MRNMehr Fachkräfte für E-Government

MRN GmbH und Duale Hochschule Baden-Württemberg besiegeln Zusammenarbeit bei der Ausbildung von E-Government-Fachleuten.
v.l.: Professor Dr. Georg Nagler (Rektor der DHBW Mannheim) und Wolf-Rainer Lowack (Geschäftsführer Metropolregion Rhein-Neckar GmbH)
(Bildquelle: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH)
Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) setzt gemeinsam mit den
Ländern und dem Bund seit gut drei Jahren das Modellvorhaben „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ um. Im Rahmen der diesjährigen Regionalkonferenz „Wirtschaft trifft Verwaltung“ (14. November 2013, Worms) wurde über aktuelle Entwicklungen informiert. Einen wichtigen Schritt weitergekommen ist die Region nach Angaben der MRN GmbH etwa beim Thema Großraum- und Schwerlastverkehr. Das Potsdam eGovernment Competence Center habe die Genehmigungsverfahren in den drei Landesteilen der Region analysiert und Verbesserungsvorschläge entwickelt. Zu den Ergebnissen zähle eine Online-Straßennetzkarte, die Auskunft darüber gibt, welchen Strecken in Nordbaden, Südhessen und der Pfalz für den Schwerlastverkehr frei sind, wo es Einschränkungen gibt und welche Straßen nicht befahren werden dürfen. Durch die Informationsbündelung würden die Planungen der Unternehmen deutlich vereinfacht, die Behörden könnten zudem Genehmigungsbescheide schneller erteilen. In den kommenden Wochen werden laut MRN Finanzierung und Umsetzung abschließend geklärt, sodass die Online-Straßenkarte voraussichtlich Ende 2014 zur Verfügung stehen wird. Starten kann darüber hinaus das Teilprojekt „Virtuelles Bauamt“, für welches das Land Baden-Württemberg die Patenschaft übernommen hat. Nun sollen zunächst die unterschiedlichen Verfahren und rechtlichen Rahmenbedingungen in der Metropolregion analysiert und anschließend anhand von Pilotprojekten, wie sie derzeit etwa in Berlin und Brandenburg laufen, ermittelt werden, wie eine technische Lösung für die MRN aussehen kann. Im Rahmen der Regionalkonferenz hat die Metropolregion Rhein-Neckar zudem eine Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) geschlossen. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit bei der Ausbildung von E-Government-Fachleuten. „Die Kooperation mit der DHBW eröffnet die große Chance, angehende Fachkräfte während ihres Studiums mit den Herausforderungen des E-Government und einer modernen Verwaltung vertraut zu machen“, erklärte dazu der Geschäftsführer der MRN GmbH, Wolf-Rainer Lowack. Wie die MRN weiter mitteilt, sieht die Kooperation unter anderem vor, im Dualen Studiengang „Öffentliche Wirtschaft“ der DHBW die Vertiefungsrichtung E-Government einzuführen. Zudem soll auf die Etablierung eines Studiengangs speziell zur Verwaltungsinformatik hingearbeitet werden.
Aachen/Mannheim: G24 geht in die Praxis
[28.09.2026] Aachen und Mannheim erproben den Kombiantrag des Bund-Länder-Projekts G24. Er verbindet Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung. Aachen bietet das Verfahren bereits vollständig online an, Mannheim folgt schrittweise. Langfristig sollen Gründungen binnen 24 Stunden möglich sein. mehr...
NeXT: Nachnutzung praktisch angehen
[28.09.2026] Ein neues Paper des NeXT-Netzwerks gibt Beschäftigten aller föderalen Ebenen praktische Hinweise, wie sie digitale Lösungen für andere bereitstellen oder selbst übernehmen können. Ein Schnellcheck führt zu den passenden Empfehlungen und weiterführenden Ressourcen. mehr...
Berlin: Digitale Bürgerdienste holen auf
[25.09.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung in Berlin geht es voran: Mehr als die Hälfte der 100 meistgenutzten Bürgerdienstleistungen ist inzwischen digital verfügbar. Nachholbedarf besteht allerdings bei der tatsächlichen Online-Nutzung und der Medienbruchfreiheit. mehr...
Verwaltungsmonitor 2026: Digitale Transformation im Arbeitsalltag
[24.09.2026] Eine neue bundesweite Befragung richtet den Blick auf die Menschen, die Verwaltungsdigitalisierung erleben und gestalten. Beschäftigte aller Verwaltungsebenen können bis Ende Oktober 2026 online und anonym teilnehmen. Durchgeführt wird die Untersuchung vom Netzwerk NExT und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT. mehr...
Heidelberg: Stadtblatt wird digital
[18.09.2026] Heidelberg stellt die Verteilung seines Stadtblatts neu auf. Statt einer Zustellung an alle Haushalte setzt die Stadt künftig vor allem auf die digitale Ausgabe. mehr...
Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look
[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...
Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren
[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...
Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft
[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...
Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar
[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...
GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt
[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...
GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen
[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...
KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen
[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...
Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung
[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...
digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.
[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...
KGSt: Neues Verwaltungsleitbild
[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...



















