MönchengladbachKick-off für die smarte Stadt

Die Begrüßungsrunde beim Smart City Summit in Rheydt.
v.l.: Hans-Jürgen Schnaß, mags; Ulrich Schückhaus, WFMG; Frank Kindervatter, NEW; Mönchengladbachs OB Felix Heinrichs.
(Bildquelle: Stadt Mönchengladbach)
Die nordrhein-westfälische Stadt Mönchengladbach ist eine der teilnehmenden Kommunen des BMI-Förderprojekts Modellprojekte Smart Cities. Nun fand im dortigen Stadtteil Rheydt mit rund 200 Teilnehmenden der erste SmartCity-Summit.Niederrhein statt, bei dem Bürger, digitalisierungsverantwortliche Akteure und Fachleute unter Pandemie-Bedingungen zusammenkamen und erkundeten, welche Möglichkeiten es in der digitalen Stadt von morgen gibt. Oberbürgermeister Felix Heinrichs zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden: Alle begriffen den Wandel als Chance, den Alltag mit smarten Lösungen besser zu machen. Man sei dabei, die Stadt von morgen gemeinsam zu gestalten, so Heinrichs.
Als vom Bundesinnenministerium (BMI) mit 15 Millionen Euro geförderte Smart-City-Modellkommune hat Mönchengladbach die Möglichkeit, den digitalen Wandel der Stadt voranzutreiben. In der ersten Phase des Förderprojekts wird die Entwicklung einer integrierten Smart-City-Strategie gemeinsam mit Akteuren der Stadt sowie Bürgern unterstützt. Dazu wird eine Bürgerbeteiligungsplattform entwickelt, die sich derzeit in der Beta-Phase befindet. Geplant ist auch der Einsatz von Straßen-Teams und Infoständen, um Bürger-Feedback einzuholen. Ab Mitte 2022 soll die Umsetzung der zuvor entwickelten Maßnahmen in Phase zwei gefördert werden, berichtet die Stadt.
Während des Smart-City-Summits machte eine Diskussionsrunde mit dem Oberbürgermeister deutlich, dass smarte Lösungen vor allem die Lebensqualität in der Stadt steigern müssen. Dazu sei die gemeinsame Arbeit von Verwaltung, städtischen Gesellschaften, Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtbevölkerung notwendig. Während der Veranstaltung trugen Akteure aus Kommunen, Verwaltung, Wissenschaft und Forschung viele Ideen und Anregungen zusammen. Weitere Punkte der Veranstaltung waren ein Impulsvortrag der Zukunftsforscherin Marianne Reeb zum Thema Mobilität und eine Live-Demonstration zum Nutzen von vernetzten Daten durch die SITA Airport IT mit ihrem kürzlich fertiggestellten Digitalen Zwilling des Flughafen London-Heathrow. Der SmartCity-Summit.Niederrhein wird gemeinsam von der Stadt Mönchengladbach, der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) und der NEW AG ausgerichtet und soll künftig jährlich stattfinden.
Bürgerbeteiligungsplattform Mönchengladbach
https://www.moenchengladbach.de
Dresden: Digitaler Zwilling simuliert Unwetter
[09.03.2026] Wie sich Unwetterereignisse auf Dresden auswirken können, simuliert jetzt ein Digitaler Zwilling der Stadt. Welche Eindrücke und Erfahrungen die Nutzerinnen und Nutzer mit dem öffentlich zugänglichen Prototyp der 3D-Anwendung machen, soll eine Online-Umfrage zeigen. mehr...
Oberhausen: Smarte Ideen aus der Stadtgesellschaft
[09.03.2026] Über ihren Co-Creation Fund unterstützt die Stadt Oberhausen zum zweiten Mal innovative Smart-City-Vorhaben aus der Stadtgesellschaft. Der Fund wird durch Fördermittel des Bundes ermöglicht mit dem Ziel, Ideen aus der Bürgerschaft sowie von Initiativen, Organisationen und weiteren Beteiligten gemeinsam mit der Stadtverwaltung umzusetzen. mehr...
DigiTal Zwilling Wuppertal: Erste Echtzeitsensordaten
[06.03.2026] Der Digitale Zwilling Wuppertals zeigt jetzt Echtzeitdaten zur Bodenfeuchte an unterschiedlichen Standorten an. Es handelt sich um die ersten live verfügbaren Sensordaten auf der Plattform. mehr...
Studie: Ankerorte für den digitalen Wandel
[04.03.2026] Stadtlabore, Makerspaces und Digitalwerkstätten machen Smart-City-Themen für den Alltag greifbar. Im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities (MPSC) wurde nun untersucht, wie solche Ankerorte des digitalen Wandels wirken – und was sie für Kommunen leisten können. mehr...
Scan-Fahrzeuge: Abschluss der Versuchsreihe in Freiburg
[02.03.2026] Baden-Württemberg hat in mehreren Pilotkommunen den Einsatz von Scan-Fahrzeugen zur digitalen Parkraumkontrolle getestet. Den Abschluss der Versuchsreihe bildet nun Freiburg. Die Ergebnisse aller Pilotversuche sollen in einem Handlungsleitfaden für Kommunen zusammengefasst werden. mehr...
Bad Pyrmont: Smarte Glätte-Detektion
[26.02.2026] Wie glatt es auf den Straßen wird, ist eine Frage, die nicht nur Verkehrsteilnehmende, sondern auch die Winterdienste stark beschäftigt. In Bad Pyrmont werden dazu spätestens im nächsten Winter exakte Daten zur Verfügung stehen. Möglich macht’s ein über LoRaWAN verbundenes Sensorennetzwerk. mehr...
Arnsberg: Smarte Abfallbehälter
[20.02.2026] Die Technischen Dienste Arnsberg behalten öffentliche Abfallbehälter nun mittels Künstlicher Intelligenz (KI) im Blick. Transponder messen den Füllstand der Behältnisse, die KI wertet die gesammelten Daten aus und berechnet optimale Abfuhrtouren. mehr...
Wolfsburg: City-Infosystem ersetzt Parkleitschilder
[12.02.2026] In Wolfsburg informieren jetzt smarte, frei programmierbare LED-Tafeln flexibel über freie Parkmöglichkeiten und den Verkehr in der Stadt und können auch darüber hinausgehende Hinweise ausstrahlen. Aus dem einstigen Parkleitsystem ist somit ein multifunktionales City-Informationssystem geworden. mehr...
Marpingen: Pilotprojekt für KI-gestütztes Straßenmanagement
[02.02.2026] In Marpingen werden Schäden an Straßen und Verkehrsschildern von kommunalen Fahrzeugen bei Alltagsfahrten per Smartphone erfasst. Eine KI-gestützte Open-Source-Lösung übernimmt die Aufbereitung der Daten. Bald soll die Lösung in 25 weiteren saarländischen Kommunen ausgerollt werden. mehr...
Kreis Hof: Werkzeug für Winterdienst
[29.01.2026] Taupunktsensoren unterstützen im Hofer Land den Winterdienst. Dabei agieren Kreis und angehörige Kommunen gemeinsam. Die Entscheidung über das Ausrücken, Streuen oder Räumen treffen trotz der umfassenden Daten weiterhin die Beschäftigten. mehr...
Smart Waste Hürth: Weltweites Leuchtturmprojekt
[27.01.2026] In Hürth messen Ultraschallsensoren den Füllstand öffentlicher Abfallbehältnisse und senden diese Daten an eine Künstliche Intelligenz. Die ermittelt, wann die Müllwagen welche Route nehmen sollten, um die Behälter zu leeren. Jetzt ist Smart Waste Hürth als weltweit sichtbares Leuchtturmprojekt ausgezeichnet worden. mehr...
Mannheim: Orientierung für barrierefreies Parken
[20.01.2026] In Mannheim steht eine neue, barrierefreie App für die Suche nach freien Schwerbehindertenparkplätzen zur Verfügung. Park-Stark nutzt Echtzeitdaten von über 250 Stellplätzen und zeigt Verfügbarkeit, Navigation und Alternativen direkt auf dem Smartphone an. mehr...
Mönchengladbach: Fünfter Smart City Summit Niederrhein
[20.01.2026] Mönchengladbach lädt am 26. Februar zur fünften Auflage des Smart City Summit Niederrhein ein. Mit Vorträgen, Workshops und einem großen Ausstellungsbereich richtet er sich an ein Fachpublikum, das sich mit der digitalen Transformation von Kommunen beschäftigt. Dabei werden strategische Perspektiven mit anschaulichen Praxisbeispielen verknüpft. mehr...
Beckum: BE smart
[09.01.2026] Konsequent treibt Beckum die Entwicklung zur Smart City voran. Beispielsweise bietet die Stadt mittlerweile ein digitales Bürgerbüro, eine Mängelmelder-App oder einen Kita-Navigator an. Einige ihrer Digitalisierungsprojekte stellt die Kommune nun in einer digitalen Broschüre und einem Kurzfilm vor. mehr...
Serie Digitalstädte: KI wird uns weiterhelfen
[08.01.2026] Die Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß will im Bereich Wissensmanagement noch stärker auf Künstliche Intelligenz setzen und dadurch Ressourcen schonen. mehr...























