GeestlandPodcast zu Smart City

Gestland: Podcast zu Smart City wird im Elektrobus aufgenommen.
Projektleiterin Britta Murawski (l.) und Bürgermeisterin Gabi Kasten neben dem bunt beklebten VW ID.Buzz.
(Bildquelle: Stadt Geestland)
Auf dem Weg zur Smart City möchte die Stadt Geestland möglichst viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Dabei spielt Kommunikation eine wichtige Rolle. In diesem Sinne startet die Verwaltung laut eigenen Angaben ein neues Format: Unter dem Titel „Nächster Halt: Zukunft“ produziert die Stadt ab sofort einen Video-Podcast, in dem Menschen zu Wort kommen, die schon heute an der Stadt von morgen arbeiten. „Wir sprechen über das, was ist – und vor allem über das, was kommt“, sagt Pressesprecher Merlin Hinkelmann. „Wir wollen unserer Stadtentwicklung ein Gesicht geben und Lust auf Zukunft machen. Wir möchten mit Menschen über Digitalisierung sprechen, über neue Technologien, aber auch über gesellschaftliche Entwicklungen.“
Die Podcast-Folgen werden in regelmäßigen Abständen auf der Homepage der Stadt Geestland sowie auf den Social-Media-Kanälen der Verwaltung veröffentlicht. Dabei nehmen die Gesprächspartner auf dem Beifahrersitz eines bunt beklebten Elektrobusses Platz, der nach Angaben der Kommune durch die Ortschaften tourt, um die Smart-City-Projekte in die Fläche zu bringen und für das Modellprojekt zu werben. „Unser Bus ist der perfekte Ort, um über die Zukunft unserer Stadt zu sprechen. Denn er steht für Bewegung und Fortschritt, eben das, was unsere Smart City ausmacht“, betont Geestlands Bürgermeisterin Gabi Kasten. Sie selbst ist in der ersten Podcast-Folge zu Gast und spricht unter anderem über ihre ganz persönliche Definition einer Smart City.
Die Stadt Geestland ist Teilnehmer der dritten Staffel der Modellprojekte Smart Cities (wir berichteten). Rund 10 Millionen Euro Fördermittel stehen der niedersächsischen Kommune zur Verfügung. Damit möchte die Verwaltung laut eigenen Angaben unter anderem einen autonomen Bus auf die Straße bringen sowie ein Funknetzwerk errichten, um die Energieverbräuche etwa von Schulen und Kindertagesstätten in Echtzeit zu erfassen. Darüber hinaus ist eine Geestland-App in Planung, die den Alltag der Bürgerinnen und Bürger erleichtern soll, indem sie Dienste an einem zentralen Ort bündelt.
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