Mittwoch, 25. März 2026

AmbergIst ein Behindertenparkplatz frei?

[25.03.2026] Künftig soll auf der Amberger Website in Echtzeit angezeigt werden, ob die Behindertenparkplätze in der Altstadt belegt oder frei sind. Die entsprechenden Daten liefern Bodensensoren. Eine automatische Kontrolle der Parkberechtigung ist damit nicht möglich.
Eine Personengruppe steht in der Amberger Altstatt versammelt.

OB Michael Cerny (3. von links) präsentiert im Beisein von Medienvertretern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Amberg sowie der Stadtwerke Amberg einen der neu verbauten Sensoren in der Altstadt.

(Bildquelle: Simon Hauck, Stadt Amberg)

Den Belegungszustand von Behindertenparkplätzen will die Stadt Amberg künftig in Echtzeit auf ihrer Website anzeigen. Wie die bayerische Kommune mitteilt, sind dafür 20 Behindertenstellplätze in der Altstadt mit Bodensensoren ausgestattet worden, die erfassen, ob der Platz frei oder belegt ist. Eine automatische Kontrolle der Parkberechtigung sei dabei nicht möglich.

Ab voraussichtlich Mai sollen die von den Sensoren erfassten Daten dann auf einer digitalen Karte dargestellt werden, die mittels farblicher Kennzeichnung auf einen Blick ersichtlich mache, welche Stellplätze frei oder blockiert sind. Auf diese Weise soll der Parksuchverkehr für berechtigte Nutzerinnen und Nutzer effektiv verringert und der Alltag für Menschen mit Behinderung spürbar erleichtert werden. Auch erhofft sich die Stadt zusätzliche Erkenntnisse für die Parkraumüberwachung sowie zur Auslastung von Stellplätzen.

Das Projekt ist von Smart-City-Koordinator Benedikt Benz, der Stabsstelle Mobilität und Verkehr und den Stadtwerken Amberg auf den Weg gebracht worden. Es wird laut Amberg vollständig aus dem Smart-City-Budget der Stadt finanziert. Die Gesamtkosten liegen bei rund 10.000 Euro.

„Mit diesem wertvollen neuen Angebot geht die Stadt Amberg einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung digital unterstützte Mobilität – mit einem klaren Fokus auf mehr Teilhabe und Barrierefreiheit“, sagt Oberbürgermeister Michael Cerny. Dem stimmt Benedikt Benz zu und ordnet das Projekt in die Digitalisierungsstrategie der Stadt ein: „Die Information zu freien Stellplätzen stellt einen echten und dauerhaften Mehrwert dar“, erklärt der Smart City Koordinator. „Das ist ein weiterer kleiner Baustein für eine smarte Stadt Amberg.“





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