Dienstag, 25. August 2026

Münster / LWLIT-Kooperation wird vertieft

[07.02.2018] Ihre bewährte Zusammenarbeit setzen der IT-Dienstleister der Stadt Münster, citeq, sowie die IT-Serviceabteilung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), LWL.IT, fort. Ein künftiges Vorhaben ist beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Rechenzentrenkapazitäten.
citeq und LWL vertiefen IT-Partnerschaft.

citeq und LWL vertiefen IT-Partnerschaft.

v.l.: Stefan Schoenfelder, citeq-Betriebsleiter; Wolfgang Heuer, Rat der Stadt Münster; Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des LWL und Wieland Schäfer, Leiter LWL.IT

(Bildquelle: LWL)

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Münster bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Informationstechnologie weiter aus. Wie das Presse- und Informationsamt der Stadt Münster mitteilt, ist die Kooperation im November 2016 gestartet. Seitdem wurden mehrere Projekte durchgeführt. So nimmt der IT-Dienstleister der Stadt Münster, citeq, in Teilen die Dienste der IT-Hotline des LWL in Anspruch. Das Archiv der Stadt Münster nutze seit Kurzem die von LWL und Stadt Köln entwickelte Lösung zur elektronischen Langzeitarchivierung DiPS.kommunal. Der Landschaftsverband erhalte dagegen seinen Zugang zum deutschen Behördennetz über die Infrastruktur von citeq. Eine weitere Maßnahme hat zum Ziel, die Organisationsmanagement-Software zu vereinheitlichen. Künftige Vorhaben sind nach Angaben der Stadt Münster beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Rechenzentrenkapazitäten und der Erfahrungsaustausch zu IT-Sicherheitsthemen. „Die bisherigen Erfahrungen machen Mut für weitere Schritte. Gemeinsam sind wir stärker und auch wirtschaftlicher unterwegs“, sagt Stadtrat Wolfgang Heuer. „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit stimmt uns zuversichtlich, dass wir viele der hochaktuellen und zukünftigen Herausforderungen im IT-Umfeld gemeinsam besser meistern können“, ergänzt Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des LWL. Das betreffe insbesondere die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben aus dem E-Government-Gesetz Nordrhein-Westfalen und die Realisierung der Digitalisierungsstrategien auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. „Die Stadt Münster und der LWL verfolgen die gleichen Ziele: Bestmögliche IT-Dienstleistungen mit einer hohen Verfügbarkeit für unsere Kunden und Beschäftigten in Münster und Westfalen-Lippe.“
Laut der Pressemeldung beschäftigt citeq derzeit rund 150 Mitarbeiter und ist als IT-Dienstleister für die Stadt Münster und weitere Kommunalverwaltungen im Münsterland und in Nordrhein-Westfalen tätig. Zur LWL.IT gehören etwa 170 Beschäftigte. Sie ist zuständig für IT-Service und -Betrieb für die rund 200 Einrichtungen und über 16.000 Beschäftigten des Landschaftsverbandes in ganz Westfalen-Lippe.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Friedhof Kreuz Grabstein

Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall

[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...

Ein durchsichtiges Sparschwein steht auf zahlreichen 50-Euro-Scheinen.

European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?

[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...

Vektorgrafik, die mehrere Personen zeigt, die an einem Tisch sitzend miteinander diskutieren, teilweise mit Laptopeinsatz.

NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt

[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...

Park mit hügeliger Wiese mit weißen Blumen und noch jungen Bäumen, im Hintergrund moderne Gebäude

Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement

[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...

Stapel von broschierten Printprodukten, Titel nicht erkennbar, teilweise aufgeschlagen

NEGZ: Studien zur digitalen Verwaltung gesucht

[21.08.2026] Wie steht es um die deutsche Verwaltungsdigitalisierung? Was läuft gut, wo liegen die größten Hürden – und wie bewerten Verwaltung, Wirtschaft oder Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung? Dazu gibt es bereits eine Vielzahl an Untersuchungen. Das NEGZ will diese nun zusammentragen und bittet um Mithilfe. mehr...

Kleve: Online-Umfrage zur Klimaanpassung

[19.08.2026] Die Stadt Kleve befragt ihre Bevölkerung zur Klimaanpassung und setzt dabei auf methodische Beratung des Unternehmens wer denkt was. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie die Menschen Klimafolgen erleben, welche Angebote sie kennen und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. mehr...

Parkscheinautomat, davor Arm und Hand mit Handy

Wiesbaden: Jeder dritte Parkvorgang ist digital

[18.08.2026] Das Handyparken hat sich in Wiesbaden zum Bezahlen von Parkgebühren etabliert. Über ein Drittel der Parkvorgänge werden digital abgewickelt. Die Stadtverwaltung profitiert von der komfortablen Möglichkeit ebenfalls: Die erforderliche technische Vorrichtung tragen die Parkenden bereits in ihrer Tasche. mehr...

Drei verschiedene Screenshots der App

Regional-App: Das Fichtelgebirge entdecken

[14.08.2026] Was machen wir heute? Darauf hat die FichtelApp jetzt einige Antworten parat. Ihr neuer Tagesplaner stellt aus Ausflugszielen, Veranstaltungen und Einkehrmöglichkeiten Vorschläge für einen Tag im Fichtelgebirge zusammen – für Gäste ebenso wie für Einheimische. mehr...

Aachen: Krönungssaal erhält AR-Führung

[14.08.2026] Aachen entwickelt eine Augmented-Reality-Führung für den historischen Krönungssaal des Rathauses. Ab 2027 sollen Besucherinnen und Besucher mit AR-Brillen sieben Stationen der Stadt- und europäischen Geschichte erleben. mehr...

Kommune21 im Gespräch: Künzell berichtet über Erfahrungen

[12.08.2026] Wie läuft die Einführung neuer Software im Verwaltungsalltag tatsächlich ab? Im nächsten Webinar „Kommune21 im Gespräch“ berichten die Gemeinde Künzell und JCC Software über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Erkenntnisse aus mehreren Digitalisierungsprojekten. mehr...

Screenshot aus einem der gebärdensprachvideos

Augsburg: Digitale Teilhabe ausgebaut

[07.08.2026] Im EU-geförderten Projekt DIWA 4.0 erweitert Augsburg schrittweise den barrierearmen Zugang zu städtischen Informationen. Nach Angeboten in Fremdsprachen und Leichter Sprache stehen auf der Website nun auch Videos in Deutscher Gebärdensprache bereit. mehr...

Databund/BMDS: Besserer Informationsfluss

[06.08.2026] Das BMDS und der Databund haben eine Initiative gestartet, die es ermöglichen soll, dass IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden. Gleichzeitig sollen sie ihre Erfahrungen künftig einfacher in die Planungen einbringen. mehr...

Hochwassergebiet, knapp über der Wasserfläche sieht man ein Verkehrsschild, im Hintergrund Bäume und eine Stadtsilhouette

Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen

[04.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...

QR-Tafel im Bunten Garten in Mönchengladbach

Mönchengladbach: Smarte Parktour

[04.08.2026] Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie. mehr...

Absperrband Feuerwehr dahinter verschwommen Feuerwehrfahrzeuge und Feuerwehreinsatzkräfte
bericht

Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten

[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...