EssenNeue Terminlösung hat Erfolg

Mit der Check-in-Funktion können sich die Bürgerinnen und Bürger per Handy anmelden, sobald sie vor Ort zu ihrem Termin eingetroffen sind.
(Bildquelle: Moritz Leick, Stadt Essen)
Seit Juli 2024 ist das neue Terminmanagementsystem der Stadt Essen im Einsatz (wir berichteten). Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, sind seither mehr als 191.500 Termine erfolgreich über die Software gebucht worden. Auch der neue digitale Check-in werde sehr gut angenommen und verbessere die Abläufe vor Ort spürbar: 83 Prozent aller Wartenden kommen innerhalb von fünf Minuten nach ihrem gebuchten Terminbeginn an die Reihe. 61 Prozent der Kundinnen und Kunden werden sogar vor ihrem Termin aufgerufen. Möglich werde dies durch die intelligente Steuerung der Check-in-Funktion. Mit ihr melden sich die Bürger aktiv per Handy oder Serviceterminal an, wenn sie für ihren Termin in der Behörde eingetroffen sind. Erst dann erhalten sie eine Wartenummer, sodass letztlich nur die Personen aufgerufen werden, die tatsächlich anwesend sind.

Die Stadt hat die Lösung aus dem Hause JCC Software schrittweise eingeführt. Zunächst wurde sie vom Amt für Soziales und Wohnen in den Bereichen Wohngeld, Elterngeld, Schwerbehindertenangelegenheiten und Kundencenter in Betrieb genommen. Im September folgte das JobCenter Essen in den Bereichen Markt und Integration sowie für bestimmte Dienstleistungen im Leistungsbereich. Im Oktober 2024 startete das Einwohneramt im Bereich Bürgerämter, BürgerServiceStelle, Fahrerlaubnisse und Kfz-Zulassungen (wir berichteten). Im Dezember 2024 begann dann nach Angaben der Stadt die Ausländerbehörde mit den Bereichen Welcome- und Service-Center Essen sowie Einbürgerung mit der Software zu arbeiten. Seit Januar 2025 nutze auch das Ordnungsamt mit der Gewerbemeldestelle sowie dem Jagd- und Fischereiwesen das neue System. Ganz neu sei die Lösung nun beim Jugendamt mit dem Bereich Beurkundungen im Einsatz.
Voraussichtlich Mitte Mai werden alle noch nicht angeschlossenen Bereiche der Ausländerbehörde umstellen, kündigt Essen an. Auch das Gesundheitsamt stehe in den Startlöchern und werde bald viele seiner Dienstleistungen über das neue System anbieten. Die Testphase laufe bereits. Perspektivisch soll die Software für alle termingebundenen Dienstleistungen der Stadt genutzt werden und so die bislang unterschiedliche und mitunter auch analoge Terminvergabe auf eine einheitliche digitale Form umstellen.
Das neue Terminmanagementsystem ist Teil der Anfang 2023 veröffentlichten Digitalstrategie der Stadt (wir berichteten) und soll deren Verwaltungsservices sowohl für die Bürger als auch die Mitarbeitenden nutzungsfreundlicher und digitaler gestalten.
cit / nextgov iT: Strategische Partnerschaft mit KERN-UX
[03.03.2026] Die Low-Code-Plattform cit intelliForm unterstützt KERN-UX, den User-Experience (UX) Standard für Verwaltungssoftware. Verwaltungsleistungen können somit KERN-konform, also standardisiert, nutzerfreundlich und wiedererkennbar, umgesetzt werden. Als strategischer Partner gestaltet neben cit auch nextgov iT den UX-Standard aktiv mit. mehr...
Round Table: Saubere Daten
[02.03.2026] Das Round-Table-Gespräch von Kommune21 zum Axians-Infoma-Innovationswettbewerb zeigt: Die Datenqualität ist der entscheidende Erfolgsfaktor für Digitalisierungsprojekte. mehr...
Sachsen: Digitale Ehrenamtskarte
[27.02.2026] Auch in Sachsen steht nun die Digitale Ehrenamtskarte über die Ehrenamtskarten-App zur Verfügung. Damit greift ein weiteres Bundesland auf die in Nordrhein-Westfalen erarbeitete EfA-Leistung zurück. mehr...
Eisenach: Zeichen stehen auf Wandel
[24.02.2026] Mit einem „Masterplan zur digitalen Transformation“ schließt die Stadtverwaltung Eisenach Stück für Stück Etappen auf dem Weg zur modernen Verwaltung ab. Immer im Fokus stehen dabei die Mitarbeitenden als wichtigster Faktor im Veränderungsprozess. mehr...
Hanau: Tablets unterstützen die Feuerwehr
[24.02.2026] In Hanau sorgt das Einsatzinformationssystem rescueTablet dafür, dass Feuerwehren schon während der Anfahrt relevante Informationen zum anstehenden Einsatz erhalten. Da alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hanau sowie die Berufsfeuerwehr das System nutzen, wird eine flächendeckende und einheitliche digitale Informationsbasis für sämtliche Einheiten geschaffen. mehr...
Low Code / No Code: Kommunen bündeln Kräfte
[19.02.2026] Am Niederrhein haben mehrere Kommunen eine gemeinsame Plattform für digitale Anwendungen beschafft. Mit der Low-Code-/No-Code-Lösung setzen sie auf Tempo bei der Entwicklung neuer Anwendungen und die Wiederverwendung existierender Komponenten. mehr...
Registermodernisierung: Wie brauchbar sind die Registerdaten?
[16.02.2026] Geht es um die Registermodernisierung, stehen oft vor allem technische Aspekte wie die Datenaustauschplattform NOOTS im Fokus. Ein Pilotprojekt in Niedersachsen hat nun die Qualität der Registerdaten selbst untersucht und gleichzeitig gezeigt, wie diese automatisiert verbessert werden kann. mehr...
Prozessmanagement: Sachsen-Anhalt sucht Kommunen für Proof of Concept
[12.02.2026] Sachsen-Anhalt will mit Kommunen erproben, ob und in welchem Umfang sich eine zentral bereitgestellte Prozessmodellierungssoftware als Basiskomponente eignet. Interessierte Kommunen können sich an die Kommunale IT-Union (KITU) wenden und die PICTURE-Prozessplattform sowie ausgewählte Dienstleistungen bis Ende 2026 unentgeltlich im Rahmen der verfügbaren Mittel nutzen. mehr...
Studie: Nachnutzung braucht Strukturen
[10.02.2026] Das Einer-für-Alle-Prinzip soll Verwaltungsdigitalisierung skalierbar machen. Wie Länder und Kommunen die Nachnutzung organisieren und warum sie unterschiedlich weit sind, berichtet die FITKO unter Bezug auf eine neue Studie. mehr...
factro: Neue BehördenCommunity gestartet
[10.02.2026] Mit der factro BehördenCommunity steht Kommunen nun ein digitaler Raum zur Verfügung, in dem sie Wissen teilen und Projektvorlagen austauschen können. Das Angebot orientiert sich an der Aufgaben- und Projektmanagement-Software factro. Zentraler Baustein ist eine Vorlagenbibliothek. Auch ein BehördenTalk wird angeboten. mehr...
Deutsche Verwaltungscloud: Drei Lösungen von ekom21
[27.01.2026] Über die Deutsche Verwaltungscloud können nun drei Anwendungen von IT-Dienstleister ekom21 abgerufen werden. Schon seit März 2025 steht hier esina21, eine Eigenentwicklung für das sichere Senden und Empfangen von Nachrichten im Kontext des besonderen Behördenpostfachs (beBPo), bereit. Neu dazugekommen sind die Bezahlplattform epay21 und die Digitalisierungsplattform civento. mehr...
Wiesbaden: Digitalisierung der Personenstandsregister
[22.01.2026] Zur Digitalisierung ihrer Personenstandsregister hat die Stadt Wiesbaden die Stabsstelle DiRegiSta eingerichtet. Mithilfe einer Software überträgt diese nach und nach die geprüften und ergänzten alten Einträge in das elektronische Register. Dabei orientiert sich Wiesbaden an den Erfahrungen Berlins. mehr...
Rosenheim: Umfassende Cloud-Migration
[21.01.2026] Wie eine sichere, wirtschaftliche und souveräne Cloud-Einführung im öffentlichen Sektor gelingen kann, zeigt sich in Rosenheim. Schrittweise wurden hier Verwaltung, Stadtgesellschaften und Schulen datenschutzkonform auf Microsoft 365 migriert. mehr...
Magdeburg: VR ergänzt analoge Beteiligung
[20.01.2026] In einem gemeinsam mit dem Fraunhofer IFF entwickelten Forschungsvorhaben will Magdeburg analoge Beteiligungsmethoden mit Virtual-Reality-Technologie verknüpfen. Für den ersten Einsatz ist ein durch 360-Grad-Panorama- und Bodenprojektionen virtuell begehbares Plangebiet erstellt worden. mehr...
AKDB: Cloudbasiertes Melderegister
[15.01.2026] Der Innovationswettbewerb „Register-as-a-Service“ von GovTech Platforms ist abgeschlossen. Ein von der AKDB geführtes Konsortium mit Komm.ONE, H&D, Scontain und mehreren Städten hat eine cloudbasierte Referenzlösung für das Melderegister entwickelt und erfolgreich in vier Kommunen erprobt. mehr...























