Mittwoch, 30. September 2026

PotsdamNeues Labor für digitale Stadtentwicklung

[18.10.2023] In Potsdams Stadtmitte wurde ein neues Zentrum für Design Thinking, Beteiligung und Wissenstransfer eröffnet. Ab November sollen dort die ersten Veranstaltungen stattfinden, die Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zum Mitgestalten der Zukunft geben.
Das Potsdam Lab soll zu einem zentralen Ort des Modellprojekts Smart City werden.

Das Potsdam Lab soll zu einem zentralen Ort des Modellprojekts Smart City werden.

(Bildquelle: Landeshauptstadt Potsdam/Hendrik Hartung)

Wie soll sich Potsdam für die Zukunft aufstellen? Wie können Lösungen für Schlüsselthemen gemeinsam erarbeitet werden? Mitte Oktober 2023 eröffnete mit dem Potsdam Lab in Brandenburgs Landeshauptstadt ein Experimentier- und Begegnungsraum für Stadtgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Dort sollen neue und kreative Lösungen für die Stadtentwicklung Potsdams erarbeitet werden, heißt es in einer Meldung der Stadt. Das Potsdam Lab wird im Auftrag der Stadt vom Verein proWissen Potsdam betrieben. Es ist Teil des Förderprogramms Modellprojekte Smart Cities, in dessen Rahmen das Bundesbauministerium Potsdam mit rund zehn Millionen Euro unterstützt.
„Mit dem Potsdam Lab hat die Landeshauptstadt jetzt einen Datenmarktplatz geschaffen, der alle Bereiche der Stadt, von der Verwaltung über die Mobilität und Logistik bis hin zur Wirtschaft, vernetzt. Damit können Angebote für die Potsdamerinnen und Potsdamer geschaffen werden, die sie im Alltag unterstützen“, sagte Bundesbauministerin Klara Geywitz. Die Kommunen in Brandenburg seien auf dem Weg zu smarten Städten besonders innovativ. So habe Guben eine Plattform entwickelt, die Pegelstände ermittelt und damit vor Hochwasser schützen kann. Und Cottbus ermöglicht das Einsparen von Energie mittels Monitoring. „Mit dem Potsdam Lab ist ein weiterer Ort entstanden, der in das Land hinein und über die Landesgrenzen hinaus wirken kann“, so Geywitz.
In den kommenden Monaten soll ein Team von proWissen Potsdam und der Stadt mit externer Unterstützung für die operative Inbetriebnahme des Potsdam Lab sorgen. Ab 2024 sollen dort dann einzelne Smart-City-Teilprojekte bearbeitet werden – von Netzwerktreffen über die Strategieentwicklung bis hin zum Testen von Prototypen. Bereits jetzt nutzen die Mitglieder des Vereins proWissen und die Stadtverwaltung das Potsdam Lab für Veranstaltungen und Workshops. Im Herbst soll der Design-Thinking-Ansatz im Rahmen einer vierteiligen Veranstaltungsreihe vorgestellt werden, für den 6. November 2023 ist eine erste Informationsveranstaltung geplant. Die Design-Thinking-Methode soll auch bei der Arbeit im Potsdam Lab eine wichtige Rolle spielen.





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