BraunschweigErste Schritte für eine Open-Data-Plattform
Braunschweigs Stadtverwaltung will einen öffentlichen Datenpool schaffen, auf den Bürger, Unternehmen, Behörden und andere Einrichtungen zugreifen können. Wie die niedersächsische Stadt mitteilt, hat der Wirtschaftsausschuss der Kommune dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, die Konzepterarbeitung für eine Open-Data-Plattform auszuschreiben. In die Plattform könnten neben den Datensätzen der verschiedenen Fachbereiche der Stadtverwaltung auch Daten zum Verkehr, zur Verfügbarkeit von Ladestationen für E-Autos oder zur aktuellen Auslastung öffentlicher Einrichtungen einfließen. Je umfangreicher der Datenpool, desto mehr Möglichkeiten gibt es, auf dieser Grundlage bestehende Angebote und Bürgerservices zu verbessern oder neue zu entwickeln. Es werde daher angestrebt, dass möglichst auch private Akteure ihre Daten über die Plattform zur Verfügung stellen.
Vernetzung als Basis der Smart City
Smart City braucht Vernetzung – und eine in diesem Sinne erfolgreiche Vernetzung beruht zu einem entscheidenden Teil auf der Verfügbarkeit von Daten, so Braunschweigs Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. Auch Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups können aus einer umfangreichen Datenbasis neue Anwendungsfälle ableiten und dafür Geschäftsmodelle entwickeln. Zudem erleichtern öffentliche Daten Planungen und Entscheidungen der Stadtverwaltung und schaffen Transparenz für die Bürger. Die Entwicklung einer solchen Plattform sei ein komplexes Projekt, das einige Zeit in Anspruch nehmen werde, ergänzt Leppa. In dem zu erstellenden Konzept sollen neben möglichen Inhalten und Nutzergruppen insbesondere Fragen des Datenschutzes und der Datensouveränität beleuchtet werden. Die finale Entscheidung über die öffentliche Ausschreibung des Konzepts steht laut Braunschweig noch an, der Verwaltungsausschuss soll sie am 8. Dezember 2020 treffen.
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Kaiserslautern: Geordnete Liquidation von KL.digital
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