Mittwoch, 11. März 2026

Ennepe-Ruhr-KreisInteraktiver Atlas für Kitasuche

[07.03.2024] Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat einen interaktiven Atlas online gestellt, der für mehr Durchblick bei der Kitasuche sorgen soll. Hintergrund ist die positive Resonanz auf den im vergangenen Jahr gestarteten Schul-Atlas.
Ennepe-Ruhr-Kreis: Neuer interaktiver Atlas soll für mehr Durchblick bei der Kitasuche sorgen.

Ennepe-Ruhr-Kreis: Neuer interaktiver Atlas soll für mehr Durchblick bei der Kitasuche sorgen.

(Bildquelle: Ennepe-Ruhr-Kreis)

Einen interaktiven Kita-Atlas hat der Ennepe-Ruhr-Kreis freigeschaltet – ein Online-Angebot, das nach Angaben der Kommune einen ersten Überblick über alle 195 Kitas im Kreis liefert. Für den Schulbereich war 2023 ein entsprechendes Angebot online gegangen. „Als wir im vergangenen August mit dem Schul-Atlas gestartet sind, waren wir von der großen positiven Resonanz begeistert. Bis heute wird er vielfach genutzt. Grund genug, auch für die Kindertagesstätten im Kreis ein ähnliches Orientierungs- und Informationsangebot zu schaffen“, erklärt Emanuel Hartkopf von der Abteilung Bildung und Integration. Mit dem Bildungsmonitoring der Kreisverwaltung liefert er die Datengrundlage, aktualisiert sie regelmäßig und befindet sich im Austausch mit den Jugendämtern der Städte. Landesweit gebe es nur wenige Beispiele von Kreisen und kreisfreien Städten mit vergleichbaren Plattformen für die Kita- und Bildungssuche, heißt es in der Pressemeldung der Kreisverwaltung.

Kita-Atlas basiert auf Open Source Software

Im Kita-Atlas können Interessierte Filter für Städte setzen, nach Namen oder Adressen von Kitas suchen und sich die Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs im Umfeld der Einrichtung anzeigen lassen. Die Entfernung vom Wohn- zum Kitastandort kann ebenfalls ermittelt werden. Ein Link zum KiTa-Finder NRW, der eine Kita-Suche für das ganze Land ermöglicht und weitergehende Informationen zu Schwerpunkten oder Plätzen enthält, rundet das Angebot ab. Bei dem Kita-Atlas handelt es sich nicht um ein Konkurrenzangebot zu bestehenden Online-Angeboten einzelner Kommunen, sondern um eine Gesamtdarstellung der Kita-Landschaft in der Region. Darauf weist die Kreisverwaltung ausdrücklich hin.
„Inzwischen konnten wir auch den im vergangenen August veröffentlichen Schul-Atlas aktualisieren und beispielsweise um eine Routingfunktion erweitern, die es ermöglicht, den Schulweg nach verschiedenen Kriterien und Fortbewegungsmitteln mit wenigen Mausklicks berechnen zu lassen“, freut sich Hartkopf über die stetige Weiterentwicklung der Angebote. Aktuell würden zudem Vorbereitungen laufen, um künftig weitere Informationen zu den Schulen anzeigen zu können, beispielsweise, ob ein herkunftssprachlicher Unterricht (HSU) für Schülerinnen und Schüler, die zweisprachig aufwachsen, angeboten wird. Mittelfristig sollen in einem Bildungsatlas Schul- und Kitastandorte gemeinsam dargestellt und um weitere Bildungseinrichtungen ergänzt werden.
Die technische Umsetzung des Schul- und Kita-Atlas auf Basis der Open Source Software Masterportal lag bei Thomas Meyer vom Sachgebiet Geoinformationen und Statistik.





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