Sonntag, 25. Januar 2026

Dortmund/SchwerteBericht zum Stand der Smart City

[23.04.2024] Brücken, die über ihren Zustand informieren, Schüler, die Umweltdaten ihrer Schule auswerten oder eine App zum Mängelmelden – all das steht für das Modellprojekt Smart Cities DOS 2030. Rund ein Jahr nach Verabschiedung der Smart-City-Strategie hat die Stadt Dortmund einen Sachstandsbericht vorgelegt.


Im März 2023 hatte der Rat der Stadt Dortmund eine Smart-City-Strategie beschlossen (wir berichteten). Gemeinsam mit seiner Nachbarstadt Schwerte will Dortmund in zwölf Handlungsfeldern insgesamt 45 innovative und zukunftsweisende Projekte umsetzen. Dazu gehören etwa die „Digitale Verwaltung“ mit dem Stadtportal dortmund.de und der Dortmund-App, die smarten Brücken im Handlungsfeld „Sicherheit und Vertrauen“ oder das Projekt „Smarte Schulen“, bei dem einige Schulen mit Umweltsensoren ausgestattet werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen dadurch, die erfassten Daten auszuwerten und zu analysieren. Im April 2023 ist die für viereinhalb Jahre angesetzte Umsetzungsphase des Modellprojekts Smart Cities DOS 2030 gestartet. Wie das zuständige Smart City Team jetzt berichtet, hat sich seitdem bereits viel getan.
Erfolgreich umgesetzt worden sei etwa die Open Smart City App (Dortmund-App) – sie konnte im Oktober 2023 an den Start gehen (wir berichteten). Die App biete einen Mix aus News, Veranstaltungen, standortbasierten Informationen und Services, darunter einen Mängelmelder oder Terminreservierungen. Das Angebot werde kontinuierlich weiterentwickelt. Ein weiteres Beispiel sei das neue und optimierte Open-Data-Portal, das rund 490 Datensätze zur weiteren Nutzung bereithalte.
Als Raum für Innovation und Zusammenarbeit hat das Dortmunder Smart City Team nach Angaben der Stadtverwaltung zudem den „PROJEKTOR“ auf dem Westenhellweg übernommen. Als Stadtlabor biete er Möglichkeiten für innovative Beteiligung und spannende Austauschformate zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft.
Das Projektkonsortium Dortmund/Schwerte mit seinem Vorhaben „Digital Operating System Dortmund Schwerte – DOS 2030“ ist Teil der Modellprojekte Smart Cities des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Federführend für das Vorhaben DOS 2030 sind das Chief Information/Innovation Office – CIIO der Stadt Dortmund und das Büro Smart City der Stadt Schwerte. Die beiden Städte verknüpfen ihre Ideen, Ansätze und Vorhaben, um so über Stadtgrenzen hinaus zu wirken und Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Der erste Sachstandsbericht geht nun in die politischen Gremien.





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