NorderstedtNeue Aufgabenfelder für Chatbot „Nordi“

In Norderstedt soll Chatbot „Nordi“ den Bürgern künftig noch mehr Service bieten.
(Bildquelle: Stadt Norderstedt)
Bürger der Stadt Norderstedt können sich rund um die Uhr an den kommunalen Chatbot „Nordi“ wenden, der Auskünfte aus dem Rathaus erteilen kann. Eingebunden ist der Bot auf der Homepage der Stadt und neuerdings auch auf der Website des städtischen Betriebsamtes, wo er für dessen spezifische Themen zur Verfügung stehen soll. Norderstedt ist neben Kiel erst die zweite Stadt in Schleswig-Holstein, die einen Chatbot für Verwaltungsauskünfte anbietet, und somit ein digitaler Vorreiter im nördlichsten Bundesland. Viele so genannte First-Level-Fragen zu behördlichen Themen könnten so schnell geklärt werden. Der Chatbot sei im Frühjahr 2020 klein gestartet und habe sich in der Pandemie-Zeit bewährt und den Menschen rund um die Uhr viele wichtige Auskünfte geben können, unter anderem auch zur Corona-Situation, sagt Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder. Inzwischen sei vieles automatisiert, „Nordi“ habe dazugelernt und inzwischen mehr als 20.000 Anfragen der Norderstedter beantwortet. Beim Betriebsamt soll der Bot die bereits bestehende Hotline ergänzen. Dafür soll der Bot künftig bei Anfragen eigenständig auch ganze Websites durchsuchen und weiterführende Links anbieten, etwa direkt zum Mängelmelder der Stadt. Ziel sei es, dass die Anwender nach einer ersten Suchanfrage mit möglichst zwei oder drei Klicks zum Ziel kommen. Darüber hinaus weitet die Stadt Norderstedt ihre digitalen Services weiter aus. So können Verkehrsteilnehmer, die geblitzt wurden, künftig bei einer Verwarnung ihre Anhörung in digitaler Form erledigen statt wie bisher auf postalischem Wege. Diese datenschutzgerechte digitale Bearbeitung (in Kooperation mit dem Landes-Anbieter Dataport) erfolgt über die Bereitstellung fallbezogener und individueller Zugangsdaten. „Dies ist ein weiterer Service, der Papier und auch Zeit spart“, sagt Verwaltungschefin Elke Christina Roeder. Im Laufe des Jahres 2022 will die Stadt Norderstedt schrittweise zusätzliche digitale Serviceangebote machen und bestehende Angebote weiter ausbauen. So sollen bis Jahresende die Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes (OZG) umgesetzt sein.
Darmstadt: Stadtgeschichte online entdecken
[30.10.2026] Das Stadtarchiv Darmstadt macht ausgewählte historische Quellen direkt im Internet einsehbar. Historische Ratsprotokolle, Verwaltungsberichte und Grafiken geben Einblick in politische Entscheidungen, die Arbeit städtischer Ämter und das Leben in früheren Jahrhunderten. mehr...
Interview: Es ist Zeit, endlich zu handeln
[21.10.2026] Wie sich Behörden mit sicheren Kommunikationslösungen unabhängiger von außereuropäischen Anbietern machen können, erläutert Benjamin Schilz, CEO von Wire, im Interview mit Kommune21 auf der Smart Country Convention 2026. mehr...
NExT: Verwaltungsalltag auf Sendung
[20.10.2026] Erfahrungen und Problemstellungen aus der kommunalen Praxis gibt es jetzt auch zum Hören: Das Verwaltungsnetzwerk NExT hat den Podcast „NExT Level Verwaltung“ gestartet. Zwei Verwaltungsprofis sprechen darin über Hürden im Alltag und Spielräume für Veränderungen. mehr...
Ulm: Neue Koordinierungsstelle für digitale Stadtentwicklung
[14.10.2026] Mit Simone Philp bekommt die Digitalisierung der Stadt Ulm ein neues Gesicht. Als Leiterin der neuen Koordinierungsstelle will die Wirtschaftswissenschaftlerin Digitalvorhaben bündeln, Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft ausbauen und Fördermittel einwerben. mehr...
Essen: Drohne erkundet Einsatzorte vorab
[09.10.2026] Die Feuerwehr Essen testet seit Mitte September eine automatisiert startende Vorauserkundungsdrohne. Sie soll bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte Bilder vom Einsatzort liefern und so eine frühzeitige Lagebeurteilung ermöglichen. Nach drei Monaten wird entschieden, ob das System dauerhaft eingesetzt werden soll. mehr...
Rheinland-Pfalz: Ehrenamtskarte per App beantragen
[08.10.2026] Rheinland-Pfalz hat eine App gestartet, mit der Ehrenamtliche die Ehrenamtskarte vollständig digital beantragen und Vergünstigungen finden können. Das Land übernimmt eine in Nordrhein-Westfalen entwickelte Lösung. Organisationen und Kommunen bearbeiten Anträge digital. mehr...
Kommune21 im Gespräch: Herausforderung Registermodernisierung
[07.10.2026] Die Registermodernisierung gehört zu den zentralen Vorhaben der Verwaltungsdigitalisierung. Im Live-Webinar „Kommune21 im Gespräch“ am 22. Oktober 2026 zeigen Fachleute des Landes Baden-Württemberg, von Komm.ONE und aus einem kommunalen Pilotprojekt, wo die Umsetzung derzeit steht, welche Erfahrungen bereits vorliegen und was Kommunen jetzt tun sollten. mehr...
Hanau: Schrankenlos parken
[07.10.2026] Die Stadt Hanau stellt ihre Parkhäuser auf digitale Systeme um. Fast alle städtischen Häuser kommen bereits ohne Schranken und Parktickets aus, das Kennzeichen wird bei der Ein- und Ausfahrt erfasst. Weitere Standorte nutzen ticketlose Systeme mit Schranken. mehr...
Digitale Transformation: Barrieren beseitigen
[05.10.2026] Ist eine Verwaltung, deren Grundzüge teilweise bis in die Bismarckzeit zurückreichen, überhaupt digital transformierbar? Das an der Universität Münster entwickelte Konzept des „Digital Rebirth“ zeigt, wie der erfolgreiche Einsatz digitaler Technologien gelingen kann. mehr...
ab-data: 50 Jahre Softwareentwicklung
[02.10.2026] Mit mehr als 100 Gästen feierte das Softwareunternehmen ab-data sein 50-jähriges Bestehen am historischen Ursprungsort. Neben Erinnerungen an die Gründungszeit ging es um das neue Finanzwesen VOIS|FIWE und die Bedeutung kommunaler Plattformen für die Digitalisierung. mehr...
rescueTablet: Aus der Luft direkt ins Lagebild
[02.10.2026] Die Einsatzplattform rescueTablet kann jetzt Live-Luftbilder und Telemetriedaten von Drohnen einbinden. Einsatzleitungen sollen dadurch bei Bränden, Hochwasser oder Sucheinsätzen schneller einen Überblick über die Lage erhalten. mehr...
Aachen/Mannheim: G24 geht in die Praxis
[28.09.2026] Aachen und Mannheim erproben den Kombiantrag des Bund-Länder-Projekts G24. Er verbindet Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung. Aachen bietet das Verfahren bereits vollständig online an, Mannheim folgt schrittweise. Langfristig sollen Gründungen binnen 24 Stunden möglich sein. mehr...
NeXT: Nachnutzung praktisch angehen
[28.09.2026] Ein neues Paper des NeXT-Netzwerks gibt Beschäftigten aller föderalen Ebenen praktische Hinweise, wie sie digitale Lösungen für andere bereitstellen oder selbst übernehmen können. Ein Schnellcheck führt zu den passenden Empfehlungen und weiterführenden Ressourcen. mehr...
Berlin: Digitale Bürgerdienste holen auf
[25.09.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung in Berlin geht es voran: Mehr als die Hälfte der 100 meistgenutzten Bürgerdienstleistungen ist inzwischen digital verfügbar. Nachholbedarf besteht allerdings bei der tatsächlichen Online-Nutzung und der Medienbruchfreiheit. mehr...
Verwaltungsmonitor 2026: Digitale Transformation im Arbeitsalltag
[24.09.2026] Eine neue bundesweite Befragung richtet den Blick auf die Menschen, die Verwaltungsdigitalisierung erleben und gestalten. Beschäftigte aller Verwaltungsebenen können bis Ende Oktober 2026 online und anonym teilnehmen. Durchgeführt wird die Untersuchung vom Netzwerk NExT und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT. mehr...



















