Rhein-Neckar-KreisLösung entlastet Gesundheitsamt
Die Lösung DCAT von Deskcenter unterstützt Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionen.
(Bildquelle: Campaignary)
In vielen Städten und Landkreisen Deutschlands stehen die Gesundheitsämter wegen steigender Corona-Infektionszahlen vor einer großen Herausforderung: Fast stündlich müssen infizierte Bürger kontaktiert und deren Kontaktpersonen nachverfolgt werden. Das ist meist nur mit enormem personellem und manuellem Aufwand machbar, da sogar selbst entwickelte Web-Anwendungen kaum in der Lage sind, alle Verfahren zentralisiert in einem System zusammenlaufen zu lassen und die Kontakte zuordenbar zu machen. Abhilfe kann die kürzlich entwickelte Lösung Deskcenter Covid-19 Action Tracking (DCAT) von Anbieter Deskcenter schaffen. Wie das Unternehmen mitteilt, setzt diese jetzt die Gesundheitsbehörde im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg ein.
„Die technische Basis unserer Lösung ist ein einfach zu bedienendes Ticketsystem“, erklärt Deskcenter CEO Holger Maul. „Die DCAT kann in Abhängigkeit bereits vorhandener Fachanwendungen von den Gesundheitsämtern bereits binnen weniger Tage in Betrieb genommen werden und die Behörden somit personell spürbar entlasten. Durch die automatisierte korrekte Zuordnung der Kontakte ist die fehlerfreie Nachverfolgung sichergestellt, was im Ergebnis zu einem zuverlässigen Überblick in Echtzeit und schneller Reaktionsfähigkeit führt, die im Einzelfall lebensrettend sein kann.“
Permanente Gratwanderung
Die große Schwierigkeit in der Kontaktverfolgung besteht für die Gesundheitsämter laut Unternehmen darin, dass infizierte Personen auf individuelle und damit sehr unterschiedliche Weise die relevanten Daten melden. Manche nutzen das Telefon, andere schicken Excel-Tabellen und die nächsten versenden handschriftliche Listen per Post. Michael Kolb, Senior Pre-Sales Consultant von Deskcenter, sagt: „Wir haben also auf der einen Seite eine Vielzahl verschiedenster nicht normierter Dateneingänge und auf der anderen Seite die Mitarbeiter der Behörde, die sich tagtäglich durch diesen ganzen Wust kämpfen müssen: Daten erfassen, Kontakte zuordnen, etwaige Infektionsketten ermitteln, nachtelefonieren. Das ist eine fast schon übermenschliche Leistung, die da abverlangt und erbracht wird.“ Kolb steht laut eigenen Angaben als DCAT-Projekt-Manager im unmittelbaren Kontakt mit den Gesundheitsbehörden und hat die Wirklichkeit dieser permanenten Gratwanderung schon in all ihren Ausprägungen erlebt. Er fährt fort: „Und genau dort, wo menschliche Fehler nahezu unvermeidlich sind, setzt unsere Lösung an. Mittels automatisierter Digitalisierungsprozesse unterstützen wir die Behörden in Administration und Dokumentation, bauen ein wirkungsvolles Informationsketten-Clustering auf, gewährleisten die Sicherheit der Daten und versetzen die Gesundheitsämter wieder in die Lage, ihren eigenen Anspruch bedienen zu können. Nämlich souverän, schnell und bürgernah zu handeln.“
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