Sonntag, 17. Mai 2026

MainovaKooperation mit AWATREE

[23.08.2021] In Zukunft werden das Unternehmen Mainova und das Start-up AWATREE ein dezentrales Bewässerungssystem für Bäume anbieten. Ressourcen werden dadurch geschont, Städte und Gemeinden lebenswerter.
Vorstellung des Bewässerungssystems auf dem Konzerngelände der Mainova AG in der Frankfurter Solmsstraße.

Vorstellung des Bewässerungssystems auf dem Konzerngelände der Mainova AG in der Frankfurter Solmsstraße.

v.l.: Ralf Gerbershagen, Leiter Vertrieb AWATREE; Daniel Brand, Geschäftsführer AWATREE; Benjamin Simon, Produkt-Manager Mainova AG; Tobias Männel, Leiter datengetriebene und urbane Geschäftsmodelle Mainova AG; Christian Borg-Krebs, Leiter Produktentwickl

(Bildquelle: Mainova AG)

Mainova kooperiert jetzt mit dem Start-up AWATREE. Künftig wollen die beiden Unternehmen gemeinsam eine smarte Lösung anbieten, die Bäume in ihrer Leistungsfähigkeit unterstützt. Wie Mainova berichtet, gelingt dies über ein dezentrales Bewässerungssystem, das die Bäume bedarfsgerecht mit lebensnotwendigem Wasser versorgt. Mainova vertreibe und betreibe die Produkte in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main.
Das cloud-basierte System bewässere automatisiert. Den Befehl dazu erhalte es über eine sichere LoRaWAN-Datenverbindung. Ein Sensor messe die Bodenfeuchtigkeit und bestimme in Verbindung mit der Wetterprognose die optimale Wassermenge. Diese werde automatisiert abgegeben. Dadurch schütze das System sowohl die Bäume als auch die Ressource Wasser. Der Speichertank melde dank eigenem Sensor, sobald Wasser nachgefüllt werden muss. In das System lassen sich zudem weitere verschiedene Sensoren integrieren – etwa für die Luft- oder Bodentemperatur oder ein Dendrometer, das den Baumumfang misst.
AWATREE-Geschäftsführer Daniel Brand sagt: „Mit der innovativen AWATREE-Lösung helfen wir, die Bäume über die heißen Trockenperioden zu bringen und entlasten Städte und Gemeinden bei ihren Bemühungen, die Bäume zu erhalten.“
Tobias Männel, Leiter datengetriebene und urbane Geschäftsmodelle bei Mainova, ergänzt: „Mit gebündelter Kompetenz engagieren wir uns aktiv für eine nachhaltige Entwicklung in unserer Heimatregion. Wir wollen mit dieser intelligenten Bewässerungslösung dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und so die Städte und Gemeinden lebenswerter gestalten. Damit stärken wir zudem den Klimaschutz dort, wo die Menschen leben.“
Laut Mainova wird der Wassertank in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich sein. Er könne beispielsweise mit Holz, Verbundstoff oder Plane verkleidet werden. Auch eine Ausführung, die in eine Parkbank integriert wird, solle in Zukunft verfügbar sein.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Elisabeth Fröhlich, Projektleitung VIAA, Stabsstelle Verkehrsfluss und Geo-Services, zeigt eine Kamera, die den Verkehrsfluss erfasst.

Lübeck: Weitere Kreuzungen digitalisiert

[11.05.2026] In Lübeck werden derzeit vier Kreuzungen mit einem innovativen System zur Verkehrserfassung ausgestattet. Die Hansestadt setzt damit ein weiteres Teilprojekt im Rahmen ihres Vorhabens VIAA um. mehr...

Grafik zeigt die drei Plattform-Bestandteile
bericht

Plattformen: Von smart zu intelligent

[30.04.2026] Digitale Lösungen können Prozesse beschleunigen, Mitarbeitende entlasten und den Bürgerservice verbessern. Drei Bausteine bringen Kommunen auf diesem Weg entscheidend voran: urbane Datenplattformen, Automatisierungs- und KI-Plattformen. mehr...

Kamera auf einem Mannheimer Abfallsammelfahrzeug

Mannheim: Mit digitaler Hilfe sauberer werden

[29.04.2026] Optische Sensoren sollen der Stadt Mannheim künftig dabei helfen, Verschmutzungen im öffentlichen Raum zu erfassen und so dazu beitragen, das Stadtbild zu verbessern. Die Technik wird zunächst in einer mehrmonatigen Pilotphase getestet. mehr...

Mehrere Personen stehen vor einem Stadtteiltreff in Kassel Wolfsanger

Kassel: App stärkt das Vereinsleben

[28.04.2026] 
Eine App soll in Kassel künftig helfen, die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen besser und einfacher zu organisieren. Jetzt startet der im Rahmen des Modellprojekts Smart Kassel entwickelte digitale Assistent für Vereine in den Praxistest. mehr...

Lübeck: Kommunaler Gesamtabschluss bringt Mehrwert.

Lübeck: Hansestadt digital erleben

[27.04.2026] Die Hansestadt Lübeck erweitert ihr digitales Angebot um ein dreidimensionales Stadtmodell. Es macht Gebäude, Straßen und Plätze virtuell erlebbar und soll zugleich neue Anwendungen für Stadtentwicklung und Kulturvermittlung ermöglichen. mehr...

Eine Hand vor einem stilisierten Haus
bericht

Serie Smart Cities: Daten im Griff

[23.04.2026] Kommunale Daten sind die Grundlage jeder smarten Stadt. Wie gelingt es Städten und Regionen, Daten strategisch zu nutzen und so ihre digitale Transformation selbstbestimmt zu gestalten? Start einer neuen Expertenreihe des Fraunhofer-Instituts IESE. mehr...

Mehring sitzend, drei Personen stehen hinter ihm, festlich-förmlicher Rahmen

Markt Weisendorf: Zukunftsfähig mit Digitalen Zwillingen

[23.04.2026] Die Gemeinde Markt Weisendorf nutzt einen Digital Twin für Planung, Steuerung und Beteiligung. Aufbauend auf dem Förderprogramm TwinBy hat die Kommune mehrere Anwendungen entwickelt, die Daten bündeln und visualisieren und so kommunale Entscheidungen unterstützen. mehr...

Gelbes Maßband auf gelbem Hintergrund.

Kassel: Digitale Hilfe für barrierefreie Wege

[17.04.2026] In Kassel werden Daten zur Barrierefreiheit von Gebäuden in der Innenstadt erhoben und anschließend online gebündelt präsentiert. Das Projekt „Digitaler Wegweiser“ soll Menschen mit Hilfebedarf die Orientierung erleichtern. Bürgerinnen und Bürger können sich an der Datenerhebung beteiligen. mehr...

Politik zu Besuch im smarten Dorf Etteln
bericht

Etteln: Klein, aber oho

[16.04.2026] Etteln beweist, dass auch kleinste Gemeinden international Maßstäbe setzen können. Als Reallabor für übertragbare kommunale Digitalisierung zeigt das Dorf, was möglich ist, wenn Technik, Politik und Zivilgesellschaft konsequent zusammenspielen. mehr...

Cover der Präsentation zur Smart City Strategie der Stadt Wolfsburg

Wolfsburg: Smarte Pionierarbeit


[13.04.2026] Im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities hat die Stadt Wolfsburg sieben Jahre lang Pionierarbeit als bundesweites Testfeld für eine smarte Stadt geleistet. Das Förderprogramm ist Ende März nun zwar ausgelaufen, der Weg zur digitalen Modellstadt geht aber weiter. mehr...

Gera: Mit City-App auf Entdeckungstour

[10.04.2026] Eine City-App hat die Stadt Gera entwickelt. Der digitale Begleiter soll Gera für Einwohner, Besucher und Touristen gleichermaßen noch zugänglicher, informativer und komfortabler machen. mehr...

Team von Smart City Eichenzell und seine Partner auf der SCCON 2025

Eichenzell: Fundament für digitale Daseinsvorsorge

[08.04.2026] Mit einer neuen IT-Infrastruktur, einer Datenplattform und Sensoren hat die hessische Gemeinde Eichenzell das Fundament geschaffen, um eine Vielzahl an Prozessen digitalisieren und automatisieren zu können. mehr...

fünf Personen mit Preis_Gütersloh erhält DIGITAL-Award für Urban Stack

Gütersloh: Urban Stack ausgezeichnet

[02.04.2026] Für ihr Innovationsprojekt Urban Stack ist die Stadt Gütersloh mit dem DIGITAL-Award ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Kommunen und Gemeinden über 100.000 Einwohnende“ gewann das Projekt den von der Öffentlichkeit gewählten Preis. mehr...

Fünf Personen, der in der Mitte hält ein Tablet_Gütersloh stellt Urban Stack vor
bericht

Gütersloh: Vernetzt mit Urban Stack

[01.04.2026] Von Kommunen für Kommunen: Nach diesem Prinzip hat die Stadt Gütersloh das digitale Ökosystem Urban Stack entwickelt. Durch gemeinschaftliche Weiterentwicklung können Synergien gehoben und Kosten gespart werden. Erste Interessenten gibt es bereits. mehr...

Screenshot des Digitalen Zwillings der Stadt Aachen.

Aachen / Mannheim: Verlässliche Daten für die Stadtplanung

[30.03.2026] Wie urbane Digitale Zwillinge die klimafeste Stadtplanung unterstützen können, wollen die Städte Mannheim und Aachen in dem vierjährigen Förderprojekt MACspeeDZ zeigen. Die nötigen Daten liefern im Stadtgebiet installierte Sensoren, Künstliche Intelligenz hilft bei der Aufbereitung der Messwerte. Am Ende soll ein Werkzeug entstehen, das auch andere Städte nutzen können. mehr...