Sonntag, 1. März 2026

Halle (Saale)Bürgerbeteiligung gebündelt

[23.11.2022] Eine neue Beteiligungsplattform ist in Halle (Saale) gestartet. Diese erlaubt nicht nur, Mängel und Hinweise zu übermitteln, sondern ermöglicht auch die Partizipation an politischen Prozessen – wie im Fall des Smart-City-Programms, das bald in die Projektentwicklungsphase eintritt.

Die Stadt Halle (Saale) hat ihre neu gestaltete Partizipationsplattform gelauncht, auf der alle Beteiligungsmöglichkeiten für die Einwohner gebündelt werden. Über eine Ideenplattform können nach Angaben der Kommune Vorschläge für die Stadtentwicklung eingereicht werden. Unter dem Titel „Sag’s uns einfach“ verbirgt sich ein Mängelmelder. Über „Mitgestalten in Halle“ können sich die Einwohner an konkreten Konzeptentwicklungen oder Projektaufrufen der Stadt beteiligen. Eine vierte Rubrik (Engagieren in Halle) informiert über Möglichkeiten des Bürgerengagements und bietet zahlreiche Informationen zu Themen wie Ehrenamt oder gemeinsame Ressourcen-Nutzung.
Mit der Freischaltung der neuen Partizipationsplattform gibt die Stadt laut eigenen Angaben zugleich den Startschuss zur Bürgerbeteiligung für Projektideen in ihrem Smart-City-Programm. Halle war im Jahr 2021 in der dritten Förderstaffel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) als eines der Smart-City-Modellprojekte ausgewählt worden. Das Programm besteht aus einer bereits angelaufenen Strategiephase, die bis zum Juni 2023 andauern soll, und der sich anschließenden mehrjährigen Projektentwicklungs- und Umsetzungsphase.
Schon in der Strategiephase hatte die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft Visionen und Leitbilder für die künftige Stadtentwicklung erarbeitet. Diese Leitlinien sollen nun die Grundlage bilden, um konkrete Projekte festzulegen, zu entwickeln und umzusetzen.





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