Montag, 19. Januar 2026

AalenIntelligentes Parkleitsystem gestartet

[02.08.2024] Die Stadt Aalen verfügt nun über ein intelligentes Parkleitsystem. Digitale Anzeigetafeln geben künftig Auskunft, welche Parkplätze aktuell angefahren werden können. Die benötigten Echtzeitdaten liefern auf den Parkplätzen installierte Sensoren.
Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting (3.v.re.) freut sich gemeinsam mit Erstem Bürgermeister Wolfgang Steidle (5.v.re.)

Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting (3.v.re.) freut sich gemeinsam mit Erstem Bürgermeister Wolfgang Steidle (5.v.re.), Mitgliedern des Gemeinderats sowie Projektbeteiligten der Stadtverwaltung über den Start des neuen Parkleitsystems.

(Bildquelle: Stadt Aalen)

An den Hauptzufahrtsstraßen im baden-württembergischen Aalen wurden in den vergangenen Wochen große LED-Anzeigetafeln angebracht. Diese sind Teil eines neuen intelligenten Parkleitsystems. Wie die Stadt mitteilt, ist dieses als intelligentes, lernendes System konzipiert: Es soll nicht nur anzeigen, welche Parkhäuser im Augenblick noch freie Plätze haben, sondern auch vorhersagen können, welche demnächst voll sein werden und den Verkehr entsprechend lenken. Dabei soll es nach und nach lernen, welche Parkplätze bei bestimmten Veranstaltungen besonders beansprucht werden, um vorausschauend reagieren zu können. Ziel sei, den Parksuchverkehr auf ein Minimum zu reduzieren. Das sorge für weniger Stress bei den Autofahrern, reduziere das Verkehrsaufkommen im Stadtgebiet und spare CO2-Emissionen ein. 
„Unser neues Verkehrsleitsystem ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir Smart-City-Lösungen einsetzen können, um ganz konkret einen Mehrwert für die Menschen in Aalen zu schaffen und etwas für den Klimaschutz zu tun“, fasste Oberbürgermeister Frederick Brütting das Projekt bei der Übergabe zusammen. 
Um das Parkleitsystem mit den entsprechenden Echtzeitdaten zu versorgen, wurden auf den Parkplätzen im Stadtgebiet insgesamt 32 Sensoren verbaut, welche die Belegung von rund 1.500 Parkplätzen erfassen. Persönliche Daten werden dabei nicht erhoben. Sensoren und Anzeigetafeln tauschen ihre Daten in Echtzeit über das Mobilfunknetz aus. 
Die Kosten für das System belaufen sich laut der Stadtverwaltung auf rund eine Million Euro, davon übernehme das Land Baden-Württemberg über das Förderprogramm InKoMo 4.0 ungefähr 330.000 Euro. Das Projekt wurde gemeinsam mit den Kooperationspartnern Bernard Gruppe und Urban Software Institute umgesetzt.





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