Die Intelligent Cities Challenge (ICC) verknüpft ein internationales Netzwerk von 100 Städten.

Die Intelligent Cities Challenge (ICC) verknüpft ein internationales Netzwerk von 100 Städten.

(Bildquelle: www.intelligentcitieschallenge.eu)

Ulm ist seit Anfang Juli 2020 Teil der Initiative Intelligent Cities Challenge (ICC), einem exklusiven Netzwerk der Europäischen Kommission. Die ICC unterstützt 100 Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern jeweils zwei Jahre lang auf ihrem Weg zur Smart City. Gemeinsam sollen sie neue Technologien entwickeln, um die Corona-Pandemie zu bewältigen und die Wirtschaft hin zu einem grünen, intelligenten und nachhaltigen Wachstum zu verändern, heißt es vonseiten der Stadt Ulm. Ziel sei die Lebensqualität in den Städten zu verbessern und neue Geschäftsmöglichkeiten für die lokale Wirtschaft zu erschließen.
„Teil dieses Netzwerks aus 100 europäischen Städten sein zu dürfen, ist eine Auszeichnung für unsere umfassenden Aktivitäten und Projekte auf dem Weg hin zur nachhaltigen, intelligent vernetzten und lebenswerten Stadt Ulm“, sagt Gunter Czisch, Oberbürgermeister der baden-württembergischen Kommune. „Jetzt können wir unsere Erfahrung international einbringen und von den Besten lernen.“ In dem Netzwerk befinden sich neben Städten aus über 20 Ländern auch neun so genannte EU-Mentoren-Städte wie Hamburg, Barcelona und Amsterdam.

Der Ulmer Weg

Im Rahmen des ICC-Programms stehen für Ulm laut eigener Angabe folgende Fragen im Fokus: Wie kann Digitalisierung unsere Stadt unterstützen, um aktuelle und künftige Pandemien zu bewältigen? Wie können wir Start-ups in eine Smart-City-Strategie einbinden? Wie können wir Wasserstoff zu einer nachhaltigen Mobilität im ÖPNV einsetzen? Wie kann Technologie dazu beitragen, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu verbessern?
Dabei stehe der Digitalen Agenda der Stadt ein starkes Team aus internationalen Experten, lokalen Beratern sowie erfahrenen Projektpartnern zur Seite. Unter den Partnern sind beispielsweise das Start-up- und Innovationszentrum der Region Ulm/Neu-Ulm (TFU), der Ulmer Initiativkreis nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (UNW) und das Zentrum für Weiterbildung (ZfW), berichtet die Kommune. „Am Ende entscheidet über den Erfolg der Smart City die intelligente Vernetzung von Maßnahmen und Akteuren. Mit der Teilnahme am ICC-Netzwerk gehen wir den Ulmer Weg konsequent weiter“, erklärt Czisch.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Ein Wasserhahn, aus dem Euroscheine fließen, wird von der Hand eines Mannes im schauten Anzu zugedreht
bericht

Serie Smart Cities, Teil 5: Digitalisierung verstetigen

[13.08.2026] In vielen Kommunen wurde die Einführung digitaler Lösungen mithilfe von Fördermitteln angestoßen. Was ist nun zu tun, um die Smart-City-Projekte auch nach dem Ende des Förderzeitraums finanzierbar zu machen und fest in den kommunalen Prozessen zu verankern? mehr...

Geflutete Straße in Deutschland, Schild Hochwasser im Vordergrund

Studie: Digitale Hochwasservorsorge

[10.08.2026] Eine neue Publikation aus der Begleitforschung des Programms Modellprojekte Smart Cities zeigt anhand mehrerer Praxisbeispiele, wie digitale Lösungen Kommunen bei der Hochwasservorsorge unterstützen. mehr...

Messfahrzeug zum Erfassen des Straßenzustands

Dresden: Straßenzustand smart erfasst

[07.08.2026] In der Smart City Dresden erfolgt derzeit eine Befahrung im gesamten Stadtgebiet, um den Zustand des Straßennetzes digital zu erfassen. In Kombination mit Sensordaten soll das der Stadt künftig ermöglichen, die finanziellen Mittel für den Straßenbau mit dem größtmöglichen Nutzen einzusetzen. mehr...

Abholboxen für Pässe oder Urkunden unweit des Wiesbadener Bürgerbüros.
bericht

Serie Digitalstädte: Stadt der Pilotprojekte

[04.08.2026] Wiesbaden setzt bei der Digitalisierung auf einen ganzheitlichen Ansatz. Bürgerorientierung steht bei allen Vorhaben im Vordergrund. Gleichzeitig beteiligt sich Hessens Landeshauptstadt an zwei prestigeträchtigen Pilotprojekten des Bundesdigitalministeriums. mehr...

Silke Lehnhardt
interview

Interview: Mehr Mut zum Ausprobieren

[04.08.2026] Silke Lehnhardt hat nach 30 Jahren Privatwirtschaft den Wechsel in die Verwaltung gewagt. In Wiesbaden leitet sie nun das Amt für Innovation, Organisation und Digitalisierung. mehr...

Gruppenbild mit Förderurkunde im Schatten eines Baumes

Dietzenbach: Nachhaltiger und noch smarter

[04.08.2026] Dietzenbach erweitert sein Smart-City-System um ein Energiemonitoring und eine automatisierte Wintergefahrenerkennung. Dafür integriert die Stadt erprobte Anwendungen anderer hessischer Kommunen in ihre bestehende Datenplattform. mehr...

Ein Sensor an einem Baum im Tennenloher Forst, im Hintergrund eine Feuerwehrkraft

Katastrophenschutz: Waldbrände mit KI frühzeitig erkennen

[03.08.2026] Im Rahmen des Projekts SmartForestFire entwickelt das Fraunhofer Cluster für kognitive Technologien CCIT ein KI-gestütztes Frühwarnsystem, um Brände schneller zu erkennen, Fehlalarme zu reduzieren und insbesondere kleinere oder kritische Waldgebiete effizient überwachen zu können. Im Tennenloher Forst bei Erlangen wird es aktuell unter realen Bedingungen erprobt. mehr...

Kassel: Smart-City-App veröffentlicht

[30.07.2026] Die Stadt Kassel hat eine Smart-City-App für Bürgerinnen, Bürger und Gäste veröffentlicht. Die Anwendung bündelt städtische Informationen und Echtzeitdienste auf einer Open-Source-Plattform und soll gemeinsam mit den Nutzenden weiterentwickelt werden. mehr...

Dem Schulwerk unterstehen unter anderem Schulen in Augsburg.

Augsburg: Smart-City-Plattform wächst weiter

[23.07.2026] Augsburg hat seine Smart-City-Plattform technisch und inhaltlich erweitert. Aktuelle Stadt- und Verkehrsdaten lassen sich nun flexibler in Webseiten und Anwendungen einbinden. Teile des Angebots stehen auch in der Augsburg-App bereit. mehr...

Vier Personen aus dem Bad Belziger Smart-City-Team sitzen vor einer Infotafel
bericht

Serie Digitalstädte: Mehrwerte schaffen

[07.07.2026] Förderprojekte wie der Wettbewerb Modellprojekte Smart Cities sind für kleinere Kommunen wie die Stadt Bad Belzig wichtig, um mit der Digitalisierung voranzukommen. Es braucht aber sichtbare Mehrwerte, damit es anschließend weitergeht. mehr...

Mehrere Personen halten Sensoren in die Kamera

Gütersloh: Sensoren unterstützen Winterdienst

[07.07.2026] 
In Gütersloh geht das Smart-City-Projekt „Smarter Winterdienst“ in den Testbetrieb – an 13 Standorten im Stadtgebiet werden künftig Sensoren den Zustand der Fahrbahnoberfläche erfassen. mehr...

Die Stadt der Zukunft ist vernetzt.

BBSR: Smarte Praxisbeispiele für Kommunen

[06.07.2026] Das BBSR hat sein Kompendium „Smart Cities und Smart Regions“ und die dazugehörige Storymap erweitert. Die 30 neuen Beispiele zeigen, wie Kommunen aus konkreten Problemen digitale Lösungen entwickeln – und was andere Städte und Gemeinden daraus für eigene Projekte lernen können. mehr...

eine der Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen

Mannheim: Sensoren schützen Rheinbrücken

[06.07.2026] Optische Sensoren erfassen ab sofort den Verkehr auf den beiden Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Das von der Smart City Mannheim realisierte Monitorungprojekt soll dazu beitragen, Verkehrsströme transparent zu machen und gezielte Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke abzuleiten. 
 mehr...

Grafik zur urbanen Datenplattform in Aalen
bericht

Aalen / Heidenheim: Hoher Praxisnutzen

[29.06.2026] In Aalen und Heidenheim wird Smart City praxisnah: Sensoren liefern Daten zu Glatteis, Pegelständen und weiteren Risiken. Eine gemeinsame Plattform verbindet diese Informationen und unterstützt Verwaltung, Feuerwehr und Bauhof im Alltag. mehr...

Fahrraddaten Screenshot Digitaler Zwilling

Wiesbaden: Positive Bilanz zum Digitalen Zwilling

[29.06.2026] Der Digitale Zwilling Wiesbaden hat sich für die Stadt seit seinem Start im Sommer vergangenen Jahres bereits zu einem wichtigen Werkzeug für Planung, Beteiligung und Information entwickelt. 
 mehr...