Kreis SoestNach Mausklick losfahren

Im Kreis Soest kann man sein Auto jetzt von der Couch aus zulassen.
(Bildquelle: Thomas Weinstock/ Kreis Soest)
Mit Stufe 3 der internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-Kfz) können Bürger seit heute (1. Oktober 2019) ihren neuen Pkw online an-, ab- und ummelden – auch bei einem Halterwechsel (wir berichteten). Im Kreis Soest wird dies über das Serviceportal der Kreisverwaltung möglich. Die Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung auf denselben Halter im selben Zulassungsbezirk konnten in der Kommune laut eigenen Angaben auch bisher schon online erledigt werden.
Um ein Auto über das Serviceportal zuzulassen benötigen Fahrzeugbesitzer einen Personalausweis oder einen elektronischen Aufenthaltstitel mit eID-Funktion und müssen sich einmalig für das Servicekonto.NRW registrieren. Der Service stehe für alle Fahrzeuge zur Verfügung, die nach dem 1. Januar 2015 zugelassen worden sind. Die Gebühren können nach Angaben der Kommune per SEPA-Einzugsverfahren, giropay oder paydirekt bezahlt und der Zulassungsantrag per Mausklick elektronisch übermittelt werden.
Der Gebrauchtwagenkauf eines bereits zugelassenen Fahrzeugs gehe mit dem neuen Service ebenfalls viel leichter über die Bühne. „Kauft etwa ein Autofahrer aus Soest in Berlin ein Auto mit Berliner Kennzeichen, kann er den Halterwechsel mit Kennzeichenmitnahme komplett online durchführen und direkt losfahren. Mit der nächsten i-Kfz-Stufe soll das sofortige Losfahren in allen Fällen möglich sein. Zudem ist angedacht, den Service auf juristische Personen per Vertretungsregelung und Großkunden mit Vollmacht des zukünftigen Halters auszuweiten“, erklärt Mirko Hein, Abteilungsleiter Bürgerdienste.
Landrätin Eva Irrgang sagt zum Start des neuen Angebots: „Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Entscheidend ist, was beim Bürger ankommt. Die Kfz-Zulassung ist unsere mit Abstand am häufigsten nachgefragte Dienstleistung. Deshalb ist es gut, dass sich unsere Kunden hier jetzt den Gang zu unseren Zulassungsstellen sparen können. Der ganze Vorgang lässt sich dann stattdessen stressfrei nach Feierabend von der Couch aus erledigen.“
EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden
[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...
Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag
[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. mehr...
nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung
[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...
RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege
[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...
Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen
[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...
Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse
[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...
München: Open Source für die Schöffenwahl
[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
























