WienDigitalste Stadt aus Österreich
Die Stiftung Lebendige Stadt hat neben Dortmund (wir berichteten) auch Wien als Digitalste Stadt ausgezeichnet. Wie Österreichs Bundeshauptstadt berichtet, teilen sich die beiden Kommunen das Preisgeld für den ersten Platz in Höhe von 15.000 Euro. Anerkennungen seien darüber hinaus an die Städte Coburg und Heidelberg gegangen. Insgesamt hatten sich 29 Städte und Kommunen aus vier europäischen Ländern beworben. Als ganzheitliche Digitalisierungsstrategie habe die Digitale Agenda Wien überzeugen können. Sie ist das Ergebnis eines offenen Planungsprozesses, an dem die Bürger umfassend beteiligt waren (wir berichteten). Allein in der ersten Phase gingen 172 Ideen mit über 600 Kommentaren und über 5.000 Likes und Dislikes ein, heißt in der Meldung aus Wien weiter. Mit der Informationssicherheit, E-Government-Services, Bildung und Forschung, Wirtschaftsstandort und der digitalen Infrastruktur seien fünf Handlungsfelder definiert worden. Für jedes Handlungsfeld werden Leuchtturmprojekte festgelegt, die innerhalb der kommenden fünf Jahre realisiert werden sollen. Jederzeit von unterwegs können die Bürger Anliegen, Gefahren oder Störungen über die Sag‘s Wien-App an die Stadtverwaltung melden (wir berichteten). An deren Entwicklung seien die Bürger ebenfalls beteiligt gewesen. Die Live-App Wien.at ermögliche einen direkten Zugang zu digitalen Angeboten der Stadt. Zudem erhalten die Nutzer in Echtzeit Meldungen zum Zivilschutz, über Verkehrsstörungen oder das Wetter direkt auf ihr Smartphone. Mit dem Wien Bot schließlich stellt die Kommune einen virtuellen Beamten zur Verfügung der schnell gewünschte Informationen liefert (wir berichteten). Peter Hanke, Wiener Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales, dankte allen Beteiligten für den Erfolg und erklärt: „Die Digitalisierung ist der größte gesellschaftliche Umbruch seit der industriellen Revolution. Als Stadt Wien haben wir rasch verstanden: Digitalisierung muss gestaltet werden und darf nicht neben einem her passieren, damit auch alle Wienerinnen und Wiener gleichermaßen davon profitieren können. Auf den vielen Projekten, die wir derzeit umsetzen, dürfen uns aber nicht ausruhen, sondern müssen sogar noch einen Gang höher schalten, denn die Konkurrenz schläft nicht.“
Smart-City-Plattformen: Neuer DIN-Standard veröffentlicht
[07.09.2026] Handlungsempfehlungen für den Aufbau resilienter, skalierbarer und nachhaltiger Smart-City-Infrastrukturen liefert jetzt die neue DIN SPEC 91377 zu „Datenmodellen und Protokollen in offenen urbanen Plattformen“. mehr...
Wolfsburg: Virtuelles Modell für reale Planungen
[02.09.2026] Das virtuelle Wolfsburg ist fertig. Der vollständig auf Open-Source-Technologien basierende digitale Stadtzwilling bündelt unter anderem Klima-, Wetter- und Straßenzustandsdaten und soll städtebauliche Vorhaben anschaulicher machen – für die Planenden ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger. mehr...
Hanau: Mit einem Klick informiert
[31.08.2026] Hanau hat eine öffentliche Datenplattform freigeschaltet, die Live-Informationen zu Parkraum, Innenstadtfrequenz und Wetter bündelt. Das browserbasierte Dashboard ist kostenlos und ohne Anmeldung verfügbar und soll um weitere Smart-City-Anwendungen ergänzt werden. mehr...
Grünpflege: Smart Gießen in Augsburg
[31.08.2026] Augsburg baut die sensorgestützte Bewässerung seiner Stadtbäume aus. Messwerte aus mehreren Bodenschichten und Wetterdaten zeigen, wann und wo gegossen werden muss. So will die Stadt Wasser sparen, Pflegefahrten reduzieren und ihr Grün besser durch Trockenperioden bringen. mehr...
Smart City: Offenheit als Schutz vor Abhängigkeiten
[24.08.2026] Kommunen sollten ihre Smart-City-Infrastruktur so aufbauen, dass Systeme verschiedener Hersteller zusammenarbeiten und Daten unter kommunaler Kontrolle bleiben. Armin Mühlberger von sixData hat in einem Interview vor langfristigen Abhängigkeiten gewarnt und sieht offene Schnittstellen als Voraussetzung für flexible und sichere digitale Infrastrukturen. mehr...
Karlsruhe: Kleinräumige Daten zum Stadtklima
[21.08.2026] Karlsruhe gehört zu den heißesten Städten in Deutschland. Hunderte Klimasensoren erheben nun detaillierte Daten zum Stadtklima, die auf einer Online-Karte ausgewertet werden können. Die Stadt hat bereits vor mehr als zehn Jahren ihre erste Klimaanpassungsstrategie veröffentlicht. mehr...
Serie Smart Cities, Teil 5: Digitalisierung verstetigen
[13.08.2026] In vielen Kommunen wurde die Einführung digitaler Lösungen mithilfe von Fördermitteln angestoßen. Was ist nun zu tun, um die Smart-City-Projekte auch nach dem Ende des Förderzeitraums finanzierbar zu machen und fest in den kommunalen Prozessen zu verankern? mehr...
Studie: Digitale Hochwasservorsorge
[10.08.2026] Eine neue Publikation aus der Begleitforschung des Programms Modellprojekte Smart Cities zeigt anhand mehrerer Praxisbeispiele, wie digitale Lösungen Kommunen bei der Hochwasservorsorge unterstützen. mehr...
Dresden: Straßenzustand smart erfasst
[07.08.2026] In der Smart City Dresden erfolgt derzeit eine Befahrung im gesamten Stadtgebiet, um den Zustand des Straßennetzes digital zu erfassen. In Kombination mit Sensordaten soll das der Stadt künftig ermöglichen, die finanziellen Mittel für den Straßenbau mit dem größtmöglichen Nutzen einzusetzen. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt der Pilotprojekte
[04.08.2026] Wiesbaden setzt bei der Digitalisierung auf einen ganzheitlichen Ansatz. Bürgerorientierung steht bei allen Vorhaben im Vordergrund. Gleichzeitig beteiligt sich Hessens Landeshauptstadt an zwei prestigeträchtigen Pilotprojekten des Bundesdigitalministeriums. mehr...
Interview: Mehr Mut zum Ausprobieren
[04.08.2026] Silke Lehnhardt hat nach 30 Jahren Privatwirtschaft den Wechsel in die Verwaltung gewagt. In Wiesbaden leitet sie nun das Amt für Innovation, Organisation und Digitalisierung. mehr...
Dietzenbach: Nachhaltiger und noch smarter
[04.08.2026] Dietzenbach erweitert sein Smart-City-System um ein Energiemonitoring und eine automatisierte Wintergefahrenerkennung. Dafür integriert die Stadt erprobte Anwendungen anderer hessischer Kommunen in ihre bestehende Datenplattform. mehr...
Katastrophenschutz: Waldbrände mit KI frühzeitig erkennen
[03.08.2026] Im Rahmen des Projekts SmartForestFire entwickelt das Fraunhofer Cluster für kognitive Technologien CCIT ein KI-gestütztes Frühwarnsystem, um Brände schneller zu erkennen, Fehlalarme zu reduzieren und insbesondere kleinere oder kritische Waldgebiete effizient überwachen zu können. Im Tennenloher Forst bei Erlangen wird es aktuell unter realen Bedingungen erprobt. mehr...
Kassel: Smart-City-App veröffentlicht
[30.07.2026] Die Stadt Kassel hat eine Smart-City-App für Bürgerinnen, Bürger und Gäste veröffentlicht. Die Anwendung bündelt städtische Informationen und Echtzeitdienste auf einer Open-Source-Plattform und soll gemeinsam mit den Nutzenden weiterentwickelt werden. mehr...
Augsburg: Smart-City-Plattform wächst weiter
[23.07.2026] Augsburg hat seine Smart-City-Plattform technisch und inhaltlich erweitert. Aktuelle Stadt- und Verkehrsdaten lassen sich nun flexibler in Webseiten und Anwendungen einbinden. Teile des Angebots stehen auch in der Augsburg-App bereit. mehr...



















