Dienstag, 3. März 2026

Halle (Saale)Barrierefreiheit erweitert

[21.05.2025] Inhalte des Internetauftritts der Stadt Halle (Saale) können jetzt auch in Leichter Sprache und Gebärdensprache abgerufen werden. Die Kommune setzt hierbei unter anderem auf Künstliche Intelligenz.
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Inhalte der Website der Stadt Halle (Saale) können jetzt auch in Leichter Sprache abgerufen werden.

(Bildquelle: halle.de)

Die Stadt Halle (Saale) hat die Barrierefreiheit auf ihrer Webseite erweitert. Seit Anfang Mai 2025 steht dort nach Angaben der Kommune ein stetig wachsendes Angebot an Inhalten in Leichter Sprache und Informationen in Deutscher Gebärdensprache in Form von Videos zur Verfügung. Mit diesen neuen Inhalten stelle sich die Stadt den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention. Eine gesetzliche Pflicht für diesen erweiterten Service bestehe in Sachsen-Anhalt noch nicht, die Stadt Halle (Saale) will dennoch ein Zeichen für mehr Teilhabe und Inklusion für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen setzen. 

Bei den neuen Informationen in Deutscher Gebärdensprache werden hauptsächlich die Webseite und ihre Funktionen, wie zum Beispiel Navigation, Terminbuchung oder der Stadtplan, erklärt. In Leichter Sprache finden sich unter anderem Informationen zur Funktionalität der Webseite, Informationen zu Dienstleistungen und Aufgaben der Stadtverwaltung. Die Übersetzungen erfolgten laut der Stadt teilweise durch das Büro für Leichte Sprache vom Lebens(t)raum e.V. in Halle und wurden von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen auf Verständlichkeit geprüft. Für die Übersetzung weiterer Texte – speziell im Bereich Dienstleistungen – nutzte die Stadt erstmalig Künstliche Intelligenz des Anbieters SUMM AI. Diese Texte seien von der Online-Redaktion der städtischen Pressestelle auf redaktionelle Richtigkeit geprüft worden.

Die umfangreiche Erweiterung der Barrierefreiheit wurde nach Angaben der Stadt möglich durch eine intensive Zusammenarbeit der Beschäftigten der Pressestelle, der Abteilung Digitale Verwaltung und dem Örtlichen Teilhabemanagement sowie nicht zuletzt durch die finanzielle Förderung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.





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