MünchenKI-Sprachassistent für die Verwaltung

Bürgermeister Dominik Krause und IT-Referentin Dr. Laura Dornheim beim Launch-Event von MUCGPT.
(Bildquelle: IT-Referat München)
In München steht allen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung seit Ende Februar 2024 ein innovativer Sprach-KI-Assistent zur Verfügung. Darüber berichtet die Stadt nun in ihrem Digitalisierungsblog. Der Launch der Anwendung MUCGPT fand im IT-Referat der Stadt statt. Präsentiert wurde die behördeninterne KI-Sprachassistenz vom InnovationLab des IT-Referats, das die Stadtverwaltung bei der Digitalisierung mit neuen Ansätzen unterstützt. „Das IT-Referat leistet hier durch die Integration von KI in Verwaltungsprozesse Pionierarbeit. Wir sind deutschlandweit mit die ersten, die so etwas machen“, sagte Bürgermeister Dominik Krause.
Der speziell für die Stadt München entwickelte Sprach-KI-Assistent ist in der Lage, natürliche Sprache zu verstehen und zu verarbeiten und soll in der Stadtverwaltung bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben helfen. Die Stadt erhofft sich davon Unterstützung für das Team der Stadtverwaltung – und letzten Endes auch für die Bürgerinnen und Bürger. Die städtische IT-Referentin Laura Dornheim lieferte beim offiziellen Launch ein erstes Beispiel, wie das Sprachmodell eingesetzt werden kann: Sie hatte sich ihre Begrüßungsrede von MUCGPT erstellen lassen.
Daten bleiben in Europa
Die Abkürzung MUCGPT steht für „Münchner Generative Pre-trained Transformer“ – MUCGPT ist also in der Lage, eigenständig Texte zu generieren und wurde dazu bereits im Vorfeld trainiert. „Transformer“ weist auf eine bestimmte Systemarchitektur hin. Dieses Modell ist besonders gut geeignet für die Verarbeitung von Texten und wird häufig in der Sprachverarbeitung eingesetzt. Das Sprachmodell wurde während der Pilotphase von rund 300 Mitarbeitern der Stadt München getestet. Es basiert, wie ChatGPT, auf Künstlicher Intelligenz (KI) und ist in der Lage, schriftliche Unterhaltungen in Form von Chats zu führen. Hierbei berechnet die KI Wortwahrscheinlichkeiten mithilfe eines neuronalen Netzes, um Antworten zu generieren, die natürlich und plausibel klingen. Da die Antworten nicht reproduzierbar sind, bekommt man auf die gleiche Anfrage zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Ergebnisse. Denkbare Einsatzszenarien sind beispielsweise Brainstormings, Zusammenfassung großer Texte, Übersetzungen oder die Unterstützung bei kreativen Aufgaben. Der Unterschied von MUCGPT zu ChatGPT liegt vor allem im Ort der Datenverarbeitung. Dieser liegt anders als bei ChatGPT nicht in den USA, sondern verschlüsselt auf einem europäischen Server.
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