MünchenInternationaler Ort für Smart-City-Lösungen

UnternehmerTUM und die Stadt München haben das Munich Urban Colab eröffnet.
(Bildquelle: UnternehmerTUM)
In München ist jetzt das Munich Urban Colab als internationaler Ort für Smart-City-Lösungen eröffnet worden. Die Initiative für die Gründung dieses Zentrums geht auf UnternehmerTUM – Zentrum für Innovation und Gründung der Technischen Universität München – und die bayerische Landeshauptstadt selbst zurück. Wie UnternehmerTUM mitteilt, verfolgt das Munich Urban Colab das Ziel, vielfältige Kräfte unter einem Dach zu bündeln: Start-ups, etablierte Unternehmen, die Wissenschaft, Talente, Kreative und Kunstschaffende aus aller Welt sollen dort gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern an nachhaltigen Lösungen für eine lebenswerte Stadt der Zukunft arbeiten.
Laut UnternehmerTUM hat die Corona-Pandemie verdeutlicht, wie dringend Fragen zum urbanen Wohnen, zur Mobilität oder zum öffentlichen Raum diskutiert werden müssen. Nachhaltige Lösungen für die mit der Urbanisierung einhergehenden Herausforderungen eröffnen ein enormes ökonomisches Potenzial, das in München noch besser gefördert werden soll. Mit dem Munich Urban Colab gebe es nun einen neuen zentralen Ort dafür. Nutzerinnen und Nutzer des Gebäude profitieren von der langjährigen Erfahrung von UnternehmerTUM beim Aufbau von Start-ups, dem Zugang zur städtischen Verwaltung, vom unmittelbaren Austausch mit Expertinnen und Experten aus Technologie und Wirtschaft, Venture Capital Firmen und dem Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern.
Relevante Zukunftsthemen der Smart City
Laut UnternehmerTUM steht die Landeshauptstadt München tagtäglich vor der Herausforderung, das Leben in der Stadt für alle wertvoll zu gestalten. Dabei gelte es, die unterschiedlichsten Perspektiven einer Stadtgesellschaft von Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern, über Generationen und Lebenswelten hinweg zu berücksichtigen. Die Stadt stehe deshalb mit eigenen Büros und Co-Working-Plätzen im Colab als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Gleichzeitig bringe die Stadtverwaltung eigene Herausforderungen und Projekte in das Munich Urban Colab ein und nutze das lebendige Netzwerk, um mit innovativen Ansätzen technologische sowie umwelt- und sozialverträgliche Lösungskonzepte zu erarbeiten.
Hierzu zähle das Munich City Lab des Referats für Arbeit und Wirtschaft mit seiner innovativen Wirtschaftsförderung, einer Dependance des InnovationLab sowie die WerkSTADT des IT-Referats. Außerdem widme sich das Mobilitätslabor der SWM/MVG den urbanen Zukunftsfragen rund um Mobilität. Die agilen Möglichkeiten des Munich Urban Colab stehen der gesamten Stadtverwaltung offen. Bereits in Planung seien Projekte mit weiteren Referaten. So entstehe ein kreativer Austausch zwischen Stadtverwaltung und den Aktivitäten des Munich Urban Colab.
Die Zukunftsthemen im Colab werden durch Programme und Initiativen von UnternehmerTUM, der Landeshauptstadt und der Technischen Universität München besetzt. Hierzu zählen unter anderem der Digital Hub Mobility, Smarter Together, BEFIVE oder appliedAI. Die Landeshauptstadt biete Nutzerinnen und Nutzern den direkten Zugang zur gesamten Stadtfamilie, zu den Stadtwerken und der MVG sowie weiteren Beteiligungsgesellschaften. Auch in Zusammenarbeit mit der Hochschule München werde an dem Thema der Zukunft geforscht. Grundsätzlich wolle sich das Munich Urban Colab öffnen für Universitäten, Hochschulen und Akteure, die an Smart-Cities-Lösungen arbeiten.
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