Smart VillageAuszeichnung für smartes Martinfeld

Jan Bose, Gründer und Geschäftsführer von Alpha-Omega Technology, erhielt den Preis des Innovationswettbewerbs „Digitale Orte im Land der Ideen“ für das Projekt SMARTinfeld.
(Bildquelle: Alpha-Omega Technology)
In Martinfeld im thüringischen Eichsfeld setzt das ortsansässige Unternehmen Alpha-Omega Technology – zusammen mit der Gemeinde – Projekte für ein sensorbasiertes Internet of Things (IoT) unter realistischen Bedingungen um. So wird aus dem 640-Einwohner-Ort Martinfeld im Thüringischen Eichsfeld SMARTinfeld. Dort werde erlebbar, wie IoT-Lösungen für eine ganze Gemeinde funktionieren und das Dorfleben nachhaltig zukunftsfähig gestalten können, berichtet Alpha-Omega.
Nun wurde SMARTinfeld als einer von fünf Gewinnern im Innovationswettbewerb „Digitale Orte im Land der Ideen 2023“ ausgezeichnet. Den Preis erhielt der Modellort als bestes Digitalprojekt in der Kategorie „Smarte Kommune“. Unter den Anwendungen in dem Ort finden sich eine intelligente Straßenbeleuchtung, die Messung der Temperatur auf Fahrbahnen, des Feinstaubgehalts in der Luft und der Feuchtigkeit im Boden, Verkehrszählung oder ein IoT-Wetterstationspark. Sie alle basieren auf der reichweitenstarken Funktechnologie LoRaWAN und Open Source Software.
Der Wettbewerb für das digitale Leben im ländlichen Raum wird ausgerichtet vom Telekommunikationsunternehmen Deutsche Glasfaser (DG) und gehört zur Plattform „Land der Ideen“, die von Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft getragen wird. Die nun erfolgte Auszeichnung zeige die nationale Bedeutung der lokalen Projekte, so Alpha-Omega.
Innovation und ländliche Lebensweise zusammenbringen
Häufig sind Smart-City-Projekte auf städtische Umgebungen beschränkt – und berücksichtigen dadurch nicht die besonderen Bedürfnisse ländlicher Gemeinden. Dies war ein Grund zum Start des innovativen Vorhabens in Martinfeld. Das Projekt gebe Antwort auf die vielfältigen Herausforderungen, mit denen der ländliche Raum bei der Digitalisierung konfrontiert ist und sei Vorlage für die Digitalisierung weiterer kleiner Kommunen. Dies sei ein enormer Mehrwert, weil in anderen Kommunen nicht erst Pilotprojekte umgesetzt werden müssen, erklärt der Alpha-Omega-Geschäftsführer Jan Bose. Es könnten einfach aus den IoT-Lösungen in SMARTinfeld die geeigneten ausgewählt und in der eigenen Gemeinde angepasst werden. Dies spare Zeit, Personal und Kosten.
Der Modellort Martinfeld wird kontinuierlich weiterentwickelt: Alpha-Omega Technology testet und optimiert in Zusammenarbeit mit der Gemeinde regelmäßig neue sensorbasierte IoT-Anwendungen für den ländlichen Raum. In den nächsten Monaten soll ein Monitoring den Energieverbrauch im Ort in den Fokus rücken; dieses soll in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Netzbetreiber durchgeführt werden.
https://www.alpha-omega-technology.de
https://land-der-ideen.de/wettbewerbe/digitale-orte
Bad Pyrmont: Smarte Glätte-Detektion
[26.02.2026] Wie glatt es auf den Straßen wird, ist eine Frage, die nicht nur Verkehrsteilnehmende, sondern auch die Winterdienste stark beschäftigt. In Bad Pyrmont werden dazu spätestens im nächsten Winter exakte Daten zur Verfügung stehen. Möglich macht’s ein über LoRaWAN verbundenes Sensorennetzwerk. mehr...
Arnsberg: Smarte Abfallbehälter
[20.02.2026] Die Technischen Dienste Arnsberg behalten öffentliche Abfallbehälter nun mittels Künstlicher Intelligenz (KI) im Blick. Transponder messen den Füllstand der Behältnisse, die KI wertet die gesammelten Daten aus und berechnet optimale Abfuhrtouren. mehr...
Wolfsburg: City-Infosystem ersetzt Parkleitschilder
[12.02.2026] In Wolfsburg informieren jetzt smarte, frei programmierbare LED-Tafeln flexibel über freie Parkmöglichkeiten und den Verkehr in der Stadt und können auch darüber hinausgehende Hinweise ausstrahlen. Aus dem einstigen Parkleitsystem ist somit ein multifunktionales City-Informationssystem geworden. mehr...
Marpingen: Pilotprojekt für KI-gestütztes Straßenmanagement
[02.02.2026] In Marpingen werden Schäden an Straßen und Verkehrsschildern von kommunalen Fahrzeugen bei Alltagsfahrten per Smartphone erfasst. Eine KI-gestützte Open-Source-Lösung übernimmt die Aufbereitung der Daten. Bald soll die Lösung in 25 weiteren saarländischen Kommunen ausgerollt werden. mehr...
Kreis Hof: Werkzeug für Winterdienst
[29.01.2026] Taupunktsensoren unterstützen im Hofer Land den Winterdienst. Dabei agieren Kreis und angehörige Kommunen gemeinsam. Die Entscheidung über das Ausrücken, Streuen oder Räumen treffen trotz der umfassenden Daten weiterhin die Beschäftigten. mehr...
Smart Waste Hürth: Weltweites Leuchtturmprojekt
[27.01.2026] In Hürth messen Ultraschallsensoren den Füllstand öffentlicher Abfallbehältnisse und senden diese Daten an eine Künstliche Intelligenz. Die ermittelt, wann die Müllwagen welche Route nehmen sollten, um die Behälter zu leeren. Jetzt ist Smart Waste Hürth als weltweit sichtbares Leuchtturmprojekt ausgezeichnet worden. mehr...
Mannheim: Orientierung für barrierefreies Parken
[20.01.2026] In Mannheim steht eine neue, barrierefreie App für die Suche nach freien Schwerbehindertenparkplätzen zur Verfügung. Park-Stark nutzt Echtzeitdaten von über 250 Stellplätzen und zeigt Verfügbarkeit, Navigation und Alternativen direkt auf dem Smartphone an. mehr...
Mönchengladbach: Fünfter Smart City Summit Niederrhein
[20.01.2026] Mönchengladbach lädt am 26. Februar zur fünften Auflage des Smart City Summit Niederrhein ein. Mit Vorträgen, Workshops und einem großen Ausstellungsbereich richtet er sich an ein Fachpublikum, das sich mit der digitalen Transformation von Kommunen beschäftigt. Dabei werden strategische Perspektiven mit anschaulichen Praxisbeispielen verknüpft. mehr...
Beckum: BE smart
[09.01.2026] Konsequent treibt Beckum die Entwicklung zur Smart City voran. Beispielsweise bietet die Stadt mittlerweile ein digitales Bürgerbüro, eine Mängelmelder-App oder einen Kita-Navigator an. Einige ihrer Digitalisierungsprojekte stellt die Kommune nun in einer digitalen Broschüre und einem Kurzfilm vor. mehr...
Serie Digitalstädte: KI wird uns weiterhelfen
[08.01.2026] Die Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß will im Bereich Wissensmanagement noch stärker auf Künstliche Intelligenz setzen und dadurch Ressourcen schonen. mehr...
Serie Digitalstädte: Mit Super-App unterwegs
[07.01.2026] In einer losen Serie stellt Kommune21 Digitalstädte mit Vorbildcharakter vor. Den Anfang macht Ahaus: Die nordrhein-westfälische Stadt ist ein Reallabor für digitale Anwendungen – mit einer Super-App als Schlüssel. mehr...
Kaiserslautern: Geordnete Liquidation von KL.digital
[06.01.2026] Die Stadt Kaiserslautern bereitet die geordnete Liquidation der KL.digital GmbH zum 30. Juni 2026 vor. An diesem Tag endet der Förderzeitraum der Modellprojekte Smart Cities, auf der die finanzielle Grundlage von KL.digital vollständig beruht. Die Projekte und Ideen sollen aber nahtlos in die Stadtverwaltung übergehen und dort weiterentwickelt werden. mehr...
Göttingen: Ausbau des städtischen Messnetzes
[22.12.2025] Ein Sensoriknetzwerk liefert der Stadt Göttingen wichtige Informationen über Wasserstände, die Baumgesundheit und die lokale Klimaentwicklung. Das Netz soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Die Daten sollen unter anderem in Forschung, Analysen und Planungsprozesse einfließen. mehr...
Frankfurt am Main: Digital Ressourcen schonen
[15.12.2025] Die Stadt Frankfurt am Main hat drei weitere Digitalisierungsprojekte umgesetzt: den Aufbau eines digitalen Wassermanagements, die Einführung der automatisierten Straßenzustandserfassung sowie die Open Library. Alle drei Projekte tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und Kosten zu sparen. mehr...
Frankfurt am Main: Informiert zum Parkhaus
[12.12.2025] Viele Parkhausbelegungen in Frankfurt am Main sind jetzt in Echtzeit online einsehbar. Die erfassten Daten können von Verkehrstelematikanbietern oder Radiosendern für eigene Angebote abgerufen werden. Auch an die Mobilithek des Bundes werden sie übertragen. mehr...























