FachverfahrenModernes Bedienkonzept

VOIS|FRIEDHOF erleichtert Grabdatenerfassung.
(Bildquelle: RAM/stock.adobe.com)
Der Handlungsbedarf für Kommunen im Bereich der Informationstechnologie bleibt bestehen. Da der Verwaltungsaufwand steigt, gesellen sich zu den bisherigen Herausforderungen sogar weitere hinzu: Es gilt das Onlinezugangsgesetz (OZG) umzusetzen und die EU-DSGVO einzuhalten, es bestehen Fachkräftemangel und Personalfluktuation. Trotzdem soll die Verwaltung immer effizienter, bürgerfreundlicher, moderner und digitaler werden. Dazu bedarf es eines komplett neuen Software-Konzepts. Dies gilt auch für die Friedhofsverwaltung. Seit Jahrzehnten gibt es Software-Lösungen für die Friedhofsverwaltung von unterschiedlichsten Anbietern. Diese Programme sind mehr oder weniger gut integriert in die IT-Landschaft der Kommune, jedoch wird nirgends das volle Potenzial der Vernetzung von Software-Produkten ausgeschöpft.
Neue Lösung
Abhilfe schafft die VOIS-Plattform der Firma HSH. Hierfür entwickelt das Unternehmen CTS edv-consulting aus Hanau eine neue Lösung für den Bereich Friedhof mit dem Namen VOIS|FRIEDHOF. Sie rüstet die öffentliche Verwaltung für die zukünftigen Aufgaben in diesem Bereich. Durch die nahtlose Integration in das VOIS-Konzept, lassen sich viele Arbeitsschritte vereinfachen. Und wegen des einheitlichen Look and Feel im VOIS Umfeld finden sich die Sachbearbeitenden in den Bürgerämtern wesentlich schneller in den Fachverfahren zurecht. Intelligente Assistenten und ausgefeilte Vorgangslogiken unterstützen sie in ihrer täglichen Arbeit.
Wiederkehrende Daten, Einstellungen und Updates sind für alle Fachverfahren zentralisiert und die Hersteller der einzelnen Fachverfahren können sich bei der Entwicklung ihrer Lösungen voll auf die eigene Fachlichkeit konzentrieren. Die Suche funktioniert beispielsweise unter VOIS fachverfahrensübergreifend. Arbeitsschritte wie Drucken, Archivieren in der E-Akte und Formulargestaltung sind in allen Fachverfahren gleich, sodass das Bedien-Know-how übergreifend genutzt werden kann und gleichzeitig neue Möglichkeiten der Nutzung entstehen.
Alle Vorgänge unterstützt
VOIS|FRIEDHOF unterstützt alle Vorgängen der Friedhofsverwaltung. Von der Vergabe von Bestattungsterminen, über die Erfassung von Sterbefall-, Grabdaten sowie Nutzungsrechten bis hin zur automatisierten Erstellung von Bescheiden. Dabei können immer auch Daten aus anderen VOIS-Anwendungen zur weiteren Bearbeitung herbeigezogen werden. Hat der Nutzungsberechtigte beispielsweise bereits ein Fahrzeug in der Kommune gemeldet, lassen sich die Halterdaten automatisch in die Friedhofsvorgänge übernehmen. Das spart Zeit und verringert Fehler bei der Eingabe. Durch den direkten Zugriff auf die Meldedaten von VOIS|MESO können etwa bei Umzügen die neuen Adressen automatisch ermittelt werden.
Alle Schnittstellen sind durch die VOIS|Plattform bereits integriert. Mit VOIS|FRIEDHOF lässt sich die Erfahrung von über 900 Friedhofsverwaltungen und mehr als 30 Jahren Software-Entwicklung im Bereich Friedhofswesen im modernen Bedienkonzept von VOIS nutzen.
https://www.vois.org
https://www.hsh-berlin.com
Dieser Beitrag ist in der Ausgabe Oktober 2020 von Kommune21 erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...
Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen
[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...
Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse
[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...
München: Open Source für die Schöffenwahl
[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone
[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...
Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter
[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...
Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird
[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...
Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land
[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...






















