Montag, 26. Oktober 2026

SachsenNeufassung der Digitalisierungsstrategie

[19.07.2017] Die zweite aktualisierte Fassung der Digitalisierungsstrategie Sachsens liegt vor. Aus ursprünglich 91 konkreten Umsetzungsmaßnahmen sind zwischenzeitlich 106 geworden.

Zum Auftakt seiner Digital-Tour hat jetzt der Beauftragte der Staatsregierung für Digitales, Staatssekretär Stefan Brangs, die aktualisierte Fassung der Digitalisierungsstrategie Sachsen Digital 2017 vorgestellt. „Zu Beginn des Jahres 2016 war Sachsen eines der ersten Bundesländer, das sich eine eigene, ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie gegeben hat“, sagt Brangs. „Damit ist es uns gelungen, die Wahrnehmung des Freistaats als Digitalstandort bei vielen wichtigen Akteuren innerhalb und außerhalb Sachsens zu stärken. Heute stelle ich die Weiterentwicklung dieser Digitalisierungsstrategie vor. Viele der in der Strategie enthaltenen Maßnahmen konnten zwischenzeitlich erfolgreich vorangebracht werden.“ Wie das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mitteilt, handelt es sich bei Sachsen Digital 2017 um die zweite aktualisierte Fassung der Digitalisierungsstrategie. Sie konzentriere sich auf Bereiche, in denen der Freistaat für sich einen Handlungsauftrag sieht und die Gestaltungskompetenz zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen besitze. Neue sowie bestehende Ansätze der Staatsregierung werden durch die Strategie in einen Gesamtzusammenhang gesetzt. Neben der strategischen Ausrichtung gibt Sachsen Digital 2017 einen Überblick zu den wesentlichen Aktivitäten des Freistaats Sachsen in diesem Bereich. Die aktualisierte sächsische Digitalisierungsstrategie umfasst fünf Ziele, unter die sich nun 15 Handlungsfelder und 106 konkrete Maßnahmen zur Umsetzung einordnen. Ursprünglich waren es 91 entsprechende Maßnahmen. Als wesentliche Voraussetzung für die Digitalisierung nennt das Ministerium den Breitband-Ausbau. Bislang konnten 430 Millionen Euro Bundesmittel für den Freistaat gewonnen werden, so Staatssekretär Brangs. „Mit Spannung schauen wir nun auf die Entscheidung des Bundes zum vierten Förderaufruf, bei dem mit 42 Projektanträgen die bisherige Höchstzahl aus Sachsen zu verzeichnen war. Im Erfolgsfall könnte nochmals über eine Viertelmilliarde Euro Förderung in den Breitband-Ausbau nach Sachsen fließen.“





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