KölnGeobasierter Online-Service startet
Mit der Grundstücksinformation Online steht in Köln nun ein umfassender geobasierter Info-Service rund um Flur- und Grundstücke sowie deren Lage und Umgebung im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, bietet der neue Service vielfältige Informationen zu allen Grundstücken in Köln. Oberbürgermeisterin Henriette Reker erklärt: „Durch die Integration und Vernetzung von Datenbeständen aus der gesamten Verwaltung ist eine umfassende Information zu planungsrechtlichen Themen aber zum Beispiel auch zu kulturellen Angeboten oder der Infrastruktur zu einem Grundstück und dessen Umgebung möglich. Als ein weiteres Ergebnis der Verwaltungsreform und als Baustein der städtischen Digitalisierungsstrategie ermöglicht die neue Lösung ‚Grundstücksinformation Online‘ den Nutzerinnen und Nutzern transparent und einfach auf vielfältige Informationen zu Grundstücken auf Kölner Stadtgebiet sowie deren Umgebung zuzugreifen. Die Lösung kann dabei im Sinne eines digitalen Bürgerservice zum komfortablen Abruf von Informationen auf Knopfdruck genutzt werden, stellt aber auch zusätzliche Experten-Werkzeuge für Nutzerinnen und Nutzer, etwa potenzielle Investoren, bereit, um die Daten beispielsweise räumlich zu filtern und zu analysieren.“
Wachsender Datenbestand
Zum Start des stetig wachsenden Datenbestands werden laut Angaben aus Köln rund 80 grundstücksrelevante Informationen angeboten. Die Palette reiche dabei von Basisinformationen – unter anderem rechtskräftige Bebauungspläne, Aufstellungsbeschlüsse, Fluchtlinienpläne – über baurechtliche Informationen, etwa Baulandumlegungen, Veränderungssperren oder Ortssatzungen bis hin zu den jeweiligen Bodenrichtwerten oder den Lärmpegeln zu Tag- und Nachtzeiten, Letztere differenziert nach Lärmquellen wie Flughafen, Straße oder Bahn. Als besonderer Service würden mit der Grundstücks- oder Flurstücksuche viele weitergehende Informationen zur Lage und zur Infrastruktur in der Umgebung angeboten. So könnten sich Nutzer je nach Interesse, Lebenslage oder Fachaufgabe ergänzend zu den grundstücksscharfen Informationen auf Knopfdruck weitere ortsbezogenen Auskünfte einholen: von der Anbindung an den Personennahverkehr, über Schulen und Kitas bis hin zu Kultureinrichtungen und Bibliotheken. Diese Informationen würden differenziert nach Arten, Formen und Trägern angezeigt. Potenzielle Kaufinteressenten oder professionelle Investoren fänden zudem demografische Informationen wie die Altersstruktur oder die durchschnittliche Wohndauer in einem Stadtteil. Grundstücksinformation Online soll sowohl mit Basiswerkzeugen für Einsteiger als auch mit erweiterten Funktionen für Fachleute angeboten werden. Der neue Service bietet laut der Stadt großes Ausbaupozential. Die Kommune bittet die Nutzer daher um aktive Mitgestaltung. Dazu sei im neuen Service eigens ein Feedback-Kanal integriert, über den Kritik, Fragen, Anregungen und Ideen einbracht werden können.
Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt
[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuert. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...
Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt
[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...
Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI
[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...
Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen
[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...
Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps
[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...
Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert
[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...
Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell
[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...
Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin
[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick
[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...
Braunschweig: Warum heißt die Straße so?
[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...
Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling
[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...
Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling
[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt. mehr...
Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz
[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...
Esri Konferenz 2025: GIS eröffnen neue Perspektiven
[21.11.2025] Dass Geo-Informationssysteme die Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Zukunft sind, soll auf der diesjährigen Esri Konferenz (26. bis 27. November 2025, Bonn) in über 100 Fachvorträgen, Live-Demos und Tech-Sessions demonstriert werden. Im Fokus stehen neueste Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, GeoAI, Digital Twins, Earth Intelligence und Enterprise IT. mehr...
Interview: Das Gold der Kommunen
[12.11.2025] Das Unternehmen RIWA, Spezialist für Geoinformationen, war auf der Messe Kommunale mit dem neuen Slogan „Daten gestalten Zukunft“ vertreten. Im Gespräch mit Kommune21 erklärte Geschäftsführer Reinhard Kofler, warum Daten das wichtigste Gut der Kommunen sind und wie aus ihnen konkrete Mehrwerte entstehen. mehr...























