Donnerstag, 9. April 2026

KaiserslauternGeordnete Liquidation von KL.digital

[06.01.2026] Die Stadt Kaiserslautern bereitet die geordnete Liquidation der KL.digital GmbH zum 30. Juni 2026 vor. An diesem Tag endet der Förderzeitraum der Modellprojekte Smart Cities, auf der die finanzielle Grundlage von KL.digital vollständig beruht. Die Projekte und Ideen sollen aber nahtlos in die Stadtverwaltung übergehen und dort weiterentwickelt werden.
Screenshot der Startseite von herzlich-digital.de.

Kaiserslauterns Digitalisierung wird weiterhin voranschreiten – viele der bestehenden, herzlich digitalen Projekte sollen hauptsächlich durch das Referat Digitalisierung und Innovation fortgeführt werden.

(Bildquelle: herzlich-digital.de)

In Kaiserslautern hat der Stadtrat jetzt die Liquidation der städtischen Digitalisierungsagentur KL.digital GmbH beschlossen. Wie die rheinland-pfälzische Stadt mitteilt, wird KL.digital vollständig über das Förderprogramm Modellprojekte Smart Cities finanziert. Zum 30. Juni 2026 endet die Förderung. An diesem Tag soll auch KL.digital enden.

„Die KL.digital GmbH hat in den vergangenen Jahren entscheidend dazu beigetragen, Kaiserslautern als digitale und innovative Stadt zu positionieren“, sagt Oberbürgermeisterin Beate Kimmel. „Mit der nun beschlossenen Liquidation endet zwar die institutionelle Förderung, nicht aber das Engagement der Stadt, die digitale Transformation aktiv zu gestalten. Die herzlich digitalen Projekte und Ideen werden nahtlos in die Stadtverwaltung übergehen.“ Die Stadt wird laut eigenen Angaben die erreichten Fortschritte sichern und weiterentwickeln. Viele der bestehenden Projekte werden künftig hauptsächlich durch das Referat Digitalisierung und Innovation fortgeführt, das bereits in die Förderkulisse des Smart-City-Programms eingebunden sei. So werde gewährleistet, dass die aufgebauten Strukturen, Netzwerke und technischen Systeme dauerhaft Bestand haben und weiter ausgebaut werden können.

KL.digital hat in den vergangenen Jahren über 50 Projekte getragen, heißt es vonseiten der Stadt. Aktuell verantworte die Digitalisierungsagentur gemeinsam mit den im Rahmen des Bundesprogramms geförderten Stellen der Stadtverwaltung die IT-Infrastrukturprojekte MOGLI und RAINBOW (wir berichteten), das Mastsystem TEMES für Videosicherheit bei Großveranstaltungen (wir berichteten), zahlreiche Sensorikanwendungen im Bereich Umwelt, Verkehr und Bildung sowie die Bürgerbeteiligungsplattform KLmitWirkung (wir berichteten). Darüber hinaus gehören das innovative Wissensportal Lautrer Wissen, eine derzeit im Testbetrieb befindliche inklusive Navigations-App sowie das interkommunale Netzwerk Südwest-Cluster zum Aufbau einer gemeinsamen Datenplattform zum Projektportfolio.





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