MagdeburgStandesamt digitalisiert Terminvergabe

Magdeburg entwickelt das digitale Standesamt weiter und führt einen digitalen Traukalender ein.
(Bildquelle: Landeshauptstadt Magdeburg)
Das Standesamt der Stadt Magdeburg erweitert sein Serviceangebot und führt einen digitalen Traukalender sowie einen Online-Terminkalender für weitere Anliegen aus dem Bereich Eheangelegenheiten und Kirchenaustritte ein. Wie die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts meldet, können Bürgerinnen und Bürger ab sofort Termine rund um die Uhr online buchen und einsehen.
„Mit den digitalen Trau- und Terminkalendern schaffen wir einen modernen und bürgerfreundlichen Service, der die Terminplanung deutlich vereinfacht. Paare erhalten frühzeitig Planungssicherheit für ihre Hochzeit und können wichtige Vorbereitungen verlässlich koordinieren. Gleichzeitig verbessern wir die Erreichbarkeit des Standesamtes und entlasten unsere Mitarbeitenden von aufwendigen manuellen Terminabstimmungen“, erklärt dazu Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris.
Bisher erfolgte die Vergabe von Trau- und Beratungsterminen überwiegend analog durch die Mitarbeitenden des Standesamtes. Die hohe Nachfrage, insbesondere bei beliebten Trauterminen, führte regelmäßig zu einem erhöhten Abstimmungsaufwand sowie zu Wartezeiten für die Bürgerinnen und Bürger. Mit der neuen Softwarelösung werden diese Prozesse nach Angaben der Stadt nun weitgehend digital unterstützt.
Künftige Brautpaare könnten die verschiedenen Trauorte damit jetzt online kennenlernen, verfügbare Termine einsehen und ihren Wunschtermin direkt reservieren. Der digitale Traukalender steht bis zu einem Jahr im Voraus zur Verfügung. Zusätzlich können über den Online-Terminkalender Termine für die Anmeldung einer Eheschließung sowie weitere Anliegen rund um das Thema Ehe und Kirchenaustritte vereinbart werden. Durch verschiedene Abfragen berücksichtigt das System individuelle Voraussetzungen und führt die Nutzenden gezielt durch den Reservierungsprozess.
Mit der Einführung des digitalen Kalenders ist die Digitalisierung der standesamtlichen Dienstleistungen laut der Stadtverwaltung aber noch nicht abgeschlossen – in den kommenden Monaten sollen weitere Angebote folgen. Geplant seien unter anderem die digitale Geburtsanzeige für Kliniken und Eltern sowie zusätzliche Leistungen im Online-Urkundenportal.
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