KonstanzSensortechnik für schlaue Ampelschaltung

Der LiDAR-Sensor erfasst seine Umgebung und erstellt ein Bild aus Punkten.
(Bildquelle: HTWG)
Konstanz und die Hochschule Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) starten jetzt ein Forschungsprojekt zur Ampelschaltung mit Künstlicher Intelligenz (KI). Wie die Stadt in Baden-Württemberg mitteilt, konzentriert sich die so genannte Prädiktive KI-Ampelschaltung auf Fußgängerampeln. Die Projektpartner wollen ermitteln, wie diese effizienter und intelligenter gesteuert werden können. Dazu werden sie eine Fußgängerampel mit so genannter LiDAR-Sensorik (Light Detection and Ranging) ausstatten. Ein LiDAR-Sensor misst mithilfe von Laserstrahlen Entfernungen, indem er Lichtimpulse aussendet und die Zeit misst, die diese benötigen, um von Objekten zurückzukehren. Aus dieser Abstandsmessung können Punktwolken erzeugt werden, die eine abstrahierte Darstellung von Objekten ermöglichen. Die Technologie liefert nach Angaben der Stadt keine Bilddaten und ermöglicht somit eine datenschutzkonforme Analyse der Verkehrssituation.
Um das Verhalten der Fußgängerinnen und Fußgänger zu analysieren, werten KI-Systeme die Messungen der Sensorik aus. Auf dieser Basis werde die Ampelschaltung dann dynamisch angepasst, um Wartezeiten zu reduzieren und den Verkehrsfluss zu optimieren.
Bei dem Forschungsvorhaben handelt es sich um ein Smart-Green-City-Projekt (wir berichteten).
Wiesbaden: Stadtentwicklung mit KI erleben
[14.10.2026] Wie könnten öffentliche Räume künftig gestaltet werden? Mit dem neuen KI-Tool „Stadtvisionen Wiesbaden“ können Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Zukunftsszenarien für reale Orte in der Stadt entwerfen. Die Anwendung soll zum Nachdenken über Stadtgestaltung anregen. mehr...
AKDB: Weitere Kommunen können KAI nutzen
[13.10.2026] Nach einer dreimonatigen Pilotphase mit 17 Kommunen stellt die AKDB ihren KI-Assistenten KAI nun weiteren Verwaltungen zur Verfügung. Die Anwendung soll Beschäftigte bei der Recherche, Texterstellung und Nutzung von Verwaltungswissen unterstützen. mehr...
Advertorial: KI im Posteingang der Verwaltung: was sie abnimmt und wo die Grenze liegt
[12.10.2026] Wenn KI Anträge, Rechnungen und Anfragen vorsortiert, bleibt in der Verwaltung mehr Zeit für die eigentliche Fallarbeit. Wie weit die Automatisierung des Posteingangs gehen kann – und warum die letzte Entscheidung beim Menschen bleiben sollte. mehr...
Bitkom: Ja zur Behörden-KI
[08.10.2026] Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt wachsende Zustimmung zu KI bei Behördenanträgen. Meist soll ein Mensch an der Entscheidung beteiligt sein. Gefragt sind auch Behörden, die von sich aus aktiv werden, und mehr Tempo bei der kommunalen Digitalisierung. mehr...
Arnsberg: Bürger können Arni fragen
[07.10.2026] Bürger der Stadt Arnsberg müssen nun nicht mehr auf Öffnungszeiten achten, wenn sie eine Frage an die Stadtverwaltung haben, sondern können sich damit ab sofort an den KI-gestützten Chatbot Arni wenden. mehr...
deAI Labs: Marktstart für KI-Plattform daeo
[07.10.2026] Mit daeo bringt das deutsche KI-Start-up deAI Labs eine Plattform für Mittelstand und Verwaltung auf den Markt. Sie soll verstreute Daten für unterschiedliche KI-Anwendungen aufbereiten. Der kommunale Software-Anbieter komuna nutzt sie bereits in seinem Support. mehr...
European Public Sector Award: BärGPT auf Platz zwei
[06.10.2026] Der Berliner KI-Assistent BärGPT wurde beim European Public Sector Award für nutzerzentrierte Dienste auf regionaler und lokaler Ebene prämiert. Die Anwendung von Senatskanzlei und CityLAB Berlin hilft bei Recherche, Texterstellung und Dokumentenbearbeitung. mehr...
Komm.ONE: Beitritt zum KI-Netzwerk IPAI
[06.10.2026] Komm.ONE ist jetzt Mitglied des Innovation Park Artificial Intelligence (IPAI) in Heilbronn. Der kommunale IT-Dienstleister will dort seine Expertise in der Verwaltungsdigitalisierung einbringen und Kommunen stärker mit Fachleuten für Künstliche Intelligenz vernetzen. mehr...
Leverkusen: KI und Radar erkennen Hochwasserlagen
[30.09.2026] Die Stadt Leverkusen beteiligt sich über die Kooperation ÜVAW am Aufbau von KIRa-Berg, einem KI- und radargestützten Frühwarnsystem im Bergischen Land, das Überflutungsgefahren früher erkennt. Die Stadt könnte im Ernstfall schneller handeln und die Bevölkerung besser warnen. mehr...
bcsd: KI hilft beim Stadtmarketing
[30.09.2026] Auch im Stadtmarketing gehören KI-Anwendungen vielerorts bereits zum Arbeitsalltag. Eine Untersuchung der bcsd und der imakomm Akademie zeigt: Die praktische Nutzung wächst schneller, als die nötigen Strategien, Kompetenzen und Regeln entstehen. mehr...
Krefeld: Automatisierung mit System
[29.09.2026] Die Stadt Krefeld automatisiert ihre Verwaltungsprozesse mit RPA. Mit internem Know-how können auch kleine Automatisierungen wirtschaftlich umgesetzt werden. Striktes Controlling wertet reale Prozessdurchläufe aus und zeigt den Nutzen der Software-Roboter. mehr...
Neukirchen: Bürger-KI für das Dorf
[28.09.2026] Eine Frage an die eigene Gemeinde stellen, ohne zuerst die richtige Website suchen zu müssen: Das macht im nordfriesischen Neukirchen jetzt das Pilotprojekt kommunity360 möglich. Die Plattform bündelt lokale Informationen in einem Ortsportal und macht sie zusätzlich über eine App und einen KI-Assistenten zugänglich. Perspektivisch soll das Modell auf weitere Kommunen übertragen werden. mehr...
Vitako: Kommunale KI in die Fläche bringen
[25.09.2026] Künstliche Intelligenz (KI) hat in Kommunalverwaltungen die Pilotphase zunehmend hinter sich. Wie es gelingen kann, praxiserprobte Anwendungen breit nachnutzbar zu machen und dauerhaft in bestehende Verwaltungsprozesse zu integrieren, darüber wurde nun auf einer Vitako-Fachkonferenz in Hannover diskutiert. mehr...
Hürth: Mit Hightech dem Gestank auf der Spur
[25.09.2026] In Hürth kommt KI in einem ungewöhnlichen Use Case zum Einsatz: Um die Ursache hartnäckiger Geruchsbelästigungen zu finden, werden mehr als 800 Bürgermeldungen mit Wetterdaten verknüpft und KI-gestützt ausgewertet. Die Analyse soll den Immissionsschutzbehörden neue Anhaltspunkte liefern. mehr...
Heidelberg: Innovationen unter Realbedingungen
[23.09.2026] Mit einem umfassenden Pilotprogramm erprobt die Stadt Heidelberg seit 2025 innovative KI- und Digitalisierungsanwendungen für kommunale Herausforderungen. Ziel ist es, Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Die Unternehmen für die zweite Runde stehen fest. mehr...


















