ThüringenZweites Digitalisierungskabinett

Thüringen-CIO Hartmut Schubert und Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst informieren die Presse über die Ergebnisse des zweiten Digitalisierungskabinetts.
(Bildquelle: Thüringer Staatskanzlei)
Die Thüringer Landesregierung hat sich beim zweiten Digitalisierungskabinett vorrangig mit Themen der Verwaltungsdigitalisierung befasst. Laut einer Pressemeldung des Finanzministeriums wurde dabei die Strategie für E-Government und IT im Freistaat fortgeschrieben. Diese diene als Leitbild und Agenda für die gesamte Landesregierung. Umgesetzt werde sie durch einen Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen in allen Ressorts. Der Aktionsplan für das Jahr 2019 wurde ebenfalls beschlossen.
Das Kabinett informierte sich laut der Pressemeldung außerdem über die Gespräche des Finanzministeriums mit den kommunalen Spitzenverbänden zur Gründung eines gemeinsamen kommunalen Dienstleisters auf Vorschlag des Landes. Diskutiert wurde darüber hinaus das Konzept des Finanzministeriums zur Zentralisierung der IT der Landesverwaltung, die noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg gebracht werden soll. Eine weitere wichtige Säule der IT-Strategie des Landes sei die Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern. Zum Stand der Kooperationen mit Bayern, Hessen und Niedersachsen wurde dem Kabinett ebenfalls berichtet.
Für die Verwaltungsmodernisierung der Kommunen stellt Thüringen in den kommenden vier Jahren bis zu 80 Millionen Euro bereit, ist in der Pressemeldung weiter zu lesen. Im Landeshaushalt stünden für Verwaltungs-IT und E-Government-Angebote in diesem Jahr rund 115 Millionen Euro zur Verfügung. Der Freistaat Thüringen kann nach Auffassung von Landes-CIO Hartmut Schubert die künftigen Anforderungen im Bereich E-Government meistern. Dazu müssen sich aber alle Verantwortlichen in den Verwaltungen der Aufgabe Digitalisierung stellen: „Vom Verwaltungsmitarbeiter bis zur Ministeriumsspitze müssen die Chancen der Digitalisierung immer mitgedacht werden. Es fehlt nicht an den Mitteln wie Software, Technik oder Geld. E-Government braucht Befürworter und IT-begeisterte Führungskräfte in den Verwaltungen.“
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