Montag, 2. November 2026

Smart CitiesBerlin wird Modellprojekt

[16.09.2020] Berlin ist eine der 32 Städte, die sich erfolgreich für die zweite Staffel der Modellprojekte Smart Cities beim Bundesinnenministerium beworben haben. Die Hauptstadt will nun eine neue Smart-City-Strategie erarbeiten und fünf Umsetzungsprojekte generieren.

Berlin hat sich erfolgreich in der zweiten Förderstaffel als Modellprojekt Smart City beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beworben (wir berichteten). Gemäß dem Motto der Förderstaffel – Gemeinwohl und Netzwerkstadt/Stadtnetzwerk – werde die Bundeshauptstadt nun eine neue Smart-City-Strategie erarbeiten und fünf Umsetzungsprojekte generieren. Das teilt das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin mit. „Mit der Förderung von Digitalisierungsstrategien und -Projekten unterstützt der Bund die Städte bei einer zentralen Zukunftsaufgabe“, sagt der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller. „Dass Berlin nun den Zuschlag in der neuen Förderstaffel erhalten hat, unterstreicht die führende Rolle Berlins im Bereich Smart City. Mit den eingeworbenen Mitteln werden wir unsere Rolle im Netzwerk der Smart Cities stärken und gemeinsam die Smart Cities made in Germany voranbringen.“ Berlin hat laut eigenen Angaben bereits für die Erarbeitung des Antrags einen partizipativen Ansatz genutzt. Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung habe man von Anfang an eingebunden. Dabei habe sich das CityLAB Berlin (wir berichteten) bewährt. Das von der Technologiestiftung Berlin betriebene und von der Senatskanzlei geförderte Lab habe sich als Innovationsraum fest etabliert, in dem Verwaltung, städtische Unternehmen, Wirtschaft (Start-Ups), Wissenschaft und Zivilgesellschaft, innovative Ansätze entwickeln und erproben können. Mit dem Launch der Plattform „Gieß den Kiez“ hat das CityLAB laut Berlin zuletzt gezeigt, wie Open Data und Partizipation der Bürger das Miteinander in der Stadt der Zukunft positiv verändern können. „Die neue Aufgabe passt hervorragend zu uns“, sagt Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin, mit Blick auf die Aufgaben, die durch das Modellprojekt auf die Technologiestiftung und das CityLAB zukommen. „Wir sind überzeugt, dass die Daten, die das Zusammenleben in der Stadt widerspiegeln, offen sein und geteilt werden sollten. So können wir die Stadt nachhaltiger und lebenswerter machen. Ich freue mich, mit dem Team der Technologiestiftung an dieser Transformation mitwirken zu dürfen.“ Und der zuständige Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung, Frank Nägele, sagt: „Ich bin stolz, dass wir in so kurzer Zeit und so konstruktiv mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ein so zukunftweisendes Projekt auf die Beine gestellt haben. Die Latte hängt hoch. Wir werden zeigen, dass wir diese ambitionierten Ziele erreichen können.“ Berlin hat sich laut Presse- und Informationsamt beim BMI um die maximale Fördersumme in Höhe von 17,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von sieben Jahren beworben.





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