Freitag, 23. Oktober 2026

GelsenkirchenDoppelte Auszeichnung für URBAN.KI

[25.11.2025] Zweifache Auszeichnung für URBAN.KI: In Berlin erhielt das Projekt den Titel „Innovator des Jahres 2025“ der Plattform Die Deutsche Wirtschaft (DDW), in Frankfurt am Main wurde der „Business Innovator Award 2025“ des diind – Deutsches Innovationsinstitut entgegen genommen.
Zwei Personen nehmen für URBAN.KI den Business Innovator Award entgegen

Karin Küffmann von der Westfälischen Hochschule, Leitungsgremium URBAN.KI und Marlene Damerau, Bereichsleiterin Smart City Gelsenkirchen, nahmen den Business Innovator Award für URBAN.KI entgegen.

(Bildquelle: URBAN.KI/privat)

Mit gleich zwei Ehrungen – dem Titel „Innovator des Jahres 2025“ (wir berichteten) sowie dem „Business Innovator Award 2025“ –  ist das Projekt URBAN.KI der Stadt Gelsenkirchen in diesem Jahr als Vorreiter bei der Entwicklung praxisnaher, gemeinwohlorientierter KI-Anwendungen für Städte und Gemeinden gewürdigt worden. Nun fanden die feierlichen Preisverleihungen statt. Die Auszeichnung zum „Innovator des Jahres“ der Plattform Die Deutsche Wirtschaft (DDW) erfolgte im Rahmen der Deutschen Innovationswoche in Berlin, zu der am 13. und 14. November Festgäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung geladen waren.

Drei Personen nehmen für URBAN.KI die Auszeichnung Innovation des Jahres entgegen
Freuen sich über den Titel „Innovator des Jahres 2025“: CIO Manfred vom Sondern; Professorin Dr. Julia Frohne, Mitglied des Leitungsgremiums URBAN.KI; Gelsenkirchens Stadtrat Simon Nowack. (Bildquelle: URBAN.KI/privat)

Das Event zählt laut DDW zu den größten Innovationsauszeichnungen Deutschlands und rückt Projekte in den Fokus, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunftsthemen entscheidend voranbringen. „Die Auszeichnung als Innovator des Jahres ehrt URBAN.KI für innovative Prototypen zur Bewältigung kommunaler Herausforderungen in Gelsenkirchen“, erklärt Stadtrat Simon Nowack. Wie die Stadt Gelsenkirchen weiter mitteilt, lobte die Jury an URBAN.KI insbesondere den starken Transfer von Forschung in die kommunale Praxis sowie den offenen, gemeinschaftsorientierten Ansatz des Projekts. 

Umfassender KI-Ansatz trifft den Nerv

In Frankfurt am Main brachte am 13. November die Preisverleihung des „Business Innovator Awards 2025“ des diind – Deutsches Innovationsinstitut Entscheidungsträger verschiedener Branchen zusammen. Die Auszeichnung versteht sich als Bühne für Projekte mit besonderer Relevanz für nachhaltige Transformation. Auch hier wurde URBAN.KI nach Angaben der Stadt Gelsenkirchen für seinen umfassenden Ansatz ausgezeichnet, Künstliche Intelligenz nicht nur technologisch, sondern vor allem gesellschaftlich wirksam zu gestalten. Die Jury habe insbesondere hervorgehoben, wie eng das Projekt Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft vernetze, und damit einen neuen Standard für kommunale Innovationsökosysteme setze.

„Das große bundesweite Interesse zeigt, dass wir mit diesem Projekt offensichtlich einen Nerv getroffen haben“, freut sich Gelsenkirchens CIO Manfred vom Sondern über die beiden Auszeichnungen. URBAN.KI beweise, dass Innovation aus der Kommune heraus entstehen und Wirkung für ganz Deutschland entfalten könne, ergänzt Marlene Damerau, Bereichsleiterin Smart City Gelsenkirchen. 

Und die Professorinnen Julia Frohne und Karin Küffmann von der Westfälischen Hochschule, Leitungsgremium URBAN.KI, sagen: „KI-Entwicklung ist effektiv, wenn sie gemeinsam mit Kommunen und Wissenschaft entwickelt wird. Dieser interdisziplinäre Ansatz trägt Früchte. Wir schaffen praxisnahe, offene Lösungen, die Kommunen nachhaltig stärken. Die doppelte Ehrung bestätigt uns darin, diesen Weg weiterzugehen und KI zu einem Werkzeug zu machen, von dem alle Kommunen profitieren.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Blick über die Müritz auf die St.-Marien-Kirche in der Stadt Röbel, Deutschland

Mecklenburgische Seenplatte: KI unterstützt beim Bauantrag

[22.10.2026] Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte setzt bei der digitalen Baugenehmigung auf Künstliche Intelligenz. Ein neuer KI-Assistent soll Antragstellende durch das Verfahren führen, Fragen beantworten und die Vollständigkeit der Anträge verbessern. mehr...

Symbolfoto: KI-Assistent Metti in Gestalt eines jungen Mammuts mit einem handy in der Hand vor einer Stadtansicht von Mettmann

Mettmann: Metti gibt Auskunft

[21.10.2026] Die Stadt Mettmann setzt auf einen KI-basierten Bürgerassistenten, der rund um die Uhr Fragen beantwortet und Informationen in mehr als zehn Sprachen bereitstellt. Die Einführung verlief nach Angaben der Stadt unkompliziert und mit geringem technischem Aufwand. mehr...

Karsten Wildberger auf einer Bühne, im Hintergrund großer Monitor mit Aufschrift "Agentic AI Hub"

BMDS: Neue Runde für KI-Agenten

[21.10.2026] Agentische KI kann Verwaltungen bei internen Abläufen, der Antragsbearbeitung und im Bürgerservice entlasten. Im Agentic AI Hub des BMDS erproben Kommunen und Start-ups entsprechende Anwendungen. Das Vorhaben geht nach einem vielversprechenden Start nun in die zweite Runde. mehr...

interview

Interview: Viel mehr als ein Chatbot

[20.10.2026] Künstliche Intelligenz kann nicht nur Bürgeranfragen automatisiert beantworten. Welche Potenziale KI-Agenten für Kommunen und Stadtwerke bieten, erläutert Carolin Edler-Mende, Geschäftsführerin von Aristech, im Interview mit Kommune21 auf der Smart Country Convention 2026. mehr...

Blick auf Schreibtisch: Laptop, Hände, gefüllte Kaffeetasse

Rheingau-Taunus-Kreis: Eigene KI für den Verwaltungsalltag

[19.10.2026] Texte entwerfen und zusammenfassen, Informationen schneller recherchieren oder Besprechungen automatisch dokumentieren: KI kann Beschäftigte in Verwaltungen bei vielen Aufgaben unterstützen. Der Rheingau-Taunus-Kreis will dafür ein eigenes KI-Sprachmodell aufbauen – Nachnutzung inklusive. mehr...

auf einem kleinen Fußballfeld an einem öffentlichen Platz spielen Kinder

Wiesbaden: Stadtentwicklung mit KI erleben

[14.10.2026] Wie könnten öffentliche Räume künftig gestaltet werden? Mit dem neuen KI-Tool „Stadtvisionen Wiesbaden“ können Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Zukunftsszenarien für reale Orte in der Stadt entwerfen. Die Anwendung soll zum Nachdenken über Stadtgestaltung anregen. mehr...

Ein laptop steht aufgeklappt auf einem Schreibtisch, auf dem Monitor ist die Anwendung KAI zu sehen

AKDB: Weitere Kommunen können KAI nutzen

[13.10.2026] Nach einer dreimonatigen Pilotphase mit knapp 30 Kommunen stellt die AKDB ihren KI-Assistenten KAI nun weiteren Verwaltungen zur Verfügung. Die Anwendung soll Beschäftigte bei der Recherche, Texterstellung und Nutzung von Verwaltungswissen unterstützen. mehr...

Advertorial: KI im Posteingang der Verwaltung: was sie abnimmt und wo die Grenze liegt

[12.10.2026] Wenn KI Anträge, Rechnungen und Anfragen vorsortiert, bleibt in der Verwaltung mehr Zeit für die eigentliche Fallarbeit. Wie weit die Automatisierung des Posteingangs gehen kann – und warum die letzte Entscheidung beim Menschen bleiben sollte. mehr...

Eher dunkler, blau-violett-beleuchteter Saal mit vielen Menschen, im Hintergrund eine Bühne.

Bitkom: Ja zur Behörden-KI

[08.10.2026] Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt wachsende Zustimmung zu KI bei Behördenanträgen. Meist soll ein Mensch an der Entscheidung beteiligt sein. Gefragt sind auch Behörden, die von sich aus aktiv werden, und mehr Tempo bei der kommunalen Digitalisierung. mehr...

Arnsberg: Bürger können Arni fragen

[07.10.2026] Bürger der Stadt Arnsberg müssen nun nicht mehr auf Öffnungszeiten achten, wenn sie eine Frage an die Stadtverwaltung haben, sondern können sich damit ab sofort an den KI-gestützten Chatbot Arni wenden. mehr...

Frau am Schreibtisch mit Overlay aus Ordnericons und Dokumentenicons

deAI Labs: Marktstart für KI-Plattform daeo

[07.10.2026] Mit daeo bringt das deutsche KI-Start-up deAI Labs eine Plattform für Mittelstand und Verwaltung auf den Markt. Sie soll verstreute Daten für unterschiedliche KI-Anwendungen aufbereiten. Der kommunale Software-Anbieter komuna nutzt sie bereits in seinem Support. mehr...

Stilisierte Darstellung eines Chatbots mit Headset, verschwommen im Hintergrund ist eine Frau zu sehen, die den Bot antippt.

European Public Sector Award: BärGPT auf Platz zwei

[06.10.2026] Der Berliner KI-Assistent BärGPT wurde beim European Public Sector Award für nutzerzentrierte Dienste auf regionaler und lokaler Ebene prämiert. Die Anwendung von Senatskanzlei und CityLAB Berlin hilft bei Recherche, Texterstellung und Dokumentenbearbeitung. mehr...

Besucher am „Tag der offenen Baustelle“ auf dem Gelände des entstehenden IPAI CAMPUS im Heilbronner Norden

Komm.ONE: Beitritt zum KI-Netzwerk IPAI

[06.10.2026] Komm.ONE ist jetzt Mitglied des Innovation Park Artificial Intelligence (IPAI) in Heilbronn. Der kommunale IT-Dienstleister will dort seine Expertise in der Verwaltungsdigitalisierung einbringen und Kommunen stärker mit Fachleuten für Künstliche Intelligenz vernetzen. mehr...

Ein Straßenschild mit dem Zusatz "Hochwasser" steht vor einer Wasserfläche im Abendlicht.

Leverkusen: KI und Radar erkennen Hochwasserlagen

[30.09.2026] Die Stadt Leverkusen beteiligt sich über die Kooperation ÜVAW am Aufbau von KIRa-Berg, einem KI- und radargestützten Frühwarnsystem im Bergischen Land, das Überflutungsgefahren früher erkennt. Die Stadt könnte im Ernstfall schneller handeln und die Bevölkerung besser warnen. mehr...

Personengruppe zum Gruppenbild aufgestellt hinter den Buchstaben "bcsd"

bcsd: KI hilft beim Stadtmarketing

[30.09.2026] Auch im Stadtmarketing gehören KI-Anwendungen vielerorts bereits zum Arbeitsalltag. Eine Untersuchung der bcsd und der imakomm Akademie zeigt: Die praktische Nutzung wächst schneller, als die nötigen Strategien, Kompetenzen und Regeln entstehen. mehr...