Frankfurt am MainZentrales Lizenz-Management senkt Kosten
Erhebliche Einsparungen hat die Stadt Frankfurt am Main durch ihr zentrales Lizenz-Management erzielt. Wie die Mainmetropole mitteilt, wurden dadurch die Software-Kosten in der Stadtverwaltung um 1,6 Millionen Euro pro Jahr gesenkt. Erreicht worden sei dies durch die Einrichtung und sukzessive Stärkung des zentralen Lizenz-Managements im Amt für Informations- und Kommunikationstechnik. Laut der Stadt betreffen die Kostenvorteile zahlreiche Produkte der Hersteller Microsoft, VMware, Oracle und Adobe und ergeben sich in erster Linie aus teils stark rabattierten Preisen infolge der zentralen Lizenzbündelung. Aber auch durch die effizientere gesamtstädtische Nutzung vorhandener Lizenzen sowie die durch das zentrale Lizenz-Management forcierte Ablösung teurer Bestandsprodukte werden signifikante Einsparungen erzielt. Der für die städtische IT zuständige Stadtrat Jan Schneider erklärt: „Die erzielten Einsparungen zeigen, dass die Zentralisierung der IT-Beschaffung nicht nur bei Hardware, sondern auch bei Software ausgesprochen sinnvoll ist. Durch höhere Abnahmemengen sowie die flexiblere stadtweite Verwendung von Lizenzen kann die Wirtschaftlichkeit des Software-Einsatzes erheblich gesteigert werden. Gleichzeitig entsteht durch den transparenten Überblick an zentraler Stelle auch eine wesentlich höhere Rechtssicherheit.“ So können laut der Stadt Unter- oder Falschlizenzierungen samt entsprechender Vertragsstrafen vermieden werden, die ansonsten aufgrund der ständigen Änderungen der Lizenzmodelle durch die Hersteller leicht entstehen. Auch aus Sicht der städtischen IT-Sicherheit sei es vorteilhaft, einen zentralen und vollständigen Überblick über die im Einsatz befindliche Software zu haben. „Die bisherigen Erfolge zeigen, dass wir das zentrale Lizenz-Management und die damit verbundenen Prozesse weiter stärker müssen, um die vorhandenen Effizienzpotenziale bei der Beschaffung und dem Einsatz von Software noch besser nutzen zu können“, sagt Schneider. „Weitere Verbesserungen bei der Wirtschaftlichkeit sowie der Rechts- und IT-Sicherheit werden wir nur mit einer konsequent fortgeführten Zentralisierung erreichen.“
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