Samstag, 11. Juli 2026

Frankfurt am MainNoch Platz vor dem Big Screen?

[19.06.2024] Lohnt es sich, sich auf den Weg zum Public Viewing in der Fan Zone Mainufer zu machen, um ein Spiel der UEFA EURO 2024 auf dem Big Screen zu sehen, oder ist es dort bereits zu voll? Darüber informiert jetzt ein neuer Use Case auf der Urbanen Datenplattform der Stadt Frankfurt am Main.
Frankfurt am Main: Neuer Use Case auf der Urbanen Datenplattform zeigt

Frankfurt am Main: Neuer Use Case auf der Urbanen Datenplattform zeigt, ob der Weg zum Big Screen am Mainufer lohnt.

(Bildquelle: Stadt Frankfurt am Main
)

Seit Oktober 2022 visualisiert die Urbane Datenplattform (UDP) der Stadt Frankfurt am Main Informationen auf Dashboards und in Kartenansichten (wir berichteten). So können die Bürgerinnen und Bürger dort zum Beispiel die nächstgelegene E-Ladesäule suchen oder Informationen zur Luftqualität sowie zum Verkehrs- und Passantenaufkommen finden (wir berichteten).
Während der Fußball-Europameisterschaft der Männer – der UEFA EURO 2024 – wird nun nach Angaben der Stadtverwaltung über die Urbane Plattform auch das Fanaufkommen im Bereich des Big Screens auf der Fan Zone Mainufer öffentlich einsehbar sein – die 1,4 Kilometer lange Fan Zone befindet sich direkt am Mainufer zwischen Friedensbrücke und Eisernem Steg. Dort werden alle 51 Spiele auf dem Big Screen und neun weiteren Screens übertragen.
Um das Fanaufkommen messen zu können, hat die Stabsstelle Digitalisierung in Kooperation mit der Tourismus- und Congress GmbH (TCF) insgesamt 35 Sensoren zur Besuchermessung verbaut und per Schnittstelle an die UDP angebunden. Dadurch können datenschutzkonform detaillierte Informationen über Besucheranzahl, Aufenthaltsdauern und -positionen, Quelle-Ziel-Beziehungen sowie wiederkehrende Besucher erhoben werden. Technisch umgesetzt wurde das Vorhaben durch den kommunalen IT-Dienstleister ekom21 und die Firma [ui!].

Fakten sammeln für künftige Veranstaltungen

„Ich freue mich, dass wir den Fans während der Fußball-Europameisterschaft über ein intuitives Ampelsystem Hinweise geben können: Lohnt sich ein Besuch des Big Screens? Sollte man sich besser einen Platz an einem der anderen neun Screens suchen? Oder heute lieber ganz von einem Besuch der Fan Zone absehen?“, kommentiert die in Frankfurt für die Digitalisierung zuständige Dezernentin Eileen O’Sullivan. „Wie es sich für eine internationale Stadt wie Frankfurt gehört, werden die Informationen für die Fans aus ganz Europa auch auf Englisch verfügbar sein.“
„Wir rechnen in der Fan Zone während der 31 Tage mit ungefähr einer Million Besucherinnen und Besuchern aus dem In- und Ausland und begrüßen sehr, dass wir mit dem neuen Use Case zur Besucherstrommessung eine große Zahl an Menschen optimal steuern können“, erklärt TCF-Geschäftsführer Thomas Feda. Und Matthias Drexelius, Geschäftsführer von ekom21, ergänzt: „Wir freuen uns, mit unserer Urbanen Datenplattform Echtzeitdaten zu Besucherströmen in der Fan Zone bereitzustellen. Die Digitalisierung trägt dadurch nicht nur zur Optimierung von Sicherheitsmaßnahmen bei, sondern liefert auch – datenschutzkonform – wertvolle Hinweise und Fakten für zukünftige Veranstaltungen.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Vier Personen aus dem Bad Belziger Smart-City-Team sitzen vor einer Infotafel
bericht

Serie Digitalstädte: Mehrwerte schaffen

[07.07.2026] Förderprojekte wie der Wettbewerb Modellprojekte Smart Cities sind für kleinere Kommunen wie die Stadt Bad Belzig wichtig, um mit der Digitalisierung voranzukommen. Es braucht aber sichtbare Mehrwerte, damit es anschließend weitergeht. mehr...

Mehrere Personen halten Sensoren in die Kamera

Gütersloh: Sensoren unterstützen Winterdienst

[07.07.2026] 
In Gütersloh geht das Smart-City-Projekt „Smarter Winterdienst“ in den Testbetrieb – an 13 Standorten im Stadtgebiet werden künftig Sensoren den Zustand der Fahrbahnoberfläche erfassen. mehr...

Die Stadt der Zukunft ist vernetzt.

BBSR: Smarte Praxisbeispiele für Kommunen

[06.07.2026] Das BBSR hat sein Kompendium „Smart Cities und Smart Regions“ und die dazugehörige Storymap erweitert. Die 30 neuen Beispiele zeigen, wie Kommunen aus konkreten Problemen digitale Lösungen entwickeln – und was andere Städte und Gemeinden daraus für eigene Projekte lernen können. mehr...

eine der Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen

Mannheim: Sensoren schützen Rheinbrücken

[06.07.2026] Optische Sensoren erfassen ab sofort den Verkehr auf den beiden Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Das von der Smart City Mannheim realisierte Monitorungprojekt soll dazu beitragen, Verkehrsströme transparent zu machen und gezielte Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke abzuleiten. 
 mehr...

Grafik zur urbanen Datenplattform in Aalen
bericht

Aalen / Heidenheim: Hoher Praxisnutzen

[29.06.2026] In Aalen und Heidenheim wird Smart City praxisnah: Sensoren liefern Daten zu Glatteis, Pegelständen und weiteren Risiken. Eine gemeinsame Plattform verbindet diese Informationen und unterstützt Verwaltung, Feuerwehr und Bauhof im Alltag. mehr...

Fahrraddaten Screenshot Digitaler Zwilling

Wiesbaden: Positive Bilanz zum Digitalen Zwilling

[29.06.2026] Der Digitale Zwilling Wiesbaden hat sich für die Stadt seit seinem Start im Sommer vergangenen Jahres bereits zu einem wichtigen Werkzeug für Planung, Beteiligung und Information entwickelt. 
 mehr...

Mehrere Personen eröffnen die Digitalen Tage Hamm 2026 durch drücken auf einen symbolischen Startknopf

Hamm: Smart-City-Strategie beschlossen

[29.06.2026] Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie hat die Stadt Hamm in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen angestoßen und teils bereits umgesetzt. Für den Zeitraum 2027 bis 2032 wird die Strategie nun als Smart-City-Strategie fortgeschrieben. Die Bürger können mitbestimmen, welche Themen künftig stärker in den Fokus rücken sollen. mehr...

Auf einem Monitor ist der Digitale Zwilling einer Stadt zu sehen

Serie Smart Cities, Teil 3: Mit Zwilling planen

[25.06.2026] Urbane Digitale Zwillinge erlauben es Kommunen, Daten zu ihrem Stadtgebiet strukturiert sichtbar und für Entscheidungen nutzbar zu machen, etwa in der Verkehrs- oder Wärmeplanung. Beim Aufbau eines Digitalen Zwillings lohnt es sich, auf Kooperation zu setzen. mehr...

bericht

MPSC: Vom Piloten zur Praxis (2) – Nachnutzung braucht Struktur

[24.06.2026] Die Modellprojekte Smart Cities haben viele erfolgreiche Lösungen und auch neue Formen kommunaler Zusammenarbeit hervorgebracht. Nun geht es darum, entstandene Netzwerke, Unterstützungsangebote und Entwicklungsgemeinschaften zu verankern - nur so können die Pilotprojekte breit nachgenutzt werden. mehr...

Vektorgrafik einer Smart City.

BBSR: Die Wirkung von Smart-City-Vorhaben darstellen

[24.06.2026] Smarte digitale Projekte stärken die regionale Wirtschaft – aber oft indirekt. Das erschwert es Kommunen, den konkreten Nutzen zu benennen und argumentativ zu vertreten, etwa gegenüber Politik oder Projektpartnern. Eine Praxishilfe erklärt, wie Kommunen solche Effekte erkennen und verständlich vermitteln können. mehr...

Hand mit einem Smartphone auf dem die Temperatur mit 40 Grad Celsius angegeben wird
bericht

Klimawandel: Daten gegen den Hitzestress

[23.06.2026] Auf die Herausforderungen des Klimawandels können Städte nicht nur mit baulich-physischen Maßnahmen reagieren. Auch der Aus- und Umbau der digitalen Dateninfrastruktur und die systematische Organisation klimarelevanter Daten stärken die kommunale Resilienz. mehr...

bericht

MPSC: Vom Piloten zur Praxis (1) – Zusammenarbeit statt Insellösungen

[23.06.2026] Seit 2019 gibt es das Fördervorhaben Modellprojekte Smart Cities, über 70 Kommunen und Regionen haben bisher teilgenommen. Dabei entstanden nicht nur viele erfolgreiche technische Lösungen, sondern auch neue Formen kommunaler Zusammenarbeit – für viele Beteiligte ein entscheidender Faktor. mehr...

Bodensensor in einer Straße in Gütersloh

Gütersloh: Sensoren erfassen Parkplatzauslastung

[12.06.2026] Mit Bodensensoren erfasst die Stadt Gütersloh zurzeit die Auslastung von vier Fahrzeugstellplätzen an der Königstraße. Die Daten sollen in die Planungen zur Umgestaltung des Kreuzungsbereichs zur Hohenzollernstraße einfließen, der ein Unfallschwerpunkt ist. mehr...

Screenshot BBSR-Studie zu digitalen Zwillingen

Studie: Digitale Zwillinge in der Praxis

[10.06.2026] Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat eine neue Veröffentlichung zum Thema urbane Digitale Zwillinge herausgegeben, die im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities entstanden ist. mehr...

Stadt, Bäume und Internet of Things Sensorien Symbolisch
bericht

Serie Smart Cities, Teil 2: Sensoren sinnvoll nutzen

[20.05.2026] Sensorik und Internet of Things sind das Nervensystem der smarten Stadt – sie liefern Daten, welche Prozesse optimieren und die Entscheidungsfindung erleichtern können. Beim Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur können Kommunen auch klein starten. mehr...