OZGMehr Nutzer für Unterhaltvorschuss Online

Der Online-Antrag zum Unterhaltsvorschuss entlastet alleinerziehende Eltern wie auch die Verwaltungen beträchtlich.
(Bildquelle: oksun70/123rf.com)
Der Unterhaltsvorschuss ist eine wichtige Verwaltungsleistung aus dem OZG-Themenfeld Familie & Kind. Alleinerziehende können diese Leistung beantragen, um die finanzielle Lebensgrundlage ihrer Kinder zu sichern, wenn der andere Elternteil den Unterhalt gar nicht oder nicht vollständig zahlt. Bremen hat den Dienst Unterhaltsvorschuss Online (UVO) im Frühjahr 2022 als einen der ersten kommunalen Einer-für-Alle-Dienste gelauncht (wir berichteten).
Einer Meldung der Stadt zufolge erfreut sich der Online-Dienst stetig wachsender Beliebtheit. Dies zeigten die nun vorliegenden Zahlen für Januar 2024: Über 1.600 Personen hatten ihren Antrag auf Unterhaltsvorschuss über den Dienst UVO gestellt. Mit dem jährlichen Überprüfungsbogen (UVOJahr) wird das Fortbestehen einer Antragsberechtigung geklärt. Auch hier habe sich ein stetiges Wachstum mit über 370 Anträgen im Januar gezeigt. „Dies ist ein großer Erfolg für Bremen“, sagt Finanzstaatsrat Martin Hagen. „Mit Unterhaltvorschuss Online hat Bremen einen nach dem Einer-für-Alle-Prinzip gestalteten Online-Dienst – einer Leistung im Kommunalen Vollzug – entwickelt, welcher als erster in Deutschland in diesem Umfang Kommunen zur Verfügung steht.“ Mit bundesweit 800.000 Leistungsberechtigten und 200.000 Neuanträgen pro Jahr betrifft UVO sehr viele Bürgerinnen und Bürger.
Vollständig digitale Antragsstrecke
Derzeit nutzen Bürgerinnen und Bürger in elf Ländern – Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen – den Online-Antrag zum Unterhaltvorschuss. Bayern und Niedersachsen sollen schnellstmöglich folgen. Wie die Stadt Bremen berichtet, wurden UVO und UVOJahr nun auch in einer neuen Version eingeführt. Zudem stehe jetzt auch eine dritte Leistung, „Nachreichen von Informationen“ (NavI) flächendeckend zur Verfügung. Dieser Online-Dienst ermöglicht es, auch nachträglich relevante Dokumente zum Antrag einzureichen. In Kombination mit UVOJahr bietet dies den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, sämtliche Schritte auch nach dem initialen Antrag digital abzuwickeln. Zur Verifizierung und Unterschrift des Antrags setzt UVO auf den elektronischen Personalausweis (eID) und die BundID.
Eine Integration in die Fachverfahren der Kommunen ist bereits in vollem Gang und sowohl für UVO als auch UVOJahr möglich. Bremen koordiniert den Betrieb, die Weiterentwicklung und die Anbindung weiterer Kommunen seit Jahresbeginn im Auftrag der Mitnutzungsallianz. UVO ist über den zentralen Marktplatz für Einer-für-Alle-Dienste für andere Kommunen in Deutschland rechtssicher nachnutzbar.
Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen
[08.06.2026] Aachen und Düsseldorf testen ab Juli den digitalen Kombiantrag im Bund-Länder-Projekt Schneller Gründen. Er soll Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung verbinden, doppelte Dateneingaben vermeiden und Bearbeitungszeiten verkürzen. mehr...
Personalabrechnung: Belastbare Strukturen
[29.05.2026] Steigende Komplexität und Fachkräftemangel setzen die Personalabrechnung in der öffentlichen Verwaltung zunehmend unter Druck. Die Auslagerung wird daher zu einem strategischen Instrument, um Risiken zu reduzieren und weiterhin handlungsfähig zu bleiben. mehr...
Fulda: Pilotstandort für schnelleres Gründen
[28.05.2026] Fulda übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Modernisierung von Gründungsverfahren. Als eine von neun Pilotkommunen wurde die Stadt mit ihrer Nachbargemeinde Petersberg vom Bund für das Projekt „Schneller Gründen“ ausgewählt. mehr...
Kreis Oldenburg: SAP zentralisiert Abfallwirtschaft
[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft. mehr...
Essen: Hundesteuermarke auf dem Smartphone
[06.05.2026] Wer einen Hund hält, muss diesen anmelden und erhält dafür eine Hundesteuermarke. Für die rund 30.000 Hunde in Essen steht diese seit Beginn dieses Jahres nicht mehr als Metallmarke, sondern in digitaler Form zur Verfügung. mehr...
Winterdienst: Digital auf den nächsten Schnee vorbereiten
[05.05.2026] Bei frühsommerlichen Temperaturen bereiten sich viele Kommunen bereits auf den nächsten Winterdienst vor. Angesichts zunehmend dynamischer Wetterlagen und hoher Anforderungen an Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination gewinnen digitale Lösungen zur Alarmierung und Einsatzsteuerung an Bedeutung. mehr...
Kita-Lösungen: Ganztagsbetreuung verwalten
[29.04.2026] Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr stehen Kommunen vor der Aufgabe, mehr Angebote zu schaffen und deren Vergabe effizient zu organisieren. Digitale Lösungen können helfen, Nachfrage und Kapazitäten besser zu steuern. mehr...
EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden
[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...
Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag
[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. mehr...
nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung
[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...
RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege
[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...




















