Samstag, 17. Oktober 2026

citLow Code für den Public Sector

[07.09.2022] Auf der Low-Code-Konferenz von Fraunhofer FOKUS stellt das Unternehmen cit seine Plattform für die schnelle Umsetzung von E-Government-Projekten vor. Der modellbasierte Ansatz von cit intelliForm erlaubt es, bedarfsgerechte E-Government-Lösungen ohne Programmierkenntnisse zu erstellen.

Heute (7. September 2022) findet in Berlin die Konferenz Low Code Live statt, die sich mit dem Einsatz Low-Code-basierter Lösungen in der öffentlichen Verwaltung befasst. Gastgeber ist das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) und dem institutseigenen E-Government-Labor (wir berichteten). Low-Code-Lösungen erlauben es, Verwaltungssoftware ohne umfassende Programmierkenntnisse schnell und bedarfsgerecht zu entwickeln.
Das auf formularbasierte Prozesse spezialisierte Unternehmen cit – ein langjähriger Partner des E-Government-Labors von Fraunhofer FOKUS – stellt auf der Veranstaltung die modellbasierte Umsetzung von E-Government-Lösungen zur Antragstellung und Sachbearbeitung vor. Anhand von Beispielen aus der Praxis soll gezeigt werden, wie Antragsverfahren bürgerfreundlich mit intuitiv zu nutzenden Formularassistenten digitalisiert werden können. Auch die weiteren Abläufe in der Verwaltung werden mit geführten Prozessen unterstützt und externe Nutzer wie beispielsweise Gutachter lassen sich einbinden.
Durch den Low-Code-Ansatz kann die Verwaltung selbst Änderungen an notwendigen Angaben für Anträge, an Prüfungen oder an den Abläufen vornehmen – auch ohne Programmierkenntnisse. So ermöglicht es die Lösung cit intelliForm durch ihren Low-Code-Ansatz, dass auch komplexe Projekte relativ einfach und unkompliziert umgesetzt und jederzeit angepasst werden können.
Anhand eines Modells kann etwa ein Antragsverfahren von den Fachleuten aus der Verwaltung ohne Programmierkenntnisse „mehr oder weniger zusammengeklickt“ werden, erklärt Klaus Wanner, geschäftsführender Gesellschafter bei cit und Referent bei der Fraunhofer-Konferenz. Dieses Vorgehen habe den Vorteil, dass Sachbearbeiter, die später damit arbeiten und genau wissen, was sie in der täglichen Anwendung brauchen, von Anfang an an der Erstellung einer Lösung beteiligt sind, so Wanner, der den Low-Code-Ansatz als Zukunft im E-Government sieht.





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