HennefErstes Digitalisierungskonzept vorgelegt

Die Stadt Hennef stellt ihr erstes Digitalisierungskonzept vor.
(Bildquelle: Stadt Hennef)
Bereits seit vielen Jahren beschäftigt sich die Stadtverwaltung von Hennef mit dem Thema Digitalisierung. Wie die nordrhein-westfälische Kommune berichtet, fußten die bisherigen Maßnahmen auf einzelnen Konzepten, etwa dem Medienentwicklungsplan für Schulen oder dem Breitband-Konzept. Nun lege die Stadt mit ihren fast 100 Ortschaften erstmals ein umfassendes, 34 Seiten starkes Digitalisierungskonzept vor. Als konkrete Maßnahmen, die noch dieses Jahr anstehen, nennt Bürgermeister Mario Dahm unter anderem den Masterplan Gigabit, die neue Stadt-App und das Smart-City-Pilotprojekt digitaler Dorfmittelpunkt in Lanzenbach.
Das Konzept zeigt laut den Herausgebern den Stand der Digitalisierung in der Stadt auf und definiert anhand von Zielen, Strategien und Rahmenbedingungen die Handlungsfelder digitale Infrastruktur, digitale Bildung, digitale Verwaltung, E-Government, Smart City sowie Compliance/IT-Sicherheit. Die Digitalisierung wird demnach als eines der wichtigsten strategischen Themenfelder für die zukünftige Ausrichtung der Verwaltung und die Entwicklung des Stadtgebiets gesehen. Zahlreiche Herausforderungen – darunter Mobilität, Umwelt und demografischer Wandel – können mit der Digitalisierung unterstützt oder dadurch überhaupt erst bewältigt werden. Zudem verspricht man sich, durch die Digitalisierung die Attraktivität Hennefs dauerhaft zu steigern.
Die strategische Umsetzung basiert auf dem Verständnis der Digitalisierung als partizipative Gesamtaufgabe, bei der die einzelnen Handlungsfelder parallel mit Fokusprojekten bearbeitet werden. Als Kernelemente werden neben dem Breitband-Ausbau die Digitalisierung von Schulen und Verwaltung, der Ausbau der Online-Dienste für Bürger und Unternehmen, der Ausbau des Open-Government-Angebots sowie der weitere Ausbau des Smart-City-Projekts unter Einbezug des ländlichen Bereichs genannt.
Die Digitalisierung soll dazu beitragen, die Stadtverwaltung und Hennef als Stadtraum zukunftsfähig, innovativ, inklusiv und nachhaltig auszurichten. Dazu müsse die Kommune auch die entsprechenden finanziellen und personellen Ressourcen bereitstellen. Dennoch kann die Verwaltung die vielfältigen Aufgaben der Digitalisierung nicht im Alleingang schaffen, heißt es vonseiten der Stadt weiter. Die Zusammenarbeit mit kommunalen und privaten IT-Dienstleistern aber auch Kooperationen mit Bürgern, Unternehmen und Vereinen seien erforderlich.
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