HamburgKI-Pilotprojekt LLMoin
Seit der Veröffentlichung von ChatGPT sind große Sprachmodelle, so genannte Large Language Models (LLMs), in aller Munde. Sie können KI-basiert lange Texte in Sekundenschnelle zusammenfassen, unterstützen bei der Recherche und bei der Texterstellung. Das Hamburger Pilotprojekt LLMoin will zeigen, wie Large Language Models innerhalb der öffentlichen Verwaltung genutzt werden können und welche Funktionen die Mitarbeitenden tatsächlich annehmen und benötigen. Wie die Senatskanzlei berichtet, wolle die Stadt Hamburg außerdem erproben, welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen notwendig sind, damit die Technologie künftig einer großen Anzahl an Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt werden kann. „Mit LLMoin kommen wir in der Schlüsseltechnologie der Large Language Models von der Theorie in die Praxis und sammeln frühzeitig wertvolle Erfahrungen zur Anwendbarkeit in der Verwaltung. Was wir im Rahmen dieses Projektes lernen, wird uns helfen unser zukünftiges Handeln in diesem Feld an den tatsächlichen Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszurichten“, sagt Christian Pfromm, CDO der Stadt Hamburg.
Das Vorhaben wird als innovativer KI-Pilot im Rahmen des InnoTecHH Fonds umgesetzt. Dieser wurde gegründet, um Hamburger Behörden dabei zu unterstützen, den Einsatz innovativer Technologien zu erproben (wir berichteten).
Qualifizierung für Mitarbeitende
Das Pilotprojekt LLMoin ist ein integrierter Textassistent mit vier Funktionen für die verwaltungsinterne Anwendung. Es basiert auf dem in Deutschland entwickelten und gehosteten Sprachmodell Luminous von Aleph Alpha. Die Front-End- und Datenverarbeitung wurde eigens für Hamburg entwickelt. Den Testgruppen stehen die Funktionen Zusammenfassung, Recherche-Assistent, Textgenerierung und der Expertenmodus zur Verfügung. Beim Expertenmodus können die Testerinnen und Tester nach dem Vorbild von ChatGPT ohne weitere Einstellungsmöglichkeiten frei über selbst definierte Eingaben – die so genannten Prompts – mit dem System interagieren.
Ergänzt wird LLMoin um weitere Aktivitäten rund um die Erschließung der LLM-Technologie. Essenziell ist beispielsweise, dass Mitarbeitende generell an die Interaktion mit den Modellen (Prompting) herangeführt werden. Zu diesem Zweck wurde unter anderem ein Prompt-a-thon in Kooperation mit der Universität Hamburg im Rahmen einer verwaltungsinternen Tagung erprobt. Dabei konnten Mitarbeitende nach einer Einführung zuvor definierte Problemstellungen mithilfe von ChatGPT lösen.
GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen
[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...
KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen
[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...
Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung
[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...
digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.
[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...
KGSt: Neues Verwaltungsleitbild
[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...
Peine: Onlinedienste bekannter machen
[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...
Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall
[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...
European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?
[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...
NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt
[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...
Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement
[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...
NEGZ: Studien zur digitalen Verwaltung gesucht
[21.08.2026] Wie steht es um die deutsche Verwaltungsdigitalisierung? Was läuft gut, wo liegen die größten Hürden – und wie bewerten Verwaltung, Wirtschaft oder Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung? Dazu gibt es bereits eine Vielzahl an Untersuchungen. Das NEGZ will diese nun zusammentragen und bittet um Mithilfe. mehr...
Kleve: Online-Umfrage zur Klimaanpassung
[19.08.2026] Die Stadt Kleve befragt ihre Bevölkerung zur Klimaanpassung und setzt dabei auf methodische Beratung des Unternehmens wer denkt was. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie die Menschen Klimafolgen erleben, welche Angebote sie kennen und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. mehr...
Wiesbaden: Jeder dritte Parkvorgang ist digital
[18.08.2026] Das Handyparken hat sich in Wiesbaden zum Bezahlen von Parkgebühren etabliert. Über ein Drittel der Parkvorgänge werden digital abgewickelt. Die Stadtverwaltung profitiert von der komfortablen Möglichkeit ebenfalls: Die erforderliche technische Vorrichtung tragen die Parkenden bereits in ihrer Tasche. mehr...
Regional-App: Das Fichtelgebirge entdecken
[14.08.2026] Was machen wir heute? Darauf hat die FichtelApp jetzt einige Antworten parat. Ihr neuer Tagesplaner stellt aus Ausflugszielen, Veranstaltungen und Einkehrmöglichkeiten Vorschläge für einen Tag im Fichtelgebirge zusammen – für Gäste ebenso wie für Einheimische. mehr...
Aachen: Krönungssaal erhält AR-Führung
[14.08.2026] Aachen entwickelt eine Augmented-Reality-Führung für den historischen Krönungssaal des Rathauses. Ab 2027 sollen Besucherinnen und Besucher mit AR-Brillen sieben Stationen der Stadt- und europäischen Geschichte erleben. mehr...




















