Freitag, 27. Februar 2026

GroßbritannienWas kosten die Regierungswebsites?

[30.07.2007] Viele britische Regierungsbehörden wissen nicht, wie viel ihre Websites kosten, wer sie nutzt und warum. Laut einem Bericht des britischen National Audit Office (NAO) hat sich außerdem die Qualität der Internet-Auftritte in den vergangenen fünf Jahren kaum verbessert.

Das britische National Audit Office (NAO) hat untersucht, welche Fortschritte die Behörden in Großbritannien seit 2002 bei der Bereitstellung von Online-Informationen und -Services gemacht haben. Ein Ergebnis: Ein Drittel der Ämter und Behörden weiß nicht, wie viel ihre Websites kosten. Viele sind sich außerdem völlig im Unklaren, wer die Internet-Auftritte nutzt und zu welchem Zweck. Wie der britische Branchendienst Kablenet berichtet, empfiehlt das NAO der öffentlichen Hand unter anderem, regelmäßige Untersuchungen durchzuführen, um sicherzustellen, dass sie der Öffentlichkeit die richtigen Dienstleistungen anbietet. Außerdem sollten Daten zur Nutzung erhoben werden und die Ergebnisse direkt in das Layout der Websites einfließen. Laut NAO-Bericht bewerten die Nutzer die Internet-Auftritte der Behörden positiv. Dennoch habe sich deren Qualität während der vergangenen fünf Jahre nur leicht verbessert. Eine der störendsten Komponenten vieler Regierungswebsites sei die Navigation: Nützliche Informationen sind oft nur schwer ausfindig zu machen. Das NAO begrüßt die Strategie der Regierung 551 ihrer 951 Websites vom Netz zu nehmen und die wichtigen Informationen in die so genannten Super-Websites der Regierung – Directgov und Business Link – zu integrieren, gibt aber zu bedenken, dass auch diese Strategie konstant überprüft werden muss.





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