Kitaplatz-VerwaltungGut gerüstet

Die digitale Kitaplatz-Verwaltung bietet viele Erleichterungen.
(Bildquelle: Little Bird GmbH)
Die Verwaltung und Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen ist eine Herausforderung. Das gilt nicht nur im Hinblick auf Abläufe, Datenaktualität, Bedarfsplanung, Vergabetransparenz und die vielfältigen Kommunikationsaufgaben. Mit den Eltern, Kommunen, Trägern und Betreuungseinrichtungen sind zudem verschiedene Nutzergruppen beteiligt, deren Interessen in Einklang gebracht werden müssen.
Mit Little Bird erhalten Kommunen eine OZG-Lösung mit dem Reifegrad 3, welche die Verwaltung entlastet. „Bereits kurz nach der Einführung erfolgten über 90 Prozent der Platzanmeldungen über das Elternportal von Little Bird. Wir haben heute deutlich weniger Aufwand, einen besseren Überblick und verlässliche Informationen. Nicht nur, was die Kita-Belegung und Bedarfsplanung angeht, sondern auch im Hinblick auf die Betreuungsverträge, Beitragsberechnung oder die Abrechnung von Kindern aus Fremdgemeinden“, sagt Elke Bentheim, Fachstellenleiterin Kinderbetreuung der Gemeinde Kirchzarten im Südschwarzwald.
Alltagsaufgaben vereinfachen
Durch die Digitalisierung mit Little Bird können Kommunen zahlreiche Alltagsaufgaben vereinfachen oder automatisieren. Das Ergebnis: stets aktuelle, einheitliche und übersichtliche Daten, unterstützt durch eine Dublettenerkennung sowie ein durchgängig nachvollziehbares und vor allem trägerübergreifendes Vertragsmanagement. Mithilfe eines Ranking- oder Punktesystems lässt sich die Platzvergabe objektiv und fair gestalten. Eine integrierte Plausibilitätsprüfung der Elterneingaben wirkt fehlerhaften Datensätzen entgegen. Der Prüfmechanismus verhindert, dass manche Eltern mehrere Plätze angeboten bekommen und belegen, während andere leer ausgehen oder unnötig lange auf ein Angebot warten müssen. Auch die Abrechnung von Kindern aus Fremdgemeinden erfolgt mit Little Bird einfach und transparent.
Oft wählen Kommunen zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) eine Software, die nur einen Teil des Gesamtprozesses abbildet. Dann können sich Eltern etwa online für einen Betreuungsplatz anmelden, die Daten lassen sich anschließend aber nicht für nachgelagerte Prozessschritte weiterverwenden. Soll die Digitalisierung nicht zu einem Mehraufwand und frustrierten Mitarbeitenden führen, muss die Lösung alle Abläufe abbilden und die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen. Die Vorteile eines ganzheitlichen Ansatzes erläutert Armin Zeißler, Leiter des Eigenbetriebs Kinderbetreuung in der hessischen Stadt Bensheim: „Durch die Einführung von Little Bird in unserer Stadt wurde die Vergabe von Kitaplätzen deutlich vereinfacht und effizienter gestaltet. Die Eltern haben durch das Elternportal die Möglichkeit, sich jederzeit anzumelden. Die Kita-Leitungen schätzen den strukturierten und selbsterklärenden Aufbau von Little Bird. Für die Verwaltung ist das Programm eine große Arbeitserleichterung, wobei vor allem der persönliche Support hervorzuheben ist. Nachdem nun auch die Tagespflege in das Elternportal eingebunden wurde, wird die Stadt Bensheim im nächsten Schritt das Abrechnungsmodul einführen.“
Anbindung an andere Systeme
Für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit freien Trägern und anderen Beteiligten ist deren Anbindung an das kommunale Kita-Verwaltungssystem unerlässlich. Little Bird bietet daher sowohl eigene Lösungen für jede Nutzergruppe als auch Schnittstellen für jede gängige Fremd-Software. „Für Kommunen ist die reibungslose Zusammenarbeit mit Trägern und Kita-Leitungen von großer Bedeutung, unter anderem, weil deren Daten für ein Gesamtbild der Kita-Situation unerlässlich sind“, erklärt Anke Odrig, die Little Bird im Jahr 2009 gegründet hat. Neben Schnittstellen zu anderer Kita-Software ermöglicht Little Bird die Datenübermittlung an Abrechnungssysteme wie DATEV, SAP oder Sage und an landesspezifische Statistikmeldesysteme wie KitaWeb, Kita-Data-Webhouse, KiBiz, BayKiBiG, Kidz und IDEV.
Zusätzlich bietet Little Bird die KIKOM-App an. Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration im niedersächsischen Wolfsburg, erklärt: „Wir haben die App eingeführt, um sowohl Eltern als auch unseren pädagogischen Fachkräften die Arbeit und die Kommunikation zu erleichtern.“ Die App erlaubt es, Mitteilungen direkt auf das Smartphone der Eltern zu senden, verfügt über eine Direktübersetzung in 30 Sprachen und macht alle Kita-Termine jederzeit einsehbar. Eltern können die Anwendung zudem nutzen, um ihr Kind krankzumelden oder Einverständniserklärungen zu erteilen. Mehr noch: Mit der App lassen sich Anwesenheitszeiten erfassen, virtuelle Elterngespräche und Elternabende durchführen oder Dokumente digital zustellen und unterzeichnen. Ein weiteres, viel genutztes Feature ist die Essensbestellung und -abrechnung.
Kein Grund zu Zögern
Einige Kommunen zögern noch, ihre Kitaplatz-Verwaltung zu digitalisieren. Das ist angesichts der Komplexität der Aufgabe nachvollziehbar, aufgrund der enormen Vorteile, die eine umfassende Digitalisierung bietet, aber unbegründet: „Wir haben unsere Kita-Verwaltung bereits vor über 13 Jahren mit Little Bird digitalisiert und als Pilotkunde auch an der praxisnahen Weiterentwicklung mitgewirkt. Wir können uns heute gar nicht mehr vorstellen, ohne die Vorteile dieses Systems zu arbeiten. Besonders gut gefällt uns, dass es stetig weiterentwickelt wird“, sagt Sylvia Röder, Leiterin des Amts für Schule und Familie in der sächsischen Stadt Heidenau.
Mit Little Bird sind Kommunen für die Zukunft gerüstet. So können damit auch weitere Betreuungsangebote verwaltet werden – etwa die Ganztagsbetreuung in der Grundschule, auf die Eltern ab 2026 einen Rechtsanspruch haben.
Dieser Beitrag ist der Ausgabe November 2023 von Kommune21 im Schwerpunkt Kita-Lösungen erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...
Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen
[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...
Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse
[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...
München: Open Source für die Schöffenwahl
[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone
[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...
Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter
[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...
Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird
[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...
Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land
[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...
Darmstadt: Fahrerlaubnisbehörde nimmt Fahrt auf
[02.02.2026] Mit neuen Strukturen und digitalen Angeboten konnte die Fahrerlaubnisbehörde in Darmstadt ihre Servicequalität erhöhen. Mehrere Onlineanträge, die vorherige Terminvereinbarung für den Behördenbesuch und eine digitale Schnittstelle zum TÜV-Hessen straffen dort nun die Abläufe. mehr...






















