Freitag, 1. Mai 2026

regio iT/DKSRKooperation für Nachhaltigkeit

[01.06.2022] Das DKSR und regio iT haben eine Kooperationsvereinbarung im Bereich digitaler Stadtentwicklung unterzeichnet. Kommunen in Nordrhein-Westfalen sollen so bei der Umsetzung ihrer datenbasierten Anwendungsfälle für eine nachhaltige kommunale Gestaltung unterstützt werden.
DKSR und regio iT wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich digitaler Stadtentwicklung intensivieren.

DKSR und regio iT wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich digitaler Stadtentwicklung intensivieren.

v.l.: Alanus von Radecki, Geschäftsführer Daten-Kompetenzzentrum für Städte und Regionen DKSR; Dieter Ludwigs, Geschäftsführer regio iT

(Bildquelle: Sabine Kornetka)

Um mit datenbasierten Anwendungen in Städten und Regionen Mehrwerte für Bürger zu schaffen, brauchen Kommunen innovative Ansätze. Ebenso wichtig ist aber auch die nutzerfreundliche, transparente Aufbereitung der Daten, die von den kommunalen Akteuren verarbeitet werden. Um Kommunen darin besser unterstützen zu können, wollen der nordrhein-westfälische kommunale IT-Dienstleister regio iT und das in Berlin ansässige Daten-Kompetenzzentrum für Städte und Regionen (DKSR) ihre Zusammenarbeit im Bereich digitaler Stadtentwicklung intensivieren. Ein entsprechender Rahmenvertrag wurde jetzt unterzeichnet, wie regio iT berichtet.
Durch die strategische Nutzung von Daten können Kommunen in Anbetracht aktueller Herausforderungen nachhaltiger und resilienter werden. Dafür müssen Informationen jedoch zugänglich und datenbasierte Anwendungen einfach anwendbar und skalierbar gemacht werden. Dies ist nach Einschätzung von regio iT eine Hürde, die den flächendeckenden Einsatz der entsprechenden Lösungen derzeit vielerorts erschwert.
Das DKSR begleitet Kommunen und kommunale Unternehmen aus Deutschland und dem europäischen Ausland dabei, datenbasierte Konzepte und Lösungen für die Umsetzung ihrer Ziele einzusetzen. Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Resilienz, Bürgernutzen und wirtschaftlich erfolgreiche innovative Dienstleistungen und Lösungen gehen dabei Hand in Hand. Durch die Kooperation bietet regio iT laut eigenen Angaben seinen kommunalen Kunden die Möglichkeit, die Leistungen der Offenen Urbanen Datenplattform des DKSR (wir berichteten) in Anspruch zu nehmen: um Daten zu beziehen, zu verwalten und in nutzbringende Anwendungen zu umzuwandeln. Auf dieser Basis können die nordrhein-westfälischen Kommunen zusätzlich leichter auf Anwendungsfälle zugreifen, die in der Urban Data Community entwickelt wurden – einem vom DKSR und der Fraunhofer Morgenstadt Initiative organisierten Netzwerk von Städten und Stadtwerken. Durch Verwendung offener Standards würden so langfristig Daten verschiedenster Partner über die Grenzen einzelner Abteilungen und Kommunen hinaus zur Verfügung gestellt und der Wert datenbasierter Anwendungen für alle Städte und Regionen des Bundeslandes gesteigert, so regio iT.
Als erster Partner des DKSR aus der kommunalen IT-Familie werde regio iT nun Smart-City-Projekte gemeinsam voranbringen, erklärte regio-iT-Geschäftsführer Dieter Ludwigs. Dabei würden die Datensilos der kommunalen Kunden in einer zentralen Smart-City-Plattform zusammengeführt – beispielsweise in der Stadt Solingen, in der die Urban Data Platform in einem Hochwasser-Use-Case zum Einsatz komme.



Stichwörter: Smart City, DKSR


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Grafik zeigt die drei Plattform-Bestandteile
bericht

Plattformen: Von smart zu intelligent

[30.04.2026] Digitale Lösungen können Prozesse beschleunigen, Mitarbeitende entlasten und den Bürgerservice verbessern. Drei Bausteine bringen Kommunen auf diesem Weg entscheidend voran: urbane Datenplattformen, Automatisierungs- und KI-Plattformen. mehr...

Kamera auf einem Mannheimer Abfallsammelfahrzeug

Mannheim: Mit digitaler Hilfe sauberer werden

[29.04.2026] Optische Sensoren sollen der Stadt Mannheim künftig dabei helfen, Verschmutzungen im öffentlichen Raum zu erfassen und so dazu beitragen, das Stadtbild zu verbessern. Die Technik wird zunächst in einer mehrmonatigen Pilotphase getestet. mehr...

Mehrere Personen stehen vor einem Stadtteiltreff in Kassel Wolfsanger

Kassel: App stärkt das Vereinsleben

[28.04.2026] 
Eine App soll in Kassel künftig helfen, die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen besser und einfacher zu organisieren. Jetzt startet der im Rahmen des Modellprojekts Smart Kassel entwickelte digitale Assistent für Vereine in den Praxistest. mehr...

Lübeck: Kommunaler Gesamtabschluss bringt Mehrwert.

Lübeck: Hansestadt digital erleben

[27.04.2026] Die Hansestadt Lübeck erweitert ihr digitales Angebot um ein dreidimensionales Stadtmodell. Es macht Gebäude, Straßen und Plätze virtuell erlebbar und soll zugleich neue Anwendungen für Stadtentwicklung und Kulturvermittlung ermöglichen. mehr...

Eine Hand vor einem stilisierten Haus
bericht

Serie Smart Cities: Daten im Griff

[23.04.2026] Kommunale Daten sind die Grundlage jeder smarten Stadt. Wie gelingt es Städten und Regionen, Daten strategisch zu nutzen und so ihre digitale Transformation selbstbestimmt zu gestalten? Start einer neuen Expertenreihe des Fraunhofer-Instituts IESE. mehr...

Mehring sitzend, drei Personen stehen hinter ihm, festlich-förmlicher Rahmen

Markt Weisendorf: Zukunftsfähig mit Digitalen Zwillingen

[23.04.2026] Die Gemeinde Markt Weisendorf nutzt einen Digital Twin für Planung, Steuerung und Beteiligung. Aufbauend auf dem Förderprogramm TwinBy hat die Kommune mehrere Anwendungen entwickelt, die Daten bündeln und visualisieren und so kommunale Entscheidungen unterstützen. mehr...

Gelbes Maßband auf gelbem Hintergrund.

Kassel: Digitale Hilfe für barrierefreie Wege

[17.04.2026] In Kassel werden Daten zur Barrierefreiheit von Gebäuden in der Innenstadt erhoben und anschließend online gebündelt präsentiert. Das Projekt „Digitaler Wegweiser“ soll Menschen mit Hilfebedarf die Orientierung erleichtern. Bürgerinnen und Bürger können sich an der Datenerhebung beteiligen. mehr...

Politik zu Besuch im smarten Dorf Etteln
bericht

Etteln: Klein, aber oho

[16.04.2026] Etteln beweist, dass auch kleinste Gemeinden international Maßstäbe setzen können. Als Reallabor für übertragbare kommunale Digitalisierung zeigt das Dorf, was möglich ist, wenn Technik, Politik und Zivilgesellschaft konsequent zusammenspielen. mehr...

Cover der Präsentation zur Smart City Strategie der Stadt Wolfsburg

Wolfsburg: Smarte Pionierarbeit


[13.04.2026] Im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities hat die Stadt Wolfsburg sieben Jahre lang Pionierarbeit als bundesweites Testfeld für eine smarte Stadt geleistet. Das Förderprogramm ist Ende März nun zwar ausgelaufen, der Weg zur digitalen Modellstadt geht aber weiter. mehr...

Gera: Mit City-App auf Entdeckungstour

[10.04.2026] Eine City-App hat die Stadt Gera entwickelt. Der digitale Begleiter soll Gera für Einwohner, Besucher und Touristen gleichermaßen noch zugänglicher, informativer und komfortabler machen. mehr...

Team von Smart City Eichenzell und seine Partner auf der SCCON 2025

Eichenzell: Fundament für digitale Daseinsvorsorge

[08.04.2026] Mit einer neuen IT-Infrastruktur, einer Datenplattform und Sensoren hat die hessische Gemeinde Eichenzell das Fundament geschaffen, um eine Vielzahl an Prozessen digitalisieren und automatisieren zu können. mehr...

fünf Personen mit Preis_Gütersloh erhält DIGITAL-Award für Urban Stack

Gütersloh: Urban Stack ausgezeichnet

[02.04.2026] Für ihr Innovationsprojekt Urban Stack ist die Stadt Gütersloh mit dem DIGITAL-Award ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Kommunen und Gemeinden über 100.000 Einwohnende“ gewann das Projekt den von der Öffentlichkeit gewählten Preis. mehr...

Fünf Personen, der in der Mitte hält ein Tablet_Gütersloh stellt Urban Stack vor
bericht

Gütersloh: Vernetzt mit Urban Stack

[01.04.2026] Von Kommunen für Kommunen: Nach diesem Prinzip hat die Stadt Gütersloh das digitale Ökosystem Urban Stack entwickelt. Durch gemeinschaftliche Weiterentwicklung können Synergien gehoben und Kosten gespart werden. Erste Interessenten gibt es bereits. mehr...

Screenshot des Digitalen Zwillings der Stadt Aachen.

Aachen / Mannheim: Verlässliche Daten für die Stadtplanung

[30.03.2026] Wie urbane Digitale Zwillinge die klimafeste Stadtplanung unterstützen können, wollen die Städte Mannheim und Aachen in dem vierjährigen Förderprojekt MACspeeDZ zeigen. Die nötigen Daten liefern im Stadtgebiet installierte Sensoren, Künstliche Intelligenz hilft bei der Aufbereitung der Messwerte. Am Ende soll ein Werkzeug entstehen, das auch andere Städte nutzen können. mehr...

Zwei Männer in neongelber Warnkleidung auf einem städtischen Platz, sie betrachten ein kleines Solarmodul

Hannover: Neue Messtechnik für alte Bäume

[27.03.2026] Im Rahmen des Projekts BlueGreenCity-KI entwickelt die Stadt Hannover KI-basierte Lösungen, um städtisches Grün klimaresilient und ressourcenschonend zu bewirtschaften. Nun wird ein neues Dendrometer erprobt, das differenzierte Analysen zum Trockenstress eines typischen Stadtbaums ermöglicht. mehr...