Dienstag, 17. Februar 2026

Kreis FuldaRunder Tisch arbeitet an GDI

[21.11.2017] Am Runden Tisch arbeiten der Kreis Fulda und die angehörigen Städte und Gemeinden an einer gemeinsamen Geodaten-Infrastruktur (GDI) für den gesamten Landkreis. Im kommenden Jahr soll sie freigeschaltet werden.
Die Mitglieder des Runden Tisches GDI Fulda arbeiten an einer gemeinsamen Geodaten-Infrastruktur für den ganzen Landkreis.

Die Mitglieder des Runden Tisches GDI Fulda arbeiten an einer gemeinsamen Geodaten-Infrastruktur für den ganzen Landkreis.

(Bildquelle: Amt für Bodenmanagement Fulda)

Mitte November 2017 haben sich im Fuldaer Amt für Bodenmanagement zum 15. Mal Vertreter des Kreises sowie der Städte und Gemeinden getroffen. Ihr Ziel: Die Schaffung einer gemeinsamen Geodaten-Infrastruktur (GDI) im gesamten Landkreis voranzutreiben. Wie die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation mitteilt, sollen so die bei den Städten verteilt vorliegenden raumbezogenen Daten, etwa Bebauungspläne, im Internet für jedermann digital zugänglich werden. So können sich beispielsweise am Erwerb eines Grundstücks Interessierte voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2018 Bebauungspläne des Grundstücks online ansehen. Der Kreis und die angehörigen Kommunen müssen dann außerdem nicht mehr in ihre analogen Pläne schauen oder CDs untereinander austauschen. Die Daten seien stattdessen jederzeit online abrufbar, stets aktuell und nur einmal vorzuhalten. Bereits heute sind die Flächennutzungspläne aller Kommunen sowie des Kreises über das Geoportal Hessen zugänglich, heißt es in der Meldung weiter. In Kürze seien sie auch für jede Stadt oder Gemeinde über ein eigenes Portal einsehbar. Weiterhin gebe es ein Portal mit den Daten des gesamten Landkreises. Die Freischaltung der GDI soll im Jahr 2018 mit allen Beteiligten erfolgen. Bereits seit drei Jahren arbeitet der Runde Tisch GDI Fulda zusammen. Seine Gründung geht auf das Amt für Bodenmanagement Fulda zurück. „Das Schöne ist, dass wirklich alle Städte und Gemeinden und auch der Landkreis dabei sind und auf ein gemeinsames Ziel zu mehr Bürgerservice hinarbeiten“, sagt Christiane Müller vom Amt für Bodenmanagement Fulda. Als Dienstleister für die technische Umsetzung ist laut der Meldung das Unternehmen RhönEnergie + Effizienz mit im Boot. Werden die Daten seitens der Beteiligten und Bürger rege genutzt, sollen die Portale mit weiteren Themen ausgebaut werden.





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