Donnerstag, 9. April 2026

SchwabachDigitalisierungskonzept steht

[23.08.2022] Ein Digitalisierungskonzept hat jetzt der Stadtrat für Schwabach beschlossen. Es soll als Fahrplan für die kommenden Jahre dienen und laufend fortgeschrieben werden. Vorgesehen sind unter anderem weitere digitale Behördengänge nebst elektronischer Bezahlmöglichkeiten oder die digitale Bürgerbeteiligung.

„Schwabach – digital – machen.“ So beschreibt Oberbürgermeister Peter Reiß das neue Digitalisierungskonzept, das der Stadtrat für die Kommune in Bayern jüngst beschlossen hat. „Für die Schwabacherinnen und Schwabacher soll damit vieles einfacher, schneller und günstiger werden.“ Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist das Konzept als Fahrplan für die kommenden Jahre zu verstehen, das laufend fortgeschrieben werden soll. Haushalts- und Personalressourcen könnten dadurch entsprechend eingeplant werden. Zum Teil könne die Verwaltung außerdem auf bestehende Angebote aufbauen. Beispielsweise seien bereits mehr als 50 Behördengänge online möglich. Durch ergänzende Möglichkeiten wie die Online-Terminvereinbarungen, elektronische Bezahlmethoden oder die zusätzliche digitale Bürgerkonferenz habe die Stadt ebenfalls neue Wege eingeschlagen. Das Digitalisierungskonzept beschreibt nun die verschiedenen Bereiche, in denen die Verwaltung und das öffentliche Leben durch digitale Prozesse weiter verbessert werden sollen. Dazu zählen digitale Behördengänge und die Bürgerberatung über den Computer genauso wie die digitale Bürgerbeteiligung, ein optimales Angebot an digitaler Infrastruktur oder die Ausstattung der Arbeitsplätze in der Stadtverwaltung. Unter dem Stichwort Smart City sollen künftig außerdem der Straßenverkehr, Mobilität, der Bildungsbereich, Kultur und der Tourismus mittels digitaler Angebote verbessert werden. Als einer der nächsten Schritte steht nach Angaben der Stadt die Online-Platzvergabe in den Kindertagesstätten an. „Schwabach will beim Thema Digitalisierung aktuelle Entwicklungen nicht verschlafen und deshalb stärker Schwung aufnehmen“, sagt Oberbürgermeister Peter Reiß. Das bedeute aber nicht, dass Menschen, die in ihrem Alltag weniger auf digitale Mittel zugreifen, benachteiligt werden. Man wolle die digitalen Angebote bestmöglich barrierefrei gestalten. Aber auch der nicht-digitale Zugang zur Verwaltung werde bestehen bleiben.





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