HamburgWohnraumleerstand online melden
Wenn Wohnraum länger als vier Monate leer steht, müssen die Eigentümerinnen und Eigentümer in Hamburg dies dem zuständigen Bezirksamt melden. So sieht es das Hamburgische Wohnraumschutzgesetz vor. Dafür bietet die Freie und Hansestadt nun einen Online-Dienst an. Auch Bürgerinnen und Bürger können die Ämter über den Dienst – gegebenenfalls anonym – auf ihnen bekannte Leerstände hinweisen. Die Leerstände werden dann gezielt überprüft, was unrechtmäßigem Leerstand entgegenwirken soll.
„Wir können es uns nicht leisten, Wohnraum grundlos oder gar aus strategischen Gründen leer stehen zu lassen“, erklärt Karen Pein, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. „Deswegen haben wir in Hamburg ein sehr gut funktionierendes System des Wohnraumschutzes etabliert. Die zuständigen Bezirksämter gehen unerlaubten Zweckentfremdungen von Wohnungen gezielt nach, sofern es angezeigt wird. Dadurch konnten alleine im Jahr 2021 insgesamt 1.259 Wohnungen dem Wohnungsmarkt wieder zugeführt werden. Mit dem Online-Dienst wird es nun für alle leichter, leerstehenden Wohnraum zu melden. Ein paar Klicks und schon ist darüber Auskunft erteilt, ob und gegebenenfalls, warum eine Wohnung leer steht. Das erleichtert die Überprüfung erheblich und schafft weitere Prüfkapazitäten. Gleichzeitig kann die Bevölkerung von jetzt an aktiv dabei unterstützen, Wohnraum zu schützen. Das ist ein weiterer Schritt bei der Sicherung von bezahlbarem Wohnraum in Hamburg.“
Staatsrat Jan Pörksen, Chef der Senatskanzlei ergänzt: „Unser Ziel ist es, so viel bestehenden Wohnraum wie möglich zugänglich zu machen. Dafür müssen wir Leerstände genau im Blick behalten. Die Möglichkeit, diese online zu melden, eröffnet neue Chancen eine gute Datenlage zu erhalten und damit eine Prüfung zu ermöglichen. Mit dem neuen Online-Dienst können alle Beteiligten ganz einfach dazu beitragen, den bestehenden Wohnraum in Hamburg zu schützen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie gemeinschaftsorientierte Digitalisierung zu einer besseren Lebensqualität in unserer Stadt beitragen kann. Der Online-Dienst ist nicht nur ein wichtiger Schritt hin zur modernen Verwaltung, sondern auch eine Chance, den Wohnungsmarkt in Hamburg langfristig zu entlasten.“
govdigital: Aufsichtsratsvorsitz bestätigt
[02.07.2026] William Schmitt bleibt für weitere drei Jahre Aufsichtsratsvorsitzender von govdigital. Die bundesweite Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister bestätigte damit den Komm.ONE-Chef in seiner Rolle, die er bereits seit 2023 ausübt. mehr...
Digitaltag-Studie: Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen
[26.06.2026] Eine Studie im Vorfeld des diesjährigen Digitaltags am 26. Juni zeigt: Ein Drittel der befragten Bürgerinnen und Bürger hat Hemmungen, digitale Angebote – etwa von Banken, Onlineshops oder Behörden – zu nutzen. mehr...
NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?
[18.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist
[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...
Erfurt: Hilfe per Knopfdruck
[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital
[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...
OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht
[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...
Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung
[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...





















