Freitag, 16. Oktober 2026

Rheinland-PfalzProjekt KuLaDig geht in die nächste Runde

[28.03.2025] Die kulturelle Vielfalt in Rheinland-Pfalz systematisch digital erfassen und für die Öffentlichkeit aufbereiten – das will das Projekt KuLaDig. Nun steht fest, welche Kommunen darin unterstützt werden, ihr kulturelles Erbe digital zu erfassen und zugänglich zu machen.
Stadtansicht von Bernkastel-Kues, ein altes Fachwerkhaus im Bildzentrum.

Bernkastel-Kues ist eine der sechs Kommunen, die bei der Digitalisierung ihres Kulturerbes unterstützt werden.

(Bildquelle: Febe Vanermen/unsplash.com)

Mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz werden im Jahr 2025 sechs weitere Kommunen intensiv bei der Digitalisierung ihrer kulturellen und historischen Besonderheiten begleitet. Das gab Innenminister Michael Ebling nach Abschluss der diesjährigen Bewerbungsphase des Projekts „KuLaDig RLP – Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz“ bekannt. Wie das Innenministerium (MdI) berichtet, wurden aufgrund der großen Anzahl an qualitativ hochwertigen Bewerbungen in diesem Jahr sechs statt der geplanten fünf KuLaDig-Teilprojekte berücksichtigt. Ab sofort werden die Städte Alzey, Bernkastel-Kues und Neustadt an der Weinstraße, der Koblenzer Stadtteil Horchheim sowie die Ortsgemeinden Hamm (Sieg) und Zeiskam rund ein Jahr lang von der Universität Koblenz dabei unterstützt, ihre individuelle Geschichte sowie ausgewählte Kulturlandschaftsobjekte digital zu erfassen und durch verschiedene Medienformate der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In den Jahren 2019 bis 2024 hatte das MdI die Universität Koblenz für die federführende Umsetzung des Projekts KuLaDig RLP mit rund 370.000 Euro gefördert. Für die Fortführung des Projekts in den Jahren 2025 und 2026 wurde der Universität Koblenz erneut eine Zuwendung von bis zu 284.000 Euro gewährt. Neben der fachlichen und technischen Unterstützung durch die Universität Koblenz können die ausgewählten Modellkommunen bei Bedarf zudem eine Anschubfinanzierung von bis zu 1.500 Euro für die mediale Ausgestaltung ihrer KuLaDig-Beiträge erhalten. Kommunen, die in diesem Jahr nicht als Modellkommune berücksichtigt werden, haben weiterhin die Möglichkeit, die Unterstützung des KuLaDig-Kompetenzzentrums bei der Digitalisierung ihres kulturellen Erbes in Anspruch zu nehmen.





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