Mittwoch, 10. Juni 2026

ITK Rheinland/krzKita-Navigator wird ein Jahr alt

[08.12.2016] Lage, Lemgo und Detmold starteten vor einem Jahr mit dem Online-Vormerksystem Kita-Navigator. Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensburg/Lippe (krz) hat jetzt eine erste Bilanz gezogen.

Die Eltern in den nordrhein-westfälischen Kommunen Lage, Lemgo und Detmold können seit nunmehr einem Jahr ihre Kinder über den Kita-Navigator für die örtlichen Kindertagesstätten vormerken (wir berichteten). Für das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensburg/Lippe (krz) ist dies Anlass, ein erstes Resümee zu ziehen: Die Einführung des Verfahrens in den Verwaltungen und bei den Trägern sei problemlos verlaufen. Die ITK-Rheinland als Entwickler und Betreiber unterstützte gemeinsam mit dem krz die drei Kommunen durch Schulungen, Workshops aber auch in den Ausschüssen bei der politischen Entscheidungsfindung. Seit dem 1. November 2015 steht der Kita-Navigator den Bürgern zur Verfügung. Wie das krz mitteilte, liege der Vorteil für die Eltern darin, dass alle Kitas im Stadtgebiet mit einem einheitlichen Layout aufgelistet sind. Darüber hinaus informiert das Portal über Themenschwerpunkte der Einrichtungen, deren Ausstattung sowie den Betreuungsumfang. In Gesprächen mit Nutzern sei gerade der niederschwellige Zugang, auch aus dem Ausland, als sehr positiv dargestellt worden. Der Nutzen für die Kitas bestehe darin, dass eine Mehrfachvergabe von Plätzen ausgeschlossen ist und der Betreuungsvertrag aus dem Verfahren heraus heruntergeladen werden kann. Für die Kommune sei erkennbar, welche Kinder schon versorgt wurden und welche nicht. Zudem ist ersichtlich, welcher Betreuungsaufwand von den Eltern gewünscht ist. Laut dem krz werde der Kita-Navigator von den Bürgern akzeptiert und angenommen und befinde sich in einem laufenden Verbesserungsprozess. Mittelfristig werde es immer mehr und deutlich leistungsfähigere Schnittstellen zu den nachgelagerten Verwaltungsprogrammen der Träger geben, prognostiziert das krz. Durch die enge Kooperation mit den Kommunen werde zudem eine dauerhafte Qualitätssicherung gewährleistet und somit auch eine gute Zusammenarbeit zwischen dem krz und den Kommunen sichergestellt.





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